Anzeige AZ-A2-728x90 R7
Start Innovation Lichttechnik Heimspiel mit globalen Playern auf der EXPO 2015 in Mailand

Heimspiel mit globalen Playern auf der EXPO 2015 in Mailand

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2015/1510/iguzzini-expo-2015-italienischer-pavillon-1.jpg
 

Wie ein Who-is-Who lesen sich die Namen der Architekten, deren Pavillons mit iGuzzini Beleuchtungslösungen bestückt sind. Foster + Partners, die den Expo Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate projektiert haben, Daniel Libeskind, der dem Pavillon des chinesischen Bauunternehmens Vanke seine unverkennbare Signatur verliehen hat und Nemesi & Partners, die den Palazzo Italia als experimentelle Skulptur geprägt haben. Auch im französischen und im Deutschen Pavillon, deren Beleuchtungskonzepte von Licht Kunst Licht resp. weißpunkt und purpur geplant wurden, beleuchten Lösungen des italienischen Anbieters für Architekturbeleuchtung die Ausstellungen.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2015/1510/iguzzini-expo-2015-hufton-crow.jpg

Unter dem Expo Motto »Feeding the planet, energy for life« bildet der französische Pavillon, den Anouk Legendre und Nicolas Desmazière, XTU, als Sieger eines 2014 von FranceAgriMer ausgeschriebenen Designwettbewerbs entworfen haben, die Idee der französischen Markthalle ab, die verschiedenste Stände unter einem Dach beherbergt. Doch das in seiner Form von dem hexagonalen Grenzverlauf Frankreichs inspirierte Dach ist hier mehr als bloße Schutzhülle, denn seine aus dem Brettschichtholz französischer Fichte (Innenraum) und Lerche (Außenraum) konstruierte, raumbildende Struktur repräsentiert die auf den Kopf gestellte, vielgestaltige Topografie der hügeligen Agrarlandschaft Frankreichs, deren Weite der »bodenständige« Besucher im Erdgeschoss auf ca. 2.000 Quadratmetern erleben kann.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2015/1510/iguzzini-expo-2015-franzoesischer-pavillon-1.jpg

Französicher Pavillon
Facettenreiches Lichtkonzept für die Ausstellung Vor Betreten der Markthalle durchschreiten die Besucher ein in Streifen ausgebildetes Feld, das verschiedene Anbaukulturen wie Getreide, Gemüse und Obst sowie Nutztiere zeigt. In die Geländer, die die Geometrie der einzelnen Felder umfahren, wurde ein linearer LED Streifen integriert, der sowohl den Weg zum Gebäude adäquat beleuchtet, als auch sanftes Streulicht auf die Pflanzfelder gibt. Die Konstruktion der Lichtaufnahme im Handlauf hält die Lichtquelle im Verborgenen und vermeidet eine Blendung. Zugunsten der Dominanz des Eingangsportals mit seiner von den Architekten intendierten Sogwirkung überzog Licht Kunst Licht das Feld mit unregelmäßig angeordneten Typha Lichtstäben, die mit ihrem diffusen LED Licht sanfte Akzente setzen und die drei großen, verschiedene französische Landschaften abbildenden LCD Bildschirme nicht überstrahlen.

Für die Ausstellunghalle wählte Licht Kunst Licht ein dreistufiges Beleuchtungskonzept aus Wegbeleuchtung, Allgemeinbeleuchtung und Akzentbeleuchtung. Mit gedämpftem Licht leuchtet der technisch anspruchsvolle, schwenkbare »Front Light Strahler«, der sich mit seinem klaren, nüchternen Design in den Kammern der hölzernen Dachstruktur unauffällig zeigt, die Zirkulationswege sanft aus. Zur allgemeinen Erhellung und Kontrastgebung der Ausstellungsbereiche mit ihren in den Kammern der Dachstruktur präsentierten Exponaten kommen oberhalb von drei großen TV Bildschirmen nicht sichtbar montierte »Uplights« zum Einsatz. Aufgrund der mechanischen Blockierungen, mit denen die schwenkbaren Gelenkfassungen ausgestattet sind, garantiert das Leuchtensystem »Cestello« die Feinjustage und Beibehaltung der Lichtrichtung. Zur Akzentbeleuchtung ausgewählter Exponate wählten die Lichtplaner den Museumsstrahler »Palco« (artec3 Studio), der sich durch eine hohe Farbwiedergabe (CRI>96) auszeichnet. Mit dem mehrschichtigen Beleuchtungskonzept gelang den Planern die Kreation eines facettenreichen Lichterlebnisses, das die Architektur unterstützt und die Dramaturgie des Raumes durch eine intuitive Blicklenkung des Besuchers in die Dachlandschaft des Pavillons erhöht.

