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Datensicherheit für Architekten und Ingenieure

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Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat vor Architekten, Ingenieuren und Planern nicht halt gemacht. Die Darstellung und Erfassung aller physischen und funktionellen Merkmale eines Bauwerks mit CAD-Systemen oder der Planungsmethode BIM ist heute Standard. Durch eine jederzeit vollständig einsehbare Sammlung aller grafischen und textlichen Projektdaten schaffen digitale Daten für alle Planungsbeteiligten eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage während des gesamten Planungsprozesses eines Gebäudes. Wie fragil digitale Daten sein können, merkt man erst, wenn diese nicht mehr verfügbar, kompromittiert oder beschädigt sind. Meist ist es dann zu spät. Datensicherheit ist daher für Architekten und Ingenieure ungeheuer wichtig, gleichzeitig stellt die Digitalisierung immense Ansprüche an die IT-Infrastruktur von Architekten. Während eines gesamten Planungszeitraumes gilt es, nicht nur enorme Datenmengen zu verarbeiten, sondern auch die Planinformationen einer Vielzahl von Fachplanern zu integrieren. Für die büroeigene IT-Infrastruktur bedeutet das vor allem eines: höchste Anforderungen und im schlechtesten Fall Überforderung.

Wurden Pläne in der Vergangenheit in groß dimensionierten Planschränken aufbewahrt, können heute selbst die größten Projekte auf winzigen USB-Sticks gespeichert werden. So weit so gut, aber auch so fragil. Die alten von Hand gezeichneten Pläne alterten kaum und waren auch noch nach Jahrzehnten ohne technische Hilfe lesbar. Dieser Vorteil ist mit der Digitalisierung verloren gegangen. Trotzdem müssen Ingenieure und Architekten die Aufbewahrungspflichten aus den unterschiedlichsten Rechtsnormen und Gesetzen, aber auch aus dem Vertragsverhältnis selbst, zuverlässig einhalten. Datensicherheit ist daher ein Thema, das in Architekten- und Ingenieurskreisen gerne unterschätzt wird. Solange man am Projekt arbeitet, ist die Sensibilität groß, aber nach der letzten Honorarrechnung gerät das Thema in Vergessenheit. Und wieder gilt: Für die büroeigene Daten-Infrastruktur bedeutet dies, sie muss für lange Jahre die Verfügbarkeit der Daten garantieren.

Wohl dem Planer, der zuverlässige externe Partner für die Datensicherung und Datenlagerung hat. Die Bundesdruckerei GmbH, ein Unternehmen im Staatsbesitz mit einer über 150-jährigen Unternehmensgeschichte, stellt für Architekten und Fachplaner ihre Cloud-Lösung »Bdrive« bereit. Das Teilen der Daten in der Cloud funktioniert nach dem Pay-as-you-use-Prinzip – man zahlt nur für das, was man an Speicherplatz tatsächlich verbraucht. Das heißt: Steigen mit der Auftragslage Mitarbeiterzahl und Datenmenge, erhöhen sich auch die Speicherkosten. Ist die Auftragslage mal übersichtlicher, sinken mit den beteiligten Nutzern die Gebühren.

Wir haben bei Richard Hawthornthwaite, Experte bei der Bundesdruckerei, nachgefragt, welche Vorteile Bdrive für Ingenieure und Architekten hat.

Mehr zu Bdrive: bdrive.bundesdruckerei.de

Rolf Mauer: Cloud Computing, das ist erst einmal ein sehr abstrakter Begriff. Was ist darunter zu verstehen?

Richard Hawthornthwaite: Daten wurden früher in räumlicher Nähe zu den Datennutzern gelagert. Heute setzt man auf die dezentrale Lagerung, schon aus dem praktischen Grund, weil Architekten und verschiedene Fachplaner immer auf die aktuelle Dateien bzw. den gleichen Datenbestand zugreifen müssen. Cloud Computing bzw. das Teilen von Daten in der Cloud wie unser Produkt Bdrive sorgen dafür, dass ich über meine Unternehmensgrenze teilen und zusammenarbeiten kann. Die Public Coud wird als Dienstleistung gemietet.

Rolf Mauer: Die Cloud bedeutet, meine Entwürfe, meine kreative Arbeit liegen nicht mehr auf meinem Schreibtisch zur Aufbewahrung, sondern auf fremden Festplatten. Wo liegt der Vorteil?

