Start Unternehmen Nachrichten Lichtsystem mit biomorpher Struktur

Lichtsystem mit biomorpher Struktur

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2016/1607/licht-leuchten-sattler-1_Michael_Schmidt_Ulrich_Sattler_Avveni.jpg
 

Ulrich Sattler ist Gründer von SATTLER Leuchten. Seine Vorliebe für klare und geometrische Formen sind auch das Markenzeichen seines Unternehmens. Sein Wunsch war es, aus nur wenigen Grundkomponenten eine Leuchte zu gestalten, die viele unterschiedliche Nutzer begeistern sollte. Dabei war Michael Schmidt mit seinem Designbüro code2design ein kongenialer Partner: Er entwickelte ein modulares System, das sich von der Einzelleuchte bis hin zu verzweigten, biomorphen Strukturen ausgestalten lässt. Somit ist jedes System einzigartig und hat die Aura eines Unikats. Bemerkenswert ist auch der super flache, bewegliche Leuchtenkopf mit integriertem Spot.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2016/1607/licht-leuchten-sattler-3_Avveni_Detail.jpg
http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2016/1607/licht-leuchten-sattler-4_Avveni_Leuchtenkoepfe.jpg
http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2016/1607/licht-leuchten-sattler-5_AVVENI_2_Leuchtenkoepfe.jpg
http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2016/1607/licht-leuchten-sattler-6_Avveni_kreisfoermiger_Kopf.jpg

Lichtsystem mit biomorpher Struktur
Etwas Neues zu entwickeln und dafür zu begeistern, dieser Wunsch steht hinter fast jeder ambitionierten Produktentwicklung. Einfach ist das nicht: Das Leuchtmittel LED mit allen Vorteilen ist im Markt angekommen, und im Design gibt es kaum einen Formenkanon, der nicht schon durchgespielt wäre. Wie also ist es möglich, etwas anders und besser zu machen und sich darin zu unterscheiden? Vor allem: wie gelingt es, dem Produkt eine besondere »Aura« zu verleihen, die den Nutzer sofort einfängt?

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2016/1607/licht-leuchten-sattler-7_Avveni_Prototypen.jpg

Mit der Spielmöglichkeit von der Einzelleuchte bis hin zu einer weit verzweigten Struktur, die zudem einen Spot in einen super flachen Leuchtenkopf integriert, ist dem Designteam um Michael Schmidt jedoch etwas Innovatives gelungen. Auf der diesjährigen Light+Building wurde das System »Avveni« zum ersten Mal vorgestellt und versetzte Planer und Architekten in Erstaunen. Wie der Designer erklärt, konnten sie den ‚Wow’-Effekt auf dem Messestand beobachten und hatten mit dem raumbildenden Lichtsystem, das sich individuell ausgestalten lässt, einen Nerv getroffen.

In einer Art „Ping-Pong“ reifen Ideen
Ulrich Sattler, Gründer und Geschäftsführer von SATTLER, kann für sich in Anspruch nehmen, mit seinen Produkten eine außerordentliche Detailqualität vorzulegen. An Michael Schmidt schätzt der Unternehmer, dass in einer Art »Ping Pong« Ideen reifen und sich auch ungewohnte und neue Designansätze bis zur Fertigung vorantreiben lassen. Beide verbindet, dass sie keine Kompromisse wollen, sondern perfekte Lösungen. Für Ulrich Sattler ist Michael Schmidt mit seinem Team nach eigener Aussage ein sehr guter Sparringspartner: Er ist technisch bewandert und inspiriert im Design.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2016/1607/licht-leuchten-sattler-8_Avveni_Leuchtenkopf.jpg

Das Unternehmen steht für ringförmige Leuchten in allen Dimensionen, die vorwiegend in öffentlichen Gebäuden, Shops, Banken oder in Firmensitzen zum Einsatz kommen. Diesmal wollte Ulrich Sattler jedoch auch eine Leuchte für das private Umfeld entwickeln. Für Michael Schmidt schloss das eine das andere nicht aus – er hatte sehr bald nach dem ersten Briefing die Idee eines modularen, verzweigten Systems im Kopf, mit dem sich vielfältige Leuchtenvarianten realisieren lassen.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2016/1607/licht-leuchten-sattler-10_Avveni_Raumsituation.jpg

Verzweigte Strukturen – große Gestaltungspielräume
Die Einzelkomponenten, aus denen sich sowohl eine einzelne Leuchte als auch größere und verzweigte Strukturen bilden lassen, wurden klar definiert: Rohr und Ausleger, drei unterschiedliche Verbindungsknoten, magnetisches Kugelgelenk und Kopf. Um ein System zu entwickeln, das sich verzweigen kann wie das Astwerk eines Baumes, kamen weitere Anforderungen hinzu: vor allem an die Flexibilität und Leichtigkeit: Im Ergebnis wiegt der Leuchtenkopf nur noch 400 Gramm und kann dank des Kugelgelenks in jede Richtung geschwenkt werden. Mit nur 25 Millimetern Bauhöhe ist es gelungen, einen der leichtesten und flachsten LED-Leuchtenköpfe überhaupt zu realisieren.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2016/1607/licht-leuchten-sattler-11_Skizze_Entwurfprozess.jpg