Der als Black Box gestaltete VIP-Bereich im Mezzanin des Ausstellungsgebäudes zeigt großflächig die Arbeiten französischer Fotografen. Innerhalb einer Allgemeinbeleuchtung mit blendungsarmen Downlights richten »Wallwasher« die Aufmerksamkeit auf die Exponate, welche die Wandflächen großzügig bespielen. Für beide Anwendungen wählten die Planer Leuchten aus der »Laser Blade« Familie, die mit ihren kleinen Abmessungen, ihrer miniaturisierten Optik und hohem Sehkomfort überzeugt. Das gleiche Beleuchtungskonzept mit integrierten und zurückgenommenen Lichtelementen sowie dem Einblenden ausgewählter Raumflächen zeigt sich im Konferenzbereich, einer Mixtur aus Black Box und White Cube.

In dem im Obergeschoss befindlichen Restaurant setzten die Planer zur zielgerichteten und diskreten Beleuchtung der Tische justier- und dimmbare »Palco« Strahler mit engem Ausstrahlwinkel ein. Farblich an die Deckenstruktur angepasst und in die Holzkonstruktion integriert, lockern die Leuchten den Raum aus verdeckten Positionen auf und zonieren ihn mit Lichtinseln auf Tischen und Zirkulationswegen.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2015/1510/iguzzini-expo-2015-deutscher-pavillon-1.jpg

Deutscher Pavillon
Unter der Zielsetzung »Licht statt Leuchten« waren »Palco« Strahler auch die erste Wahl von Christian Spork vom Berliner Planungsbüro weißpunkt und purpur für die Beleuchtung der Ausstellung im Deutschen Pavillon, den SCHMIDHUBER, Milla & Partner und NÜSSLI (Deutschland) im Auftrag der Frankfurter Messe für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entworfen und umgesetzt haben. Während die Beleuchtung bei Tag weitgehend von direktem und diffusem Tageslichteintrag bestimmt wird, entwickelte der Planer für die Abendstunden ein Kunstlichtkonzept, welches die Tageslichtstimmung nachahmt. Für die allgemeine Akzentbeleuchtung der Ausstellung wurden Stromschienen in freier Anordnung an der Decke montiert. Damit die Lichtquellen so wenig sichtbar wie möglich sind, wurden die Schienen und die etwa 250 »Palco« Strahler in schwarz geliefert.

Insgesamt werden auf der Expo 2015 40 Bereiche und Pavillons mit iGuzzini Produkten im Wert von drei Millionen Euro beleuchtet. Als offizieller technischer Partner von Enel Sole für Beleuchtungslösungen auf dem Ausstellungsgelände stellt iGuzzini die Leuchten für das Expo Gate, für die Achsen Cardo und Decumano, für den zentralen Bereich, die Plätze und Fußgängerwege. Zu den weiteren internationalen Projekten, die iGuzzini mit seinen weltweiten Niederlassungen bedient, zählen die Pavillons Chiles, Chinas, Angolas, Thailands, Indonesiens, Russlands und des Vatikan.

iGuzzini Illuminazione Deutschland GmbH, www.iguzzini.de

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2015/1510/iguzzini-expo-2015-children-park.jpg
 

Eduard’s – Lifestyle-Bar von DIA – Dittel Architekten

Eduard’s – Lifestyle-Bar von DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten entwickelt das Gastronomie-Design sowie Name und Corporate Design der Bar Eduard’s und verantwortet die Ausführung im Dorotheen Quartier in Stuttgart. Benannt nach dem Breuninger-Gründer setzt die neue Lifestyle-Bar ein klares Statement im neuen Viertel.

Enso Sushi & Grill von DIA – Dittel Architekten

Enso Sushi & Grill von DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten gestaltet und realisiert die Gastronomie Enso Sushi & Grill in exponierter Lage im Dorotheen Quartier in Stuttgart. Das moderne Design ist anspruchsvoll und kreativ wie die asiatisch-europäische Fusion-Küche. Die Neuinterpretation traditioneller Architekturelemente Asien...

Wohnflächen statt Büroflächen

Wohnflächen statt Büroflächen

Um an Standorten, die scheinbar nur für Büroflächen geeignet sind, attraktiven Wohnraum zu schaffen, bedarf es besonderer Konzepte. Ein solches hat das Stuttgarter Architekturbüro Frank Ludwig für die Stuttgarter Olgastraße 87 entworfen: An der belebten innerstädtischen Straße im Zentrum der Schwabe...

Weitere Artikel:

Haus Mayer-Kuckuk von Architekt Wolfgang Döring

Haus Mayer-Kuckuk von Architekt Wolfgang Döring

Es ist ein eigenwilliges Gebäude, das 1967 nach dem Entwurf des Architekten Wolfgang Döring in nur sechs Tagen auf einem Erbpachtgrundstück der Elly-Hölterhoff-Böcking-Stiftung der Uni Bonn errichtet wurde. Bemerkenswert sind nicht nur das ungewöhnliche Äußere und die beispiellos kurze Bauzeit, in d...

