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Markus Müller ist neuer Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg

 

Markus Müller ist neuer Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg

Markus Müller ist neuer Präsident der Architektenkammer Baden-Württemberg. Der Architekt und Stadtplaner aus Meckenbeuren konnte sich bei der Landesvertreterversammlung im ersten Wahlgang gegen seine beiden Mitbewerber durchsetzen. Müller erklärte, dass der gesellschaftliche Wandel grundsätzliche Antworten auf Themen wie Vereinzelung, Wohn- und Landschaftsflächenverbrauch, Mietpreis-Entwicklung und Stadt-Land-Fluchten fordere. Die Architektenschaft kann nach seiner Meinung dazu wichtige Beiträge leisten. Der 49-Jährige engagiert sich seit 2002 ehrenamtlich in der Architektenkammer, zuletzt war er vier Jahre Vorsitzender der Kammergruppe Bodenseekreis.

Zu den zahlreichen berufspolitischen und baukulturellen Aktivitäten unter seiner Ägide zählen viel beachtete Symposien zu neuen Denkansätzen in der Stadt- und Regionalplanung. Als Mitinhaber eines Architekturbüros arbeitet Markus Müller gleichermaßen im Bereich von Städtebau, Architektur und Innenraumgestaltung. Er publiziert und hält an der Zeppelin University Vorlesungen. Bis 2008 war er zudem 15 Jahre Vorsitzender der CDU-Fraktion in Meckenbeuren.

Müller löst Wolfgang Riehle an der Spitze der Architektenkammer ab. Dieser hat seit 1998 die Geschicke seines Berufsstands gelenkt – länger als jeder andere Amtsinhaber vor ihm. Anlässlich seines Ausscheidens liegt seit heute die Festschrift »16 Jahre, 16 Themen« gedruckt vor und lässt Schwerpunkte seiner Arbeit Revue passieren. In Würdigung seiner berufspolitischen Leistungen auf Landes-, Bundes- und auf europäischer Ebene ernannten die Delegierten Wolfgang Riehle zum Ehrenpräsidenten.

Als Körperschaft des Öffentlichen Rechts hat die Architektenkammer Baden-Württemberg den gesetzlichen Auftrag, die Qualifikation ihrer (aktuell 24.600) Mitglieder zu überwachen sowie die Baukultur und das Bauwesen zu fördern. Der Präsident ist ihr oberster Repräsentant nach außen und gibt eigene Impulse für die Entwicklung des Berufsstands.

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