Start Innovation Dach Dachflächenfenster mit effizienter Thermoisolierung

Dachflächenfenster mit effizienter Thermoisolierung

Steigende Energiepreise, Klimaschutz und neue gesetzliche Bestimmungen mit immer höheren Ansprüchen - das Energiesparen wird immer wichtiger. Beim Dach sind die Energiesparpotenziale besonders groß und es ist daher wichtig, das Dach in einem guten Zustand zu halten und bestmöglich zu isolieren. Alte Dachflächenfenster entsprechen dabei kaum mehr den modernen Standards bzw. Anforderungen und müssen irgendwann ausgetauscht werden. Spätestens dann greifen die Forderungen der jeweils aktuellen Energie-Einsparverodnung. Moderne Dachflächenfenster wiederum begeistern bereits mit hervorragenden Isolationseigenschaften, können aber im Rahmen des Gesamtenergiekonzepts nur so gut wirken, wie es der fachgerechte Einbau erlaubt.

Das Dach hat einen großen Anteil an der Gebäudehülle und somit einen relevanten Anteil an den Transmissionswärmeverlusten des Gesamtgebäudes. So erklären sich die hohen Anforderungen an eine effiziente Thermoisolation. Im Winter wirkt die Dämmung als Wärmeschutz, im Sommer wird das Aufheizen des Innenraumes reduziert. Beim Einbau wird das Dach zunächst mit einem geeigneten Material gedämmt und durch eine Dampfsperrschicht gegen die feuchte Raumluft im Inneren geschützt, denn diese feuchte Luft könnte im Inneren der Dämmung kondensieren und so die Dämmwirkung zu nichte machen.

Niedrigenergiefenster »FTT U5 Thermo« von Fakro mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten UW von 0,94 W/m²K

Auch nach außen ist die Dämmung gegen Durchfeuchtung zu schützen und es muss durch eine dampfdurchlässige Membran gewährleistet sein, dass eventuell eingedrungene Feuchtigkeit wieder verdampfen kann. Die Dachisolierung sorgt danach nicht nur für einen angemessenen Wärmeschutz, sondern beugt auch Feuchte- und Gebäudeschäden dauerhaft vor. Die Übergänge der Isolierung zu den Dachflächenfenstern haben dabei oberste Priorität, denn hier wird die Dämmschicht durchbrochen. Damit unerwünschter Wärmefluss vermieden wird, müssen Anschlüsse, wie die Dampfsperre und die Unterspann- bzw. Unterdeckbahn, unbedingt bis an das Dachfenster herangeführt und dauerhaft mit kompatiblen Montagematerialien fachgerecht wind-, luft- und wasserdicht verbunden werden.
Bei alten Dachflächenfenstern besteht häufig Handlungsbedarf, weil ihre thermischen Eigenschaften den Vorgaben der aktuellen Energiesparverordnung (EnEV) durch Schäden, Abnutzung sowie nach heutigem Stand der Technik wenig fachgerechten Anschlüssen kaum entsprechen. Die Konsequenzen: Es ist laut, wertvolle Energie geht verloren, der Raum kühlt schnell aus, die Heizkosten steigen in die Höhe und auch die Gefahr von Feuchteschäden – etwa durch Tauwasserbildung - nimmt kontinuierlich zu.

Die Markenhersteller für Dachflächenfenster entsprechen den Vorgaben der EnEV, indem sie ihre Produkte stetig weiterentwickeln und den sogenannten »U-Wert« (Wärmedurchgangskoeffizienten für das Gesamtfenster Uw mit der Einheit W/m²•K) immer weiter verbessern.

Die EnEV 2009 fordert beim Austausch von Dachflächenfenstern einen U-Wert (Uw) von 1,4 W/m²K oder besser. Die Herausforderung der Hersteller besteht vor allem darin, das Dachflächenfenster, das sich aus vielen Einzelelementen zusammensetzt, ganzheitlich zu verbessern. Moderne Dreifach-Niedrigenergieverglasungen reduzieren die Energieverluste im Vergleich zu Standard-Isolierverglasungen rund um die Hälfte, Vierfachverglasungen noch einmal mehr. Doch das allein reicht bei weitem nicht aus. Die gesamte Konstruktion aus Verglasung, Flügel und Rahmen ist dabei zu betrachten, denn Flügel und Rahmen haben in der Regel einen deutlich schlechteren Wärmedurchgangskoeffizienten als die Verglasung selber. Deutlich wird dies beispielsweise bei alten Fenstern, wenn sich im Übergangsbereich von Verglasung zum Rahmen aufgrund des konstruktiv bedingten ungünstigen Isothermenverlaufes gerade hier Tauwasser bildet.

Eindeckrahmen »EHV-AT Thermo« im DetailDer Markenhersteller Fakro Dachfenster GmbH produziert seine Standardfenster mit einen Uw-Wert von 1,4 W/m²•K und die Standard-Niedrigenergiefenster erreichen bereits einen ganzheitlichen Uw-Wert von 0,97 W/m²K. Die FTT U6 Dachfenster mit Dreifachverglasung mit einem Uw-Wert von 0,81 W/m²K und die FTT U8 Thermo inkl. EHV-AT Thermo Fenster mit Vierfachverglasung und thermoisoliertem Eindeckrahmen mit dem Uw-Wert von 0,58 runden dieses Angebot energetisch nach oben ab und werden so auch Ansprüchen im Niedrigstenergie- und Passivhausbereich gerecht.
Eine echte Innovation bei Fakro ist der thermoisolierte Eindeckrahmen »EHV-AT Thermo«, der den U-Wert des eingebauten Fenster-Systems - abhängig vom jeweiligen Fenstertyp und der jeweiligen Fenstergröße - zwischen 5 und 15 Prozent verbessern kann. Im Detail ist hier ein zusätzlicher Dämmstreifen an den Eindeckrahmenelementen angebracht, der sich mit dem Einsetzen des Eindeckrahmens um den Blendrahmen des Dachfensters legt. Diese zusätzliche Dämmung liegt oberhalb der Lattungsebene und bildet einen umlaufenden, geschlossenen Thermoisolationsrahmen (siehe Grafik), der die Thermoisolation des Dachflächenfensters im eingebauten Zustand wesentlich unterstützt. Ideal ist außerdem, dass der thermoisolierte Eindeckrahmen für alle Klapp- und Schwingfenster aus Holz und Kunststoff und in allen standardmäßigen Fenstergrößen von Fakro geliefert werden kann.

FAKRO Dachfenster GmbH, www.fakro.de

Eindeckrahmen »EHV-AT Thermo«



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