Start Archiv

Architekturwettbewerb »Changing the Face 2013«

Changing The Face 2013 Rotunda Warsaw from Architizer on Vimeo

Gemeinsam mit der PKO Bank Polski, der Vereinigung polnischer Architekten, dem polnischen Green Building Council und dem Internetportal architizer.com ruft DuPont die siebte Auflage seines internationalen Architekturwettbewerbs »Changing the Face« ins Leben. In diesem Jahr konzentrieren sich die Entwürfe auf den PKO-Rundbau, ein Bankgebäude an der wichtigsten Straßenkreuzung Warsch aus, dem Dmowski-Rundplatz.

Der Wettbewerb ruft dazu auf, das bekannte Gebäude mit neuem Leben zu versehen und der größten Bank im Zentrum Europas ein modernes, nachhaltiges Gesicht zu verleihen. Während es sich bei den Wettbwerbsbeiträgen der letzten Jahre um Entwürfe handelte, wird das diesjährige Gewinnerdesign tatsächlich realisiert!

Der PKO-Rundbau in Warschau in seinem heutigen Zustand.

Beim PKO-Rundbau handelt es sich um das Aushängeschild des von Zbigniew Karpiński in den Jahren 1962-1969 gestalteten Stadtzentrums von Warschau. An der Schnittstelle zweier wichtiger Straßen gelegen, gilt das Gebäude als wichtiger Treffpunkt von Einheimischen und Besuchern gleichermaßen. Darüber hinaus ist es historisches Sinnbild der Warschauer Stadtplanung des 20. Jahrhunderts. Folgerichtig bietet die Neugestaltung der Rotunda die seltene Möglichkeit, ein modernes Wahrzeichen einer zeitgemäßen Überarbeitung zu unterziehen.

Die Idee zum Wettbewerb »Changing the Face« entstand 2008 auf einem Workshop zum Kolosseum in Rom. Später standen prägende Gebäude aus Bukarest, Prag, Zagreb, Athen und Moskau im Fokus der Veranstaltung. Überall dort wurden Architekten von DuPont und lokalen Institutionen dazu aufgerufen, ein neues Gesicht für diese Bauten zu entwickeln.

Das jetzt abgefragte gestalterische Konzept soll jedoch nicht nur die historischen Dimensionen des Bauwerks berücksichtigen. Gleichzeitig muss der Entwurf mindestens zwei der drei wichtigen Standards LEED (Leadership in Energy and Environmental Design (Klassifizierung ökologischer Bauten)), BREEAM (Building Research Establishment Environmental Assessment Method (Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen)) und DGNB (Zertifizierungssystem der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) erfüllen. Außerdem sollen mindestens drei Materialien aus dem Portfolio von DuPont verwendet werden. Wählen können die Architekten zwischen dem High-Tech-Material »DuPont Corian« für die Fassade, »DuPont SentryGlas« und »DuPont SentryGlas Expressions« Dekor-Zwischenlagen für Verbundsicherheitsglas, »DuPont Tyvek« dampfdiffusionsoffene Unterspannbahnen für die Gebäudehülle, »DuPont Teflon« Gewebe für dekorative Beschichtungen und »DuPont Plantex« Unkrautvliese.

Der Architekturwettbewerb »Changing the Face« ruft dazu auf, innovative Ideen für die Neugestaltung der Fassade und des Innenbereichs zu entwickeln.