Lichttechnisches Expertenwissen, eine stetige Herausforderung
Sattler und Schmidt waren sich schnell darüber einig, dass ein System sowohl die Möglichkeit der Flächen- als auch der Akzentbeleuchtung bieten sollte. Dies stellte die Entwickler vor allem beim Spot vor eine große Herausforderung, denn keinesfalls sollte die flache Bauweise des Kopfes „geopfert“ werden. Außerdem wünschten sich der Designer und Hersteller »ein schönes, präzises Lichtbild«. All das war zunächst nicht gegeben. Daher war es notwendig, sich mit Experten für Lichtoptik zu beraten und schrittweise zur optimalen Lösung zu kommen. Der Lösungsansatz lag schließlich in der Integration einer super flachen Linse in den Leuchtenkopf.

Für Michael Schmidt sollte die neue Leuchtenserie durch und durch ein Sattlerprodukt werden: das beinhaltet die Gestaltung von hochwertigen Oberflächen, präzisen, formalen Flächen und Übergängen. Die Liebe zum Detail musste in jedem Aspekt des Produkts zum Ausdruck kommen.

Auch das ist ein Grund, warum Ulrich Sattler von der Arbeitsweise des Designstudios überzeugt ist: für in haben Michael Schmidt und sein Team die Philosophie des Unternehmens sofort erfasst und denken in jedem Entwicklungsstadium »voll und ganz« im Sinn von Sattler.

 

Über code2design, Michael Schmidt
Michael Schmidt hat code2design im Jahr 1995 gegründet. Das Designstudio in der Nähe von Stuttgart besteht aus sechs Mitarbeitern aus verschiedenen gestalterischen Disziplinen und kooperiert mit Einrichtungen aus Forschung und Wissenschaft. code2design ist mit zahlreichen hochkarätigen Designpreisen ausgezeichnet worden und entwirft unter anderem für Audi, Bross Italia, Falper, Haworth, Keramag, König+Neurath, Rehau, Sick Engineering und Xal.

Über Sattler
SATTLER wird von Ulrich Sattler in zweiter Generation geführt und ist ein in Göppingen ansässiges Familienunternehmen. International wird SATTLER nach eigener Aussage als Leuchtenhersteller geschätzt, der von der Konstruktion bis zur Produktion skulpturale Leuchten mit einer sehr hohen Detailqualität anbietet. So sind SATTLER Leuchten begehrte Ausstattungsobjekte für Foyers, Shops und Malls, repräsentative Wohnhäuser und Chefetagen in aller Welt.

Fürst & Friedrich – Neubau von slapa oberholz pszczulny architekten

Fürst & Friedrich – Neubau von slapa oberholz pszczulny architekten

Mit dem geplanten Büro- und Geschäftshaus Fürst & Friedrich von slapa oberholz pszczulny | sop architekten entsteht ein markanter Neubau in der Düsseldorfer Innenstadt, der das Viertel rund um den beliebten Kirchplatz aufwerten wird.

3M Headquarter in Langenthal von Marazzi + Paul Architekten

3M Headquarter in Langenthal von Marazzi + Paul Architekten

Als Headquarter für den internationalen Technologiekonzern 3M EMEA hat das Architekturbüro Marazzi + Paul ein visionäres Bürogebäude in Langenthal realisiert. Der Neubau direkt beim Bahnhof steht für die Innovationskraft und Offenheit des globalen Leaders 3M ebenso wie für die Dynamik und Wandelbark...

Grand Tower von Kaminiarz & Cie. ist bestes Wohnhochhaus in Europa

Grand Tower von Kaminiarz & Cie. ist bestes Wohnhochhaus in Europa

Nachdem das Frankfurter Büro Magnus Kaminiarz & Cie. Architektur für den Grand Tower bereits den European Property Award 2017 als bestes Wohnhochhaus Deutschlands erhielt, bekam das Gebäude vor wenigen Tagen in London nun auch den International Property Award 2017 als bestes Wohnhochhaus in ganz...

Weitere Artikel:

Schlichtes und reduziertes Design

Schlichtes und reduziertes Design

»SP – Square Perfection« heißt das WC, das der japanische Sanitärkeramik-Hersteller TOTO ab Januar 2018 auf den Markt bringt. Neu ist die Form: Elegant, kompakt und geometrisch gestaltet greift greift das WC auf die bekannten TOTO Hygiene-Technologien zurück.

