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Dezentrale Lüftung

Eine Lüftungsanlage zählt im modernen Wohnungsbau zum Standard. Für Bauherren, die sich eine nahezu unsichtbare Installation wünschen, entwickelte Meltem die Gerätevariante »M-WRG U²«. Besonders wirtschaftlich wird der Betrieb bei gleichzeitiger Lüftung von zwei Räumen über ein Gerät, der sogenannten »Meltem 2Raumlösung«.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2015/1507/meltem-dezentrale-lueftung.jpg

Die Einbauvariante »U²« wurde speziell für die Produktserie »M-WRG-S/K« entwickelt. Dabei verschwinden die Geräte komplett in der Wand. Sichtbar bleibt lediglich eine Blende, die verputzt und in der gleichen Farbe wie die Innenwand gestaltet werden kann. Gesteuert werden die Geräte über externe Bedienvarianten. Je nach eingesetztem Gerätetyp sind dies z.B. der Tastsensor InControl, eine Funkfernbedienung oder ein KNX-Tastsensor mit LED Rückmeldeoption über einen KNX-Bus. Die Zu- bzw. Abluftführung erfolgt mittels Flachkanal 110 x 54 Millimeter oder Flexrohr (2 x 75 Millimeter) innerhalb der Wand bis zur gewünschten Austrittsstelle. Den Abschluss von Flexrohren oder Flachkanal, die über einen Deckenkasten oder Übergangsstück auf Rundrohr DN 100 münden, bilden dezente Tellerventile oder Luftaustrittsgitter. Insgesamt lässt sich mit der Lösung »M-WRG U²« ein Raum direkt lüften oder, wie häufig angewandt, die Lüftung eines Raumes in Verbindung mit einem Zweitraum realisieren. Die Wandstärke für die Einbauvariante »U²« muss mindestens 24,5 Zentimeter betragen.

Wird eine Zweiraumlösung angestrebt, bedingt dies einen Zuluftraum (z. B. Wohnzimmer) und einen Abluftraum (z. B. Bad). Zwischen beiden Räumen muss ein Luftverbund bestehen, beispielsweise durch unverschließbare Überströmöffnungen in oder unter den Türen. Das Lüftungsgerät wird wahlweise im Zuluft- oder Abluftraum installiert. Vom Abluft- oder Zuluftbereich des Gerätes ausgehend wird der jeweilige Zweitraum wahlweise mit einem Flachkanal (110 x 54 Millimeter) oder Flexrohr (2 x 75 Millimeter) angeschlossen. Hier wird dann die verbrauchte Luft abgesaugt bzw. Frischluft zugeführt. Die Länge des Flachkanals sollte zwischen Gerät und Zu- bzw. Abluftraum nicht mehr als 6 Meter betragen. Bei Flexrohranschluss sollte eine Länge von zehn Metern je Flexrohrschlauch nicht überschritten werden, wobei aufgrund von Druckverlusten immer zwei Flexrohrschläuche in den Zweitraum zu führen sind. Interessant ist diese Lösungsvariante für eine Vielzahl von Objekten in Neubau und Sanierung: Appartements mit innenliegendem Bad, Einfamilien- und Reihenhäuser, Wohnungen im Mehrfamilienhaus sowie Hotels, Senioren- und Studentenwohnheime.

Meltem Wärmerückgewinnung GmbH & Co. KG, www.meltem.com

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