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Die Gewinner des 14. Designers’ Saturday

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Insgesamt 77 Aussteller zeigen am 14. Designers’ Saturday im schweizerischen Langenthal ihre szenografischen Präsentationen einem internationalen Architektur- und Designpublikum aus rund 17.000 Architekten, Designern, Planern und Fachbesuchern. Die besten Inszenierungen wurden während der Designers’ Night mit den vier Designers’ Saturday Awards prämiert. Neben der Jury durften auch die Besucher mit der Verleihung des Publikumspreises ihren Favoriten auswählen.

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Leuchtende Flugobjekte, lebende Wandoberflächen, textile Gestaltungen und organisch anmutende Leuchten bildeten die optischen Höhepunkte einer gewohnt hochwertigen und tollen Veranstaltung. Der Designers’ Saturday spricht auf einzigartige Weise alle Sinne an und überrascht mit Inszenierungen die fern sind von aller Messeroutine und Alltagspräsentation. Besuchen Sie unsere Galerie, die wir in den nächsten Tagen mit weiteren Bildern der Veranstaltung füllen werden: galerie.architekturzeitung.com

Auf der Designers´ Night als Abendveranstaltung gab eine Fachjury die Gewinner der D’S Awards bekannt gab. Alle Aussteller und Cartes Blanches der 14. Designers’ Saturday Edition mussten ein zweistufiges Auswahlverfahren durchlaufen, bevor ihre Präsentationen prämiert werden konnten. Unter den ausgefallenen, teils avantgardistischen Konzepten konnten drei die Jury besonders überzeugen.

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Für eine alle Sinne inspirierende Erlebnislandschaft, die das vorgestellte Produkt selbstironisch zurücknimmt, wurde Sky-Frame, inszeniert von Studio Hannes Wettstein, mit dem Designers’ Saturday Award in der Kategorie »Gold« ausgezeichnet. »Von schwirrenden, leuchtenden Objekten und Klängen umgeben und in die Dämmerung eingehüllt, erwartet die Besucher ein ästhetisch und atmosphärisch dichtes Kaleidoskop aus verschiedenen Sinneseindrücken«, so Jury-Mitglied Jan Geipel, Programmchef des Danish Architecture Centre, Kurator und Kritiker über die Inszenierung der großflächigen Schiebefenstersysteme Sky-Frame.

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Die Kategorie »Silber« ging an den Heizkörperhersteller Runtal und die Präsentation von Anaïde Davoudlarian + Gregory Brunisholz. Mit »low-tech« Materialien wie Holz oder Plastikfolie und einem gewagten, experimentellen Standdesign ist es gelungen, heisse Luft, welche im Heizprozess entsteht, gekonnt in Szene zu setzen. Adrien Rovero, Jury-Mitglied und Designer aus Lausanne: »Das formale Design ist simpel und schlicht, aber wir wissen, wie viel Entwicklungsarbeit hinter dieser Idee steckt. Ich wünsche daher: bon vent!«

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In der Kategorie »Bronze« gewann Schätti Leuchten, die inmitten von Lagerregalen ein Panorama der Glarner Berge entstehen ließen. Auf engstem Raum zeigte das Familienunternehmen gemeinsam mit Designer Jörg Boner das Nebeneinander von alpiner und industrieller Welt – wie in ihrer Heimat. »Dass man auch mit wenigen, gut gesetzten Gesten und ganz ohne technische Spielereien eine so stimmige, und aussagekräftige Inszenierung erreichen kann, hat die Jury besonders überzeugt« sagte Jury-Mitglied Elisabeth Boesch von M. & E. Boesch Architects.

»In der Schlussrunde waren sehr viele Projekte, die ohne weiteres einen Preis verdient hätten. Neben all den Kriterien, die von den Ausstellern erfüllt werden mussten, beschäftigte uns schließlich die Frage, welche Projekte dem Besucher noch in vielen Jahren in Erinnerung bleiben würden. Dies trifft auf die drei prämierten Inszenierungen in bester Art und Weise zu. Die Eindrücke, die sie hinterlassen, sind wie ein Geschenk, das der Besucher mit nach Hause nehmen kann. Es ist unser Wunsch, dass der Designers’ Saturday nachhaltig inspiriert«, so Kurator Sergio Cavero.

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Auch das Publikum entschied sich für eine Präsentation, die in Erinnerung bleiben wird. Der Publikumspreis ging an das textile Klang- und Farberlebnis der Gastgeberfirma Création Baumann, das den Besucher aktiv in die Inszenierung mit einbezieht. Karin Schulte, Referentin an der Kunstakademie Stuttgart, sagte in ihrer Laudatio: »In einem luftigen Arrangement aus Textilien fand der Besucher Antwort auf die Frage ‚wie saftig klingt grasgrün?’ oder ‚wie schnell ist rot?’ «.

Unserer Redaktion freute sich bereits im Vorfeld auf die Inszenierungen des atelier oï, die gleich mehrfach beauftragt waren, aber leider ohne Auszeichnung blieben und dessen ungeachtet sehr sinnliche Erlebnisse boten. Unser inoffizieller Architekturzeitung-Redaktionspreis geht daher für die eindrucksvollen und tollen Gestaltungen und deren überbordender, überraschender Kreativität an das atelier oï. Noch mehr Bilder auf galerie.architekturzeitung.com

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