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Review: MORMO. Mein Moskau: Ein Stadt-Lese-und-Schau-Buch

Review: MORMO. Mein Moskau: Ein Stadt-Lese-und-Schau-Buch

MORMO (Mein Moskau) ist ein Stadtlesebuch – genauer noch: ein Stadt-Lese-und-Schau-Buch –, das nicht zum schnellen Durchblättern geeignet ist. MORMO will in Ruhe gelesen werden, immer wieder zur Hand genommen und goutiert werden. Auf über 200 Seiten versammelt MORMO Fotografien und Kurztexte, die die russische Hauptstadt porträtieren, visualisieren, beschreiben, sie in alltäglichen Momentaufnahmen ebenso plastisch vor Augen treten lassen wie in architekturhistorisch interessanten Ansichten

Zurück zu den Wurzeln. Über die Vielfalt spät-sowjetischer Architektur

Zurück zu den Wurzeln. Über die Vielfalt spät-sowjetischer Architektur

Frédéric Chaubin, Chefredakteur des französischen Lifestyle-Magazins »Citizen K.« , macht derzeit seinen neuen Architektur-Bildband bekannt. Bis 2010 hatte er sieben Jahre lang den Raum der ehemaligen Sowjetunion bereist und dokumentierte das bauende Schließen eines Kreises. Die Erben dessen nämlich, was so enthusiastisch als russischer Konstruktivismus im Anschluss an die Oktoberrevolution von 1917 begann und im Blick auf das architektonische Potential keineswegs den Vergleich mit dem Weimarer »bauhaus« scheuen muss, fanden offensichtlich zu ihren Wurzeln zurück.

Interview mit Yasmin Alt: Die Grundprinzipien der Architektur sind nicht neu ...

Interview mit Yasmin Alt: Die Grundprinzipien der Architektur sind nicht neu ...

Die junge Dresdner Künstlerin Yasmin Alt erforscht plastisch, wie architektonische Formen funktionieren. Sie »baut« ihre architektonischen Vorbilder nach, die sie auf ihre Grundformen, ihre Basis-Struktur reduziert, um ihrer Funktionsweise auf die Spur zu kommen – jedoch nicht, wie diese Bauten genutzt werden, sondern was beim Bauen (mit) dieser(n) Formen geschieht: Zugrunde liegt die Beobachtung, dass bestimmte Formen im Laufe der Zeit wiederkehren in unterschiedlichen Bautypen – so etwa die Entwicklung der »Halle« von der antiken Basilika über den Kirchenbau hin zu Fabrikhallen in monumentalen Dimensionen.

Von Ekstasen, Atmosphären und Prozessen oder: Wenn Bücher Wege sind

Von Ekstasen, Atmosphären und Prozessen oder: Wenn Bücher Wege sindEs gibt Bücher, die machen einfach Spaß, meint unser Autor Christian J. Grothaus. Man nimmt sie öfter in die Hand als andere, dreht und wendet sie, blättert die Seiten wie im Daumenkino immer wieder schell ab und freut sich über den leicht artifiziell, aber nicht unangenehm duftenden Windzug, der dabei entsteht. Man lässt die Hände über den Einband geleiten, über Front und Rücken und empfindet es als angenehm, ein wenig samtenen Widerstand dabei zu spüren.

Kunst bietet die Möglichkeit, subjektiv in meiner eigenen Wahrnehmung des Raums zu agieren

Kunst bietet die Möglichkeit, subjektiv in meiner eigenen Wahrnehmung des Raums zu agierenSeine Arbeiten wecken überraschend gegensätzliche Assoziationen wie Ruhe und Geschwindigkeit, Abstraktion und Kontemplation. Reduziert auf Farbflächen zeigen diese Kunstwerke nichts anderes als geometrische Formen und Farben, Volumen und Oberflächen, die nur auf sich selbst verweisen. Er wolle die Spannung einfangen, die von Ruhe ausgeht, sagt der Schweizer Künstler Pierre Juillerat. Er versuche, den mentalen Raum zu artikulieren, der zwischen den Gedanken herrsche, den Zwischenraum zwischen Intuition und Intelligenz.