»Schule der Zukunft« im alten Hafen von Haderslev

»Schule der Zukunft« im alten Hafen von Haderslev

In der dänischen Küstenstadt Haderslev ist mitten im alten Hafenareal ein zukunftsweisendes Bildungszentrum entstanden. Dieses hebt sich nicht nur durch seine außergewöhnliche Architektur ohne das traditionelle Klassenzimmer von gängigen Bildungseinrichtungen ab, sondern auch durch seine innovativen...

Duschen mit Spa-Effekt

Duschen mit Spa-Effekt

Moderne Badkultur ist von Design, Luxus und Technik geprägt. Das Duschritual als besonderen Verwöhnmoment des Tages zu schätzen und neben der Reinheit auch Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern, ist Teil dieser Kultur. Das japanische Unternehmen TOTO hat Duschsysteme entwickelt, die ein Wohlgefühl ...

Weitere Artikel:
Anzeige AZ-C1-300x250 R7

AZ Newsletter

Ihre E-Mail
 Anmelden  Abmelden

Der Newsletter der AZ/Architekturzeitung ist kostenlos und kann jederzeit unkompliziert abbestellt werden.

Fachwissen | Architekten + Planer

  • Betoninstandsetzung: Wer haftet wann und wie?
    Betoninstandsetzung: Wer haftet wann und wie? Die Ausführung von Betonerhaltungs-, Betonschutz- und –instandsetzungsmaßnahmen erfordert umfassende fachliche Qualifikationen. Der nachfolgende Beitrag nimmt Stellung zu Anforderungen, die sich…

Schlichtes und reduziertes Design

Schlichtes und reduziertes Design

»SP – Square Perfection« heißt das WC, das der japanische Sanitärkeramik-Hersteller TOTO ab Januar 2018 auf den Markt bringt. Neu ist die Form: Elegant, kompakt und geome...

Timmerhuis in Rotterdam von OMA

Timmerhuis in Rotterdam von OMA

Das von den Rotterdamer Städtebauexperten OMA (Office for Metropolitan Architecture) erdachte Timmerhuis in Rotterdam gilt als das »grünste Gebäude der Niederlande«. Es v...

»Schule der Zukunft« im alten Hafen von Haderslev

»Schule der Zukunft« im alten Hafen von Haderslev

In der dänischen Küstenstadt Haderslev ist mitten im alten Hafenareal ein zukunftsweisendes Bildungszentrum entstanden. Dieses hebt sich nicht nur durch seine außergewöhn...

Duschen mit Spa-Effekt

Duschen mit Spa-Effekt

Moderne Badkultur ist von Design, Luxus und Technik geprägt. Das Duschritual als besonderen Verwöhnmoment des Tages zu schätzen und neben der Reinheit auch Gesundheit und...

Fassadenkunst: Abstrakt bis naturalistisch

Fassadenkunst: Abstrakt bis naturalistisch

In nur sieben Wochen wich grauer Beton einer abstrakt-naturalistischen Malerei mit blauem Himmel, weißen Wolken, täuschend echten Bäumen und einem illusionistischen Strei...

Wintergarten gut beheizt

Wintergarten gut beheizt

Im Wintergarten hat Wärme nicht nur einfach die Funktion »Heizen« zu erfüllen. Wärme weckt Emotionen und bringt Atmosphäre in den gläsernen Raum. Eine elektrische Strahlu...

Zargenlose und lichtdurchlässige Schiebetür

Zargenlose und lichtdurchlässige Schiebetür

Die in der eigenen Betriebsstätte hergestellte, zargenlose Schiebetür bestehen aus dem lichtdurchlässigen, biegesteifen Wabenpaneel »ViewPan« mit Oberflächen aus Acrylgla...

Corbusier-Farben im Hamburger Hotel Wedina

Corbusier-Farben im Hamburger Hotel Wedina

Das Hamburger Hotel Wedina hat ein umfassendes Facelift erhalten, bei dem Farbe eine zentrale Rolle spielt. Die Fassade macht in leuchtendem Rot auf sich aufmerksam und j...

Kita in Weißenfeld von Grund Architekten

Kita in Weißenfeld von Grund Architekten

Über hundert Jahre wurde in der Schnapsbrennerei in Weißenfeld hochprozentiger Alkohol aus Kartoffeln für medizinische Zwecke hergestellt. Um das Gebäude zu erhalten und ...

Aussichtsplattform Wolkenhain: Landmarke der IGA

Aussichtsplattform Wolkenhain: Landmarke der IGA

Bis Oktober ist Berlins östlichster Stadtbezirk Standort für die Internationale Gartenausstellung (IGA), zu der rund zwei Millionen Gäste aus Europa erwartet werden. Die ...

Weitere Artikel:


Anzeigen AZ-D1-300x600 R7

Wenn Sie die AZ/Architekturzeitung lesen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Datenschutzhinweis.

Dieses Fenster entfernen.