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Ausstellung: Hautnah – JSWD Architekten

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Foto: Christian Richters

Ästhetisch in Machart und Ausdruck, bisweilen kinetisch, mindestens aber intelligent und effizient sind die Fassaden von JSWD Architekten aus Köln. Gebäude werden stets individuell konzipiert, ohne eine vordefinierte Festlegung auf Motive, Materialien oder Formen. Die Ausstellung »hautnah« zeigt bildhafte Ausschnitte, ausdrucksstarke Fragmente der Hüllen ihrer Bauwerke.

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Foto: Christa Lachenmaier

Das Kölner Büro JSWD Architekten startete im Jahr 2000 mit einem kleinen Team um die vier Gründungspartner Jürgen Steffens, Olaf Drehsen sowie die Brüder Konstantin und Frederik Jaspert, deren Architektenlaufbahn an der RWTH Aachen begann. Die Büros von Günter Behnisch (Behnisch Architekten, Stuttgart), Rolf und Jochen Schuster (Schuster Architekten, Düsseldorf) sowie Volkwin Marg (gmp, Aachen) bildeten prägende Etappen. Es folgten Lehrtätigkeiten und die Gründung eigener Büros. Heute arbeiten bei JSWD über 90 Mitarbeiter aus 20 Nationen. Die Architekten haben in den vergangenen Jahren viele Projekte im Inland und zunehmend im europäischen Ausland verwirklicht, die große Mehrzahl als Ergebnis gewonnener Wettbewerbe. Der rote Faden in ihren Entwürfen und Bauten ist das Streben nach konzeptioneller und formaler Klarheit. Die Identität eines jeden Entwurfs entwickelt sich immer aus dem Spezifischen der Situation und dem Anspruch, das Selbstverständnis des Nutzers im Sinne einer Corporate Architecture widerzuspiegeln. Durch Ortsbezug und genaues Eingehen auf Funktionen und Nutzer entstehen bei JSWD individuelle Lösungen: Häuser mit schützender, intelligenter und effizienter »Haut«, die auch die Geschichte des Bauherrn erzählen soll.

Die Ausstellung »hautnah« zeigt detaillierte Fassadenausschnitte gebauter Projekte. Durch die Fokussierung auf die Fassade wird die Materialität abstrahiert, wodurch eine eigenständige Bildsprache, ein Subjekt entsteht.

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Bild/Postkarte: Christian Richters / JSWD Architekten

Als habe man es schon immer geahnt: Köln und Stuttgart verbindet mehr, als vielen gemeinhin bekannt und bewusst ist. Bei JSWD Architekten ist es nicht nur die gemeinsame berufliche Vergangenheit – ein Teil von JSWD ist aus Behnisch und Partner in Stuttgart entsprungen –, sondern sind es auch die guten Freundschaften, die über viele Jahre und Kilometer hinweg lebendig geblieben sind. Entsprechend freundschaftlich, geradezu herzlich war denn auch die Atmosphäre bei der Vernissage zur Ausstellung „hautnah“. Die beste Gelegenheit eben, sich in wohltuendem und kreativem Rahmen wieder zu sehen. Ein wahres Klassentreffen also, zu dem es sich auch Stefan Behnisch nicht hat nehmen lassen, vorbei zu schauen. Höchst spontan sind wir denn auch das Raumgeflüster angegangen, in dem wir viel Wertvolles über die Philosophie und Arbeitsweise von JSWD erfahren haben. Und nicht nur das: Bei JSWD herrscht eine außerordentlich gute Stimmung! Das war deutlich zu spüren. Tja, und bei Kölsch, Flönz, rheinischer Fleischwurst, Käse, gutem Wein und natürlich wunderschönen Fotografien haben wir den Abend perfekt ausklingen lassen. Es war eine wunderbare Ausstellungseröffnung – vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben!

HAUTNAH
JSWD Architekten, Köln

Laufzeit der Ausstellung: 28. Oktober bis 26. November 2016

Ort: Die Raumgalerie, Ludwigstraße 73, 70176 Stuttgart, www.derraumjournalist.net
Öffnungszeiten: Gewöhnlich Montag bis Samstag, 11 bis 19 Uhr

Fotos: JSWD Architekten bzw. Christa Lachenmeier (Bild ganz oben)

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