20
Jan

Wärmedämm-Verbundsystem mit eingebauter Vakuumdämmung

Hochbau
Der Kern des »weber.therm LockPlate«-Systems besteht aus Vakuum-Isolationspaneelen (VIPs), die zum Schutz vor Beschädigungen in EPS-Platten integriert sind; im Randbereich können die Dämmplatten problemlos zugeschnitten und verdübelt werden'

Drei Jahre nach Einführung einer Fassadendämmung mit dem Wärmeleitwert von 0,022 W/mK stellt Weber-maxit ein neues Wärmedämm-Verbundsystem vor, dessen Dämmstoffkern mit einem Wert von 0,007 W/mK noch wesentlich leistungsfähiger ist. Dabei handelt es sich um hochwärmedämmende Vakuum-Isolationspaneele, die dank einer patentierten Verlegetechnik erstmals baustellengerecht und nahezu ohne leistungsmindernde Wärmebrücken verarbeitet werden können. »weber.therm LockPlate« heißt das neue Wärmedämm-Verbundsystem, mit dem eine Vakuum-Fassadendämmung bis zu 35 Prozent leistungsfähiger als bisher ausgeführt werden kann.

Die empfindlichen Vakuum-Isolationspaneele (VIP) sind bei dem neuen System in EPS-Platten integriert und dadurch vor Beschädigungen auf der Baustelle wirkungsvoll geschützt. Zudem können die Dämmplatten in den Randbereichen geschnitten und auch verdübelt werden, ohne dass der Vakuum-Kern beschädigt wird. Damit ist das System auch für die energetische Sanierung von Bestandsbauten geeignet.

Der Hauptvorteil des Systems ergibt sich aber aus der Verlegung der Dämmplatten in zwei Ebenen. Die erste Ebene besteht aus den sogenannten Plates, die direkt auf dem Mauerwerk verklebt und verdübelt werden. Auf die Plates werden dann in einem zweiten Schritt die Lock-Platten aufgebracht, die das System verschließen. Die Dämmplatten sind so konstruiert, dass sich die Vakuum-Isolationspaneele stets überlappen. Auf diese Weise wird der Bildung von Wärmebrücken und damit einer der größten Schwächen von Vakuumdämmungen konsequent vorgebeugt. Trotz des Aufbaus auf zwei Ebenen bleibt die Fassade schlank und filigran. Abhängig vom Objekt genügt bereits eine Schichtstärke von neun Zentimetern, um auf Passivhaus-Niveau zu dämmen.

Zu dem System gehört auch eine spezielle Software. Damit können selbst komplizierte Fassaden mit vielen Fensterflächen einfach und schnell geplant werden. Die Software errechnet den erforderlichen Dämmstoffbedarf und verteilt die »LockPlate«-Platten auf der Fassade. Die Verarbeitung des Systems kann nach dieser Planung einfach und schnell ausgeführt werden.

Im Zuge der Vorstellung des neuen Vakuum-Wärmedämm-Verbundsystems sucht Weber-maxit 100 Bauherren und Innovatoren aus Architektur und Handwerk, die das neue System als erste verarbeiten wollen. Interessierte Handwerksbetriebe müssen sich zunächst im Rahmen einer Schulung zertifizieren lassen. Auch für Architekten bietet Weber-maxit entsprechende Weiterbildungskurse an. Interessenten können sich unter sg-weber.de informieren und anmelden. 

Saint-Gobain Weber GmbH, www.sg-weber.de 

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