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Keramikfliesen prägen die Atmosphäre einer Rehabilitations-Klinik in Marburg

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Die Serie »Emotion« der deutschen Marke Agrob Buchtal macht ihrem Namen alle Ehre bei einem Projekt in der Medizin-Universitäts-Stadt Marburg: Keramikfliesen der Kollektion prägen maßgeblich die emotionale Atmosphäre im dortigen Neubau der Reha-Klinik »Sonnenblick« und vereinfachten zudem Planungs- bzw. Abstimmungsprozesse. Der konsequent durchgängige Einsatz illustriert, welche wertvollen Beiträge keramische Wand- und Bodenbeläge für die zeitgemäße Architektur leisten können.

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Die in den 1930er-Jahren auf einem bewaldeten Hügel über Marburg errichtete Reha-Klinik »Sonnenblick« der Deutschen Rentenversicherung Hessen wurde wegen gravierender konstruktiver, statischer und brandschutztechnischer Mängel durch einen Neubau ersetzt, der in der zweiten Jahreshälfte 2015 in Betrieb genommen wurde. Mit einer Grundfläche von 120 x 40 Meter gliedert sich das Gebäude in eine zweigeschossige Basis mit Funktions-bereichen (Eingangshalle, Speisesaal, Cafeteria, Schwimmbad, Gymnastik- bzw. Therapieräume) und einen dreigeschossigen Aufbau mit insgesamt 190 Patientenzimmern.

Zu den wichtigsten Zielen der Lucas Architekten GmbH (Hainburg) zählte die Ausbildung eines einladenden, hellen und freundlichen Gebäudes mit engem Bezug zum weitläufigen Parkgelände. Exemplarische Indizien dafür sind zwei zentrale Innenhöfe, Patientenzimmer mit bis zum Boden reichenden Fensterflächen sowie natürlich belichtete Flure.

Mit ihrem hellgrünen Putz- bzw. dunkelgrünen Metallpaneel-Sockel und der roten Klinker-fassade integriert sich die neue Klinik harmonisch in die umgebende Natur. Besucher gelangen über den südseitigen Haupteingang in die zweigeschossige Eingangshalle, die mehr an eine repräsentative Hotel-Lobby als an eine Klinik erinnert. Unmittelbar in der Blickachse liegt der östliche Innenhof, sodass Gäste in Richtung Licht und Helligkeit schauen, obwohl sie das Gebäude eben erst betreten haben. Einen wesentlichen Anteil an dieser wohltuenden Raumatmosphäre haben die sandfarbenen Bodenfliesen von Agrob Buchtal, die solo im Format 30 x 60 Zentimeter oder im freien Verband mit dem filigranen Streifenformat 10 x 60 Zentimeter eine »dezent-lebhafte« Rhythmik vermitteln. Egal, wohin die Gäste ihren Weg fortsetzen, der keramische Bodenbelag zieht sich als verbindendes Element durch das gesamte Gebäude. Nicht nur die Optik stimmt bei diesem geschossübergreifenden Konzept, auch die praktischen Anforderungen werden erfüllt dank der Qualitäten der Serie »Emotion«, die das Trittsicherheitsspektrum von R9 bis R12V4 nahtlos abdeckt.

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Diese farbliche Durchgängigkeit lässt die unterschiedlichen Bereiche der Klinik zu einer Einheit verschmelzen. Umgesetzt werden konnte diese architektonische Konsequenz durch Wand- und Bodenfliesen der Serie »Emotion« von Agrob Buchtal. Diese Kollektion ist ein extrem vielseitiger „keramischer Baukasten“ aus zahlreichen aufeinander abgestimmten Formaten, Farben und Oberflächen mit verschiedenen Trittsicherheiten: von der seidigen Weichheit geschliffener Steinplatten (Trittsicherheit R9) über fein genarbten Sandstein-Look (R10/A) bis hin zu grob gefurchtem Gebirgsfels (R11/B). Mit der Ergänzung »Emotion Grip« wird das Spektrum nochmals erweitert: Trittsicherheiten bis hin zur Klasse R12V4 und praxisgerechte Formate in Normal- und Überstärke erlauben es, auch Räume mit besonders ausgeprägten Anforderungen ansprechend zu gestalten. Die daraus resultierenden Möglichkeiten wurden in Marburg genutzt.

Die Eingangshalle zieren wie erwähnt repräsentative Groß- bzw. filigrane Streifenformate (Trittsicherheit R10/A), der Beckenumgang des Schwimmbads, die Umkleiden sowie die Behandlungs-, Hauswirtschafts- und Putzräume sind mit 10 x 10-AGROB BUCHTAL GmbH -Mosaik (R10/B) ausgestattet. In der Essensausgabe und der Küchenanlieferung kamen 20 x 20 Zentimeter-Fliesen (R11/B) zum Einsatz, ebenso wie in der gewerblichen Küche - dort vorschriftsgemäß profiliert und mit Trittsicherheit R12/V4. Eine Besonderheit sind die keramischen Kehlen an den Sockeln der fest eingebauten Kocheinrichtungen aus Edelstahl. Diese intelligente Lösung verlagert empfindliche Silikonfugen vom Boden in die deutlich weniger strapazierte Vertikale und unterstützt maßgeblich die effiziente Reinigung dieses hygienisch sensiblen Bereichs. In den Patientenbädern der Obergeschosse befinden sich 30 x 60 Zentimeter große, graublaue Bodenfliesen (R11/B), wobei sich die Architekten im Duschbereich für einen reizvollen Formatwechsel auf 10 x 10 Zentimeter-Mosaik im gleichen Farbton entschieden. Eingefasst wird dieser trittsichere Duschbereich von speziellen keramischen Formteilen. Sie bilden den sanften Rand der Duschtasse, die komfortabel zu begehen oder per Rollstuhl befahrbar ist und dabei auch noch gut aussieht.

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Die hellbeigen Wandfliesen der Patientenbäder sind - ebenso wie im Schwimmbad, den Umkleiden, Toiletten und Pflegebädern - 30 x 60 Zentimeter groß und bereits werkseitig ausgestattet mit der innovativen Veredelung HT (Hydrophilic Tiles, englisch für Fliesen mit hydrophiler »wasserliebender« Oberfläche) Dauerhaft in die Glasur eingebrannt, vereinfacht die HT-Veredelung die Reinigung extrem: Wasser bildet einen dünnen Film, Verschmutzungen werden unterspült und können dann leicht entfernt werden. Darüber hinaus wirkt HT antibakteriell: Dem Prinzip der Fotokatalyse folgend, löst Licht eine Reaktion aus, durch die aktivierter Sauerstoff entsteht, der Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze ohne Einsatz chemischer Mittel zersetzt und deren Neubildung behindert. Last, but not least baut die Veredelung sogar Luftschadstoffe ab und verbessert so nachhaltig das Raumklima - alles Vorzüge, die gerade in Gebäuden des Gesundheitswesens Tag für Tag relevant und nützlich sind. Die fotokatalytischen Effekte von HT verbrauchen sich nicht, sondern werden durch Licht stets neu aktiviert. Sie wirken demnach ein ganzes Fliesenleben lang und sind ein weiteres positives Merkmal dieses Projekts, das durch harmonische Stringenz beeindruckt und als richtungsweisend betrachtet werden darf.

AGROB BUCHTAL GmbH, www.agrob-buchtal.de

 

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