Zeitplan:

Phase I
Wettbewerbsankündigung 4. Juni 2013
Anmeldebeginn 4. Juni 2013
Anmeldeschluss 15. Juli 2013
Einsendeschluss Projekte 19. August 2013, 23:59 MEZ
Verkündung der Ergebnisse 29. August 2013

Phase II
Einsendeschluss Projekte 7. November 2013, 23:59 MEZ
Verkündung der Ergebnisse 28. November 2013
Siegerehrung 28. November 2013

Jury:
Andrzej Bulanda - Architekt, Vereinigung polnischer Architekten OWSARP (Warschau)
Konrad Kucza-Kuczyński - Architekt, OWSARP (Warschau) – Vorsitzender der Jury
Michał Łojewski – Grafikdesigner, verantwortlich für das Erscheinungsbild der PKO Bank (Warschau)
Tomasz Marszałł – Marketingdirektor PKO Bank (Warschau)
Maciej Miłobędzki – Architekt, OWSARP (Warschau)
Marcin Mostafa – Architekt, OWSARP (Warschau)
Grzegorz Piątek, Architekt/Architekturkritiker (Warschau)
Rafał Schurma – Architect, Green Building Council (Gliwice)
Włodzimierz Soboń, Strategic Program Manager, DuPont (Warschau)
Aleksandra Wasilkowska - Architektin, OWSARP (Warschau)

Preise:
Preisgeld insgesamt: 200,000 polnische Zloty (ca. 62 000 US-Dollar)
Erster Preis: 50,000 Zloty (ca. 15 500 US-Dollar) sowie die Realisierung des Entwurfs

Weitere Informationen unter: www.ChangingTheFace.com

 

Fürst & Friedrich – Neubau von slapa oberholz pszczulny architekten

Fürst & Friedrich – Neubau von slapa oberholz pszczulny architekten

Mit dem geplanten Büro- und Geschäftshaus Fürst & Friedrich von slapa oberholz pszczulny | sop architekten entsteht ein markanter Neubau in der Düsseldorfer Innenstadt, der das Viertel rund um den beliebten Kirchplatz aufwerten wird.

3M Headquarter in Langenthal von Marazzi + Paul Architekten

3M Headquarter in Langenthal von Marazzi + Paul Architekten

Als Headquarter für den internationalen Technologiekonzern 3M EMEA hat das Architekturbüro Marazzi + Paul ein visionäres Bürogebäude in Langenthal realisiert. Der Neubau direkt beim Bahnhof steht für die Innovationskraft und Offenheit des globalen Leaders 3M ebenso wie für die Dynamik und Wandelbark...

Grand Tower von Kaminiarz & Cie. ist bestes Wohnhochhaus in Europa

Grand Tower von Kaminiarz & Cie. ist bestes Wohnhochhaus in Europa

Nachdem das Frankfurter Büro Magnus Kaminiarz & Cie. Architektur für den Grand Tower bereits den European Property Award 2017 als bestes Wohnhochhaus Deutschlands erhielt, bekam das Gebäude vor wenigen Tagen in London nun auch den International Property Award 2017 als bestes Wohnhochhaus in ganz...

Weitere Artikel:

Schlichtes und reduziertes Design

Schlichtes und reduziertes Design

»SP – Square Perfection« heißt das WC, das der japanische Sanitärkeramik-Hersteller TOTO ab Januar 2018 auf den Markt bringt. Neu ist die Form: Elegant, kompakt und geometrisch gestaltet greift greift das WC auf die bekannten TOTO Hygiene-Technologien zurück.

»Schule der Zukunft« im alten Hafen von Haderslev

»Schule der Zukunft« im alten Hafen von Haderslev

In der dänischen Küstenstadt Haderslev ist mitten im alten Hafenareal ein zukunftsweisendes Bildungszentrum entstanden. Dieses hebt sich nicht nur durch seine außergewöhnliche Architektur ohne das traditionelle Klassenzimmer von gängigen Bildungseinrichtungen ab, sondern auch durch seine innovativen...

Duschen mit Spa-Effekt

Duschen mit Spa-Effekt

Moderne Badkultur ist von Design, Luxus und Technik geprägt. Das Duschritual als besonderen Verwöhnmoment des Tages zu schätzen und neben der Reinheit auch Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern, ist Teil dieser Kultur. Das japanische Unternehmen TOTO hat Duschsysteme entwickelt, die ein Wohlgefühl ...