Oberflächentrends bei Innentüren

Oberflächentrends bei Innentüren

Die heutigen Sortimentsdimensionen des Bauens und Planens verlangen nach strukturierten Lösungen für Oberflächen wie beispielsweise bei Innentüren. Aufgrund des Überangebots an industriellen Produkten besteht seitens vieler Architekten und Fachplaner ein zunehmend größerer Orientierungs- und Navigat...

Frischer Wind fürs Flachdach

Frischer Wind fürs Flachdach

Ist die Dampfsperre auch wirklich trocken? Der neue »SitaVent Revision« erlaubt jederzeit einen prüfenden Blick auf den Status unterhalb der Wärmedämmung. Immer wieder vom Markt gefordert, entwickelte Sita das neue Revisionsbauteil auf Basis des »SitaVent Kaltdachlüfters« mit PE-Rohr, Grundplatte un...

Weitere Artikel:
Anzeige AZ-C1-300x250 GDC

AZ Newsletter

Ihre E-Mail
 Anmelden  Abmelden

Der Newsletter der AZ/Architekturzeitung ist kostenlos und kann jederzeit unkompliziert abbestellt werden.

Fachwissen | Architekten + Planer

  • Der Gebäude-Energieberater
    Der Gebäude-Energieberater Ein junger Berufsstand und seine bewegte Geschichte: Gebäude-Energieberater lotsen Hauseigentümer durch den Regelungs- und Förderungsdschungel und sind wichtige Empfehler bei…

Haus Mayer-Kuckuk von Architekt Wolfgang Döring

Haus Mayer-Kuckuk von Architekt Wolfgang Döring

Es ist ein eigenwilliges Gebäude, das 1967 nach dem Entwurf des Architekten Wolfgang Döring in nur sechs Tagen auf einem Erbpachtgrundstück der Elly-Hölterhoff-Böcking-St...

Oberflächentrends bei Innentüren

Oberflächentrends bei Innentüren

Die heutigen Sortimentsdimensionen des Bauens und Planens verlangen nach strukturierten Lösungen für Oberflächen wie beispielsweise bei Innentüren. Aufgrund des Überangeb...

Keukenhof in Lisse bei Amsterdam von Mecanoo

Keukenhof in Lisse bei Amsterdam von Mecanoo

Der Keukenhof in Lisse bei Amsterdam ist das internationale Schaufenster der niederländischen Blumenzucht. In den acht Wochen von Anfang März bis Mitte Mai wird dort geze...

Kalksandstein mit neuen technischen Möglichkeiten

Kalksandstein mit neuen technischen Möglichkeiten

Der Baustoffhersteller Heidelberger Kalksandstein hat technische Grenzen zugunsten des Designs erweitert. Das Produktionsverfahren der Kalksandsteine unterstützt nun den ...

Frischer Wind fürs Flachdach

Frischer Wind fürs Flachdach

Ist die Dampfsperre auch wirklich trocken? Der neue »SitaVent Revision« erlaubt jederzeit einen prüfenden Blick auf den Status unterhalb der Wärmedämmung. Immer wieder vo...

Keramik für dünnwandige Waschtische

Keramik für dünnwandige Waschtische

TOTO verfügt über ein breit gefächertes Angebot an Sanitärkeramik und insbesondere an Waschtischen, die universell einsetzbar sind. Als herausragende Eigenschaften gelten...

Farbige Fassadenbahn

Farbige Fassadenbahn

In der völlig neu entwickelten, diffusionsoffenen, dauerhaft UV-stabile Fassadenbahn »Ampatop F Color« haben die Beschichtungsspezialisten eine Vielzahl an bauphysikalisc...

Corbusier-Farben im Hamburger Hotel Wedina

Corbusier-Farben im Hamburger Hotel Wedina

Das Hamburger Hotel Wedina hat ein umfassendes Facelift erhalten, bei dem Farbe eine zentrale Rolle spielt. Die Fassade macht in leuchtendem Rot auf sich aufmerksam und j...

Wohlfühlen mit Wärmepumpe

Wohlfühlen mit Wärmepumpe

Das zweigeschossige Haus von Melanie und Maik Westphal fügt sich ausgesprochen harmonisch in das 823 Quadratmeter große Hanggrundstück ein. Vorab hatten sie das mit zahlr...

PolygonGarden von HKA Hastrich Keuthage Architekten

PolygonGarden von HKA Hastrich Keuthage Architekten

HKA Hastrich Keuthage Architekten entwickelten für das Projekt »PolygonGarden« eine lange Glasfassade, deren Faltung eine interessant belebte Straßensilhouette erzeugt. D...

Weitere Artikel:


Anzeige AZ-D1-300x600 R7

Wenn Sie die AZ/Architekturzeitung lesen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzhinweis.

Dieses Fenster entfernen.