Anzeige AZ-A2-728x90 R7
Start Magazin Studentenwerk Youth Lab – Ein Prototyp

Youth Lab – Ein Prototyp

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2012/1212/youth-lab-haefele-ruth-berktold-01.jpg

Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften München am Lehrstuhl CAX (computer-aided x) und Entwerfen von Ruth Berktold haben ein Zimmer für jugendliche Reisende des kommenden Jahrzehnts entwickelt. Ausgehend von den Bedürfnissen der Jugendlichen heute, wie Integration digitaler Kommunikationsmedien, Rückzugsmöglichkeiten und Wohlbefinden sowie Raumzonen für gemeinsame Kommunikation, Relaxen und Spielen ist das Zimmer für eine flexible Belegung ausgelegt.

Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften München wurden vom Landesverband der Bayerischen Jugendherbergen eingeladen ein Jugendherbergszimmer der Zukunft zu entwickeln. Für die Realisierung konnte der internationale Beschlagshersteller Häfele aus Nagold gewonnen werden.

Ausgehend von den heutigen Bedürfnissen Jugendlicher, wie Integration digitaler Kommunikationsmedien, Rückzugsmöglichkeiten und Wohlbefinden sowie Raumzonen für gemeinsame Kommunikation, Relaxen und Spielen ist das Zimmer für eine flexible Belegung ausgelegt. Die Studenten haben die Aufenthaltswünsche der einzelnen Gästegruppen beachtet und das Zimmerkonzept für eine multiple Nutzung optimiert. Es ist sowohl als 6-Bett-Zimmer, als auch als 2-Bett-Zimmer mit Doppelbett für Paare und als Familienzimmer bewohnbar. Auf den Schutz der Privatsphäre wird besonders großen Wert gelegt. Betten, Schränke und Nassräume sind entlang der Wände in einem zusammenhängenden Möbel integriert.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2012/1212/youth-lab-haefele-ruth-berktold-02.jpg

Der Landesverband Bayern des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) vollzieht derzeit seinen größten Imagewandel seit seiner Gründung. Das vielfältige Angebot der Jugendherbergen reicht von Klassenfahrten über Tagungen und Seminare bis zu Erlebnisprogrammen für allein-reisende Jugendliche. Im Fokus des Imagewandels stehen die veränderten Bedürfnisse der Gäste an ein temporäres Zuhause. Die jugendliche Zielgruppe befindet sich in einer für sie prägenden Phase mit großem Interesse an allem Neuen und Fortschrittlichen. Das Experimentieren mit modischen Trends und gesellschaftlichen Normen setzt kreatives Potential frei, in welchem sich Jugendliche selbst und ihre Umgebung permanent neu erfinden. Der Landesverband der Bayerischen Jugendherbergen interessiert sich besonders für diese jungendliche Schaffenskraft. Sie definiert die Vorgaben in welche Richtung sich die Jugendherbergen entwickeln müssen, um auch in Zukunft attraktiv zu bleiben. Mit dem Youth Lab wurde ein Instrument geschaffen, das es ermöglicht alle neuen Ideen für ein Jugendherbergszimmer unter realen Bedingungen zu erproben.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2012/1212/youth-lab-haefele-ruth-berktold-03.jpg

Die Anregungen, die aus dem Miteinander mit Kindern, Jugendlichen und Familien gewonnen werden, sind die Basis für ein neues Design und die Integration neuster Technologien. Das Youth Lab wird sich entsprechend den Anforderungen der einzelnen Zielgruppen verändern. Damit wird es zur Grundlage für die Ausstattung aller Jugendherbergszimmer, die neu gebaut oder von Grund auf saniert werden.

Mit der Modernisierung und Eröffnung der Jugendherberge Berchtesgaden im Oktober 2011 wurde der Wandel der Jugendherbergen anhand eines völlig neuen Designs erstmals öffentlich sichtbar. Derzeit wird die Jugendherberge in Nürnberg saniert und an die Ansprüche des jugendlichen Reisens angepasst. Die Eröffnung findet im April 2013 erwartet. Die Erneuerung weiterer Häuser ist bereits in Planung.

Das Youth Lab wird erstmals auf der BAU 2013 in München vom 14.-19.01.2013 auf dem Messestand von Häfele – Halle C4, Stand 311 – präsentiert.

Die Gestalter der Hochschule für angewandte Wissenschaften München unter Ruth Berktold sind:

Jonas Altmann, Benedict Esche, Philipp Fixmer, Lena Kwasow, Josef Schweinsteiger, Andreas Striegel, Minh Nhut Tu, Josephin Weber

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2012/1212/youth-lab-haefele-ruth-berktold-04.jpg

Eduard’s – Lifestyle-Bar von DIA – Dittel Architekten

Eduard’s – Lifestyle-Bar von DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten entwickelt das Gastronomie-Design sowie Name und Corporate Design der Bar Eduard’s und verantwortet die Ausführung im Dorotheen Quartier in Stuttgart. Benannt nach dem Breuninger-Gründer setzt die neue Lifestyle-Bar ein klares Statement im neuen Viertel.

Enso Sushi & Grill von DIA – Dittel Architekten

Enso Sushi & Grill von DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten gestaltet und realisiert die Gastronomie Enso Sushi & Grill in exponierter Lage im Dorotheen Quartier in Stuttgart. Das moderne Design ist anspruchsvoll und kreativ wie die asiatisch-europäische Fusion-Küche. Die Neuinterpretation traditioneller Architekturelemente Asien...