Richard Hawthornthwaite: Der Arbeitsalltag von Architekten ist geprägt vom Teamwork und das muss reibungslos funktionieren. Doch nicht zuletzt die vielen Projektbeteiligten sowie unterschiedliche Dateitypen und Systeme zwingen einen Architekten zum ständigen »Umgebungswechsel«. Eine cloudbasierte Kollaborations-Lösung wie Bdrive kann alle Kommunikationsinstrumente eines umfangreichen dezentralisierten Projektteams auf einen Schlag ersetzen. Alle Nutzer mit einer entsprechenden Berechtigung können gemeinsam und von überall an Dateien arbeiten. Durch Versionierung bleibt am Ende klar ersichtlich, welcher der letzte Stand ist und wer als letzter aktualisiert hat. Zudem können gelöschte Dateien mit einem Klick ganz einfach wiederhergestellt werden.

Rolf Mauer: Wie sicher sind meine Entwürfe und Planungen bei Ihnen? Habe ich jederzeit Zugriff, auch zu ungewöhnlichen Zeiten?

Richard Hawthornthwaite: Mit dem cloudbasierten Projektraum Bdrive ist der Datenzugriff so gut wie immer gewährleistet. Die Daten werden durch die innovative RAIC-Technologie verschlüsselt und als Fragmente auf mindestens drei deutschen Rechenzentren verteilt, die professionell und rund um die Uhr gesichert werden. Selbst wenn ein Anbieter ausfallen sollte, ist es durch sogenannte Paritätsblöcke möglich eine Datei wieder vollständig zusammenzusetzen. Ein solches hochprofessionelles System ist meist aktueller, sicherer und wartungsärmer als eine bürointerne Lösung.

Rolf Mauer: Wenn ich immer auf meine Daten zugreifen kann, gelingt das vielleicht auch Unbefugten. Wie sorgt die Bundesdruckerei dafür, dass nur ich selbst und von mir Berechtigte auf meine Pläne zugreifen können?

Richard Hawthornthwaite: Dass der Nutzer auch der »echte« ist, garantiert bei Bdrive das Identitätsmanagement der Bundesdruckerei. Mit der sicheren Identifikation von Personen kennen wir uns aus, denn wir stellen für den Staat Pass- und Ausweissysteme sowie für Dritte auch Personaldokumente und Hochsicherheitskarten her. Identitätsmanagement ist unser Kerngeschäft.

Rolf Mauer: Ich muss auch meine Planungspartner an die Daten »ranlassen«. Ggf. haben die Subunternehmer, die ebenfalls wieder Subunternehmer beauftragen. Wie lässt sich so ein Datenzugriff sicher organisieren? Was geschieht, wenn ein Planungspartner während der Planung seinen Auftrag verliert, wie entferne ich diesen aus der Zugriffsliste?

Richard Hawthornthwaite: Es gibt zwei Arten der Zusammenarbeit, einmal mit meinen direkten Kollegen und dann mit anderen Fachplanern, denen ich vertraue und die Teil des Projektteams sind. Ich kann jederzeit Subunternehmer in einen »Vertrauenskreis« aufnehmen und diesen bei Projektende oder bei Abschluss des Subunternehmervertrages auch wieder entfernen.

Rolf Mauer: Architekten und Ingenieure wechseln schon mal die Partner. Architekten Müller und Architekt Schmidt gehen getrennte Wege und betreiben kein gemeinsames Büro mehr. Wem gehören dann welche Daten? Lassen sich die eingelagerten Daten bei einem Partnerwechsel teilen?

Richard Hawthornthwaite: Im Prinzip lassen sich die Daten aufteilen oder man einigt sich darauf, bei bestehenden Projekten auch in Zukunft gemeinsam auf eine Datenlagerung zuzugreifen. Neue Projekte entstehen dann auf voneinander getrennten Bdrive Projekträumen.

Rolf Mauer: Hohe Sicherheitsmaßnahmen bedeuten ja manchmal auch eingeschränkte Nutzerfreundlichkeit. Wie ist das bei Bdrive?

Richard Hawthornthwaite: Die Technologie hinter Bdrive ist zwar komplex, doch davon bekommt der Nutzer nichts mit. Da Bdrive direkt in die File Manager Windows Explorer oder Mac Finder integriert ist, bleibt die Bedienung intuitiv und einfach.

Rolf Mauer: Ist Bdrive nur etwas für große Architektur- und Ingenieurbüros?

Richard Hawthornthwaite: Nein, auch kleine Büros haben Vorteile. Ihre Investitionen in die IT bleiben überschaubar. Mit der Bundesdruckerei haben sie einen zuverlässigen Partner. Zudem ist Bdrive beliebig skalierbar, wenn sich mehrere kleiner Büros zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen kann Bdrive mit wachsen und bei der Auflösung der Arbeitsgemeinschaft wieder zurückgefahren werden auf den Bedarf den man braucht.

Rolf Mauer: Herr Hawthornthwaite, vielen Dank für das informative Gespräch.

bdrive.bundesdruckerei.de

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