Architektur kann und muss nicht nur als gebauter Raum verhandelt werden

Architektur kann und muss nicht nur als gebauter Raum verhandelt werdenEs ist die Verschränkung von Kunst, Architektur und Wissenschaft, die die Arbeit von Annett Zinsmeister auszeichnet. Als eine Grenzgängerin der Disziplinen vereint sie in ihrem Schaffen souverän die Arbeit als Künstlerin und Architektin, als Designerin und Kultur- und Medienwissenschaftlerin. Als Professorin für Gestaltung und Experimentelles Entwerfen lehrt sie seit 2007 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, seit 2009 hat sie zudem die Leitung des Weissenhof-Instituts inne

Jürgen Mayer H. - Wirrwarr

Jürgen Mayer H. - WirrwarrWirrwarr - Großformatiges Buchobjekt - in limitierter Auflage.
Jürgen Mayer H., 1965 in Stuttgart geboren, verbindet in seiner Arbeit Architektur, Produktdesign, Grafik und Kunst. Zu Mustern verschlüsselte Zahlen und Daten sind ein immer wiederkehrender Bestandteil seiner Architektur, Zeichnungen und Objekte. Sein besonderes Interesse gilt hierbei Datensicherungs- und Mehrfachformularen, die Banken in Briefen an ihre Kunden verwenden, um ihre Geheimcodes zu verschlüsseln. Die Datensicherungsmuster garantieren die Unkenntlichkeit der Nachricht, bis sie den richtigen Empfänger erreicht.

Interview mit Architekt Diébédo Francis Kéré

Interview mit Architekt Diébédo Francis Kéré

Bekannt ist Diébédo Francis Kéré, der zur Zeit als Baumeister von Christoph Schlingensiefs Operndorf-Vision in Burkina Faso einem bundesweiten Publikum über Fachgrenzen hinaus bekannt geworden ist, vor allem für seine ökologisch nachhaltige, den Natur- und Lebensverhältnissen angepasste Architektur. Kéré, der selbst aus Burkina Faso stammt und sei vielen Jahren ein Architekturbüro in Berlin betreibt, beschäftigt sich vor allem mit der Entwicklung von Strategien für klimatisch angepasstes Bauen sowie der Integration lokaler Arbeitskraft und Bautechniken.

Remdoogo: Ein Festspielhaus für Afrika

Remdoogo: Ein Festspielhaus für AfrikaIn Laongo, knapp eine Autostunde entfernt von Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, wurde der Grundstein gelegt für »Remdoogo«, das erste Festspielhaus auf dem afrikanischen Kontinent. Damit nimmt ein ehrgeiziges, zuweilen auch unwahrscheinliches Projekt offiziell Gestalt an, auf das sein Initiator Christoph Schlingensief lange hingearbeitet hatte. In Laongo wollte der Regisseur und Künstler seine Vision von einem Opernhaus in Afrika verwirklichen.

Der Flaneur in der Realstadt

Der Flaneur in der RealstadtOhne die gelben Schilder mit der Aufschrift »Realstadt« hätte der Nicht-Clubgänger von heute den Eingang in die unscheinbare Industriehalle des »Alten Kraftwerks Berlin Mitte« wohl nicht gefunden. Nur die enorme Gebäudehöhe lässt die Belohnung ahnen, die man erwartet, nachdem man per Velo die Heinrich-Heine-Straße ab Moritzplatz in Richtung Spree hinter sich gebracht hat. Nicht eben zu den schönsten Ecken zählt diese Gegend.
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Gemeindepavillon von BRI-Architekten

Gemeindepavillon von BRI-Architekten

Der Gemeindepavillon bei der Dorfkirche Kleinhüningen bildet mit der Kirche ein Ensemble. Er zeichnet sich durch eine zurückhaltende, auf den Ort abgestimmte Erscheinung und seine Nutzungsvielfalt aus.

Pavillon am See von raeto studer architekten

Pavillon am See von raeto studer architekten

Der »Pavillon am See« von raeto studer architekten bildet den westlichen Abschuss zum Zürich-Obersee. Mit seiner Formensprache akzentuiert er die Lage und ihre umliegende Landschaft und bereichert das Seeufer in Schmerikon.

Textilakademie NRW von slapa oberholz pszczulny architekten

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Mit der Textilakademie NRW entsteht in Mönchengladbach eine neue Bildungsstätte für die Textil- und Bekleidungsindustrie im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein konzentrieren die Verbände der Rheinischen und Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie damit die Ber...

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