Wohnflächen statt Büroflächen

Wohnflächen statt Büroflächen

Um an Standorten, die scheinbar nur für Büroflächen geeignet sind, attraktiven Wohnraum zu schaffen, bedarf es besonderer Konzepte. Ein solches hat das Stuttgarter Architekturbüro Frank Ludwig für die Stuttgarter Olgastraße 87 entworfen: An der belebten innerstädtischen Straße im Zentrum der Schwabe...

Weitere Artikel:

Wohlfühlen mit Wärmepumpe

Wohlfühlen mit Wärmepumpe

Das zweigeschossige Haus von Melanie und Maik Westphal fügt sich ausgesprochen harmonisch in das 823 Quadratmeter große Hanggrundstück ein. Vorab hatten sie das mit zahlreichen Bäumen bestandene Areal roden müssen, was weitgehend in Eigenleistung geschah. Schon zu Beginn ihres Projektes legte d...

Kalksandstein mit neuen technischen Möglichkeiten

Kalksandstein mit neuen technischen Möglichkeiten

Der Baustoffhersteller Heidelberger Kalksandstein hat technische Grenzen zugunsten des Designs erweitert. Das Produktionsverfahren der Kalksandsteine unterstützt nun den direkten Eingriff durch Architekten und Planer. Dies eröffnet Gestaltern völlig neue Möglichkeiten.

PolygonGarden von HKA Hastrich Keuthage Architekten

PolygonGarden von HKA Hastrich Keuthage Architekten

HKA Hastrich Keuthage Architekten entwickelten für das Projekt »PolygonGarden« eine lange Glasfassade, deren Faltung eine interessant belebte Straßensilhouette erzeugt. Die geschosshohe Verglasung bietet den Bewohnern großzügige Erker und jeweils voneinander getrennte Balkone, mit teilweise verschie...

Weitere Artikel:
Anzeige AZ-C1-300x250 GDC

AZ Newsletter

Ihre E-Mail
 Anmelden  Abmelden

Der Newsletter der AZ/Architekturzeitung ist kostenlos und kann jederzeit unkompliziert abbestellt werden.

Fachwissen | Architekten + Planer

Wohlfühlen mit Wärmepumpe

Wohlfühlen mit Wärmepumpe

Das zweigeschossige Haus von Melanie und Maik Westphal fügt sich ausgesprochen harmonisch in das 823 Quadratmeter große Hanggrundstück ein. Vorab hatten sie das mit zahlr...

Kalksandstein mit neuen technischen Möglichkeiten

Kalksandstein mit neuen technischen Möglichkeiten

Der Baustoffhersteller Heidelberger Kalksandstein hat technische Grenzen zugunsten des Designs erweitert. Das Produktionsverfahren der Kalksandsteine unterstützt nun den ...

PolygonGarden von HKA Hastrich Keuthage Architekten

PolygonGarden von HKA Hastrich Keuthage Architekten

HKA Hastrich Keuthage Architekten entwickelten für das Projekt »PolygonGarden« eine lange Glasfassade, deren Faltung eine interessant belebte Straßensilhouette erzeugt. D...

Keukenhof in Lisse bei Amsterdam von Mecanoo

Keukenhof in Lisse bei Amsterdam von Mecanoo

Der Keukenhof in Lisse bei Amsterdam ist das internationale Schaufenster der niederländischen Blumenzucht. In den acht Wochen von Anfang März bis Mitte Mai wird dort geze...

Port House in Antwerpen von Zaha Hadid

Port House in Antwerpen von Zaha Hadid

Mit seinem skulpturellen Design und seiner Höhe von 46 m schon von weitem sichtbar, wurde das Port House im Hafenviertel zu einer neuen Landmark in Antwerpen. Der spektak...

Design- und Funktionsvielfalt an der Tür

Design- und Funktionsvielfalt an der Tür

Der erste Eindruck ist bekanntlich der wichtigste und das neue Türkommunikations-System von Gira hat uns in der Redaktion außerordentlich gut gefallen. Das Gira »System 1...

Designklassiker in Edelstahl

Designklassiker in Edelstahl

Mit dem Schalterprogramm »E2« hat Gira einen modernen Klassiker geschaffen: ein formstrenges, reduziertes Design, das eine kompromisslos klare Aussage macht und zugleich ...

Beleuchtung in der Stadt

Beleuchtung in der Stadt

Die öffentliche Beleuchtung in der Stadt muss unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden. Sie soll Straßen und Plätze bei Dunkelheit sicherer machen sowie gleichzeiti...

Hotel aquaTurm mit Photovoltaik-Fassade

Hotel aquaTurm mit Photovoltaik-Fassade

Das weltweit erste Hochhaus, das weniger Energie verbraucht, als es selbst produziert, steht in Radolfzell. Dort hat die Familie Räffle, die zugleich Bauherr und Investor...

Kalksandstein: Das Upgrade

Kalksandstein: Das Upgrade

Mit frischem Wind durchbricht die Heidelberger Kalksandstein GmbH die Monotonie der allzu bekannten, glatt-weißgrauen Wände aus Kalksandstein. Formen treten hervor, Holz ...

Weitere Artikel:


Anzeige AZ-D1-300x600 R7

Wenn Sie die AZ/Architekturzeitung lesen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzhinweis.

Dieses Fenster entfernen.