Weitere Artikel:
Anzeige AZ-C1-300x250 R7

AZ Newsletter

Ihre E-Mail
 Anmelden  Abmelden

Der Newsletter der AZ/Architekturzeitung ist kostenlos und kann jederzeit unkompliziert abbestellt werden.

Fachwissen | Architekten + Planer

  • Problemzone Wärmebrücke
    Problemzone Wärmebrücke Mit den steigenden Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden gewinnen Details und damit auch kleine Problemzonen immer mehr an…

Schlichtes und reduziertes Design

Schlichtes und reduziertes Design

»SP – Square Perfection« heißt das WC, das der japanische Sanitärkeramik-Hersteller TOTO ab Januar 2018 auf den Markt bringt. Neu ist die Form: Elegant, kompakt und geome...

Timmerhuis in Rotterdam von OMA

Timmerhuis in Rotterdam von OMA

Das von den Rotterdamer Städtebauexperten OMA (Office for Metropolitan Architecture) erdachte Timmerhuis in Rotterdam gilt als das »grünste Gebäude der Niederlande«. Es v...

»Schule der Zukunft« im alten Hafen von Haderslev

»Schule der Zukunft« im alten Hafen von Haderslev

In der dänischen Küstenstadt Haderslev ist mitten im alten Hafenareal ein zukunftsweisendes Bildungszentrum entstanden. Dieses hebt sich nicht nur durch seine außergewöhn...

Duschen mit Spa-Effekt

Duschen mit Spa-Effekt

Moderne Badkultur ist von Design, Luxus und Technik geprägt. Das Duschritual als besonderen Verwöhnmoment des Tages zu schätzen und neben der Reinheit auch Gesundheit und...

Fassadenkunst: Abstrakt bis naturalistisch

Fassadenkunst: Abstrakt bis naturalistisch

In nur sieben Wochen wich grauer Beton einer abstrakt-naturalistischen Malerei mit blauem Himmel, weißen Wolken, täuschend echten Bäumen und einem illusionistischen Strei...

Wintergarten gut beheizt

Wintergarten gut beheizt

Im Wintergarten hat Wärme nicht nur einfach die Funktion »Heizen« zu erfüllen. Wärme weckt Emotionen und bringt Atmosphäre in den gläsernen Raum. Eine elektrische Strahlu...

Zargenlose und lichtdurchlässige Schiebetür

Zargenlose und lichtdurchlässige Schiebetür

Die in der eigenen Betriebsstätte hergestellte, zargenlose Schiebetür bestehen aus dem lichtdurchlässigen, biegesteifen Wabenpaneel »ViewPan« mit Oberflächen aus Acrylgla...

Corbusier-Farben im Hamburger Hotel Wedina

Corbusier-Farben im Hamburger Hotel Wedina

Das Hamburger Hotel Wedina hat ein umfassendes Facelift erhalten, bei dem Farbe eine zentrale Rolle spielt. Die Fassade macht in leuchtendem Rot auf sich aufmerksam und j...

Kita in Weißenfeld von Grund Architekten

Kita in Weißenfeld von Grund Architekten

Über hundert Jahre wurde in der Schnapsbrennerei in Weißenfeld hochprozentiger Alkohol aus Kartoffeln für medizinische Zwecke hergestellt. Um das Gebäude zu erhalten und ...

Aussichtsplattform Wolkenhain: Landmarke der IGA

Aussichtsplattform Wolkenhain: Landmarke der IGA

Bis Oktober ist Berlins östlichster Stadtbezirk Standort für die Internationale Gartenausstellung (IGA), zu der rund zwei Millionen Gäste aus Europa erwartet werden. Die ...

Weitere Artikel:


Anzeigen AZ-D1-300x600 R7

Wenn Sie die AZ/Architekturzeitung lesen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzhinweis.

Dieses Fenster entfernen.