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So, Nov

Brandschutzwissen für den Architekten

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Die Kernkompetenz der ORCA Software GmbH ist es, ausschreibende Planer durch die Leistungsphasen der HOAI im Planungsprozess zu führen. Mit der Software ORCA AVA und dem Portal AUSSCHREIBEN.DE sind Architektur- und Ingenieurbüros, Unternehmen und Behörden in allen Phasen von der ersten Kostenschätzung bis zur Objektbetreuung bestens unterstützt. Nun lanciert ORCA einen neuen, kostenfreien Service für die effiziente Erstellung von Leistungsverzeichnissen: die Serie WHITEPAPER TECHNIK.

Um sich im Dickicht der anerkannten Regeln der Bau- und Gebäudetechnik schneller zurechtzufinden, weist jedes Whitepaper den Weg durch ein spezifisches Fachgebiet. Die übersichtliche und kompakte Darstellung macht es leicht, das Whitepaper als erste Informationsquelle zu nutzen. Der Autor Mag.Ing. Franz Dam ist seit über 25 Jahren auf dem Gebiet der Bauausschreibung tätig, mit seinem Expertenwissen berät er Unternehmen zur Leistungsphase 6 der HOAI. Seit 2016 ist er Partner der ORCA Software, die mit ihm zusammen die Idee der Serie entwickelte und nun als Multiplikator seines Wissens wirkt.

Jedes Whitepaper dient als erstes Nachschlagmedium, als technische Referenz oder als Kurz-Leitfaden. Die inhaltliche Ausrichtung liegt weniger auf den Planungsgrundlagen, sondern auf dem aktuellen Regelwerk, einschließlich der ATV-Normen, und auf den für die korrekte Ausschreibung benötigten Begriffen, Techniken und Hintergründen.

Nachfolgend ein Überblick über das Whitepaper zum Brandschutz:

Technische Baubestimmungen

Die wichtigsten Brandschutzvorschriften, die Landesbauordnungen, basieren auf der Musterbauordnung (MBO) des Bundes. Die MBO wiederum verweist auf die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB), welche für den Brandschutz von zentraler Bedeutung ist.

Schutzziele

Im Zuge der Brandschutzplanung wird ein Brandschutzkonzept erstellt, in dem die allgemeinen Schutzziele Berücksichtigung erfahren müssen. Diese werden vom Gesetzgeber, von den Versicherungen und von den Gebäudenutzern aufgrund der jeweils spezifischen Interessenlage anders definiert. Während der Gesetzgeber insbesondere Personenschutz, Nachbarschutz und Umweltschutz im Auge hat, sind Versicherer und Nutzer auch an Sachschutz, Produktionssicherheit, Arbeitsplatzsicherung und Sicherheit von Lagergut und Daten interessiert.

Brandschutznachweis und Klassifizierungen

Der Brandschutznachweis sollte die Begriffe der Bauordnungen verwenden. Beispielsweise fb für feuerbeständig, und nicht F90A.
In den auf die Genehmigungsplanung folgenden Planungsschritten und in der Ausschreibung werden daraufhin aber meist die Klassifizierungen der nationalen (DIN 4102) oder europäischen Norm (DIN EN 13501) angewendet: z.B. F 90-AB oder REI 90.
Bei der Klassifizierung von Bauteilen muss nicht nur der Feuerwiderstand, sondern auch das Brandverhalten der im Bauteil befindlichen Bauprodukte berücksichtigt werden. In den Landesbauordnungen werden die Baustoffe brandschutztechnisch unterschieden nach nb – nichtbrennbar, se – schwerentflammbar, ne – normalentflammbar.

Feuerwiderstandsklassen von Bauteilen

In den Landesbauordnungen werden Bauteile brandschutztechnisch dreifach nach Feuerwiderstandsklassen unterschieden.

fh – feuerhemmend (etwa F30): es können überall brennbare Baustoffe verwendet werden.

hf – hochfeuerhemmend (etwa F60): tragende und aussteifende Teile müssen meist aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen. Eine nichtbrennbare Bekleidung von brennbaren tragenden Bauteilen ist jedoch möglich.

fb – feuerbeständig (etwa F90): tragende und aussteifende Teile müssen aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen und raumabschließende Bauteile müssen eine in Bauteilebene durchgehende Schicht aus nichtbrennbaren Baustoffen besitzen.

Die Zuordnung von feuerhemmend, hochfeuerhemmend und feuerbeständig zu F30 / F60 / F90 sowie REI30 /REI60 / REI90 nach der europäischen Normierung ist oftmals schwierig und nicht ohne Tücken. Zusatzbezeichnungen wie nb für nichtbrennbar, oder wesentliche Teile A2-s1,d0 werden angewendet, um die Anforderungen der Bauordnungen zu erfüllen.

Zum WHITEPAPER TECHNIK Brandschutz:
info.ausschreiben.de/brandschutz


Die Zeroline function Zarge von Schörghuber ist für den Einsatz in nahezu allen Bereichen des Objektbaus geeignet. Das System hat die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für T30 Brandschutz und erfüllt daneben auch Rauch- und Schallschutz sowie Einbruchhemmung und ist feuchtraumgeeignet. Foto: Schörghuber

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Modell des neuen Mainova-Campus mit dem revitalisierten Bestand, gerahmt von zwei Neubauten im Osten und Westen. Quelle: KÖLLING ARCHITEKTEN BDA und DGJ Architektur

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Das Begegnungszentrum Westhouse in Augsburg vereint Arbeit, Freizeit und Begegnung unter einem Dach. Von außen überzeugt eine edle silbergraue Holzfassade. Bildquelle: 4Wände Management GmbH

Fassade

Bei der Bewehrung des Notgehweges im Autobahntunnel Tutting setzt die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern auch auf Schöck Combar, die Betonbewehrung aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Hochbau

Als Spezialist für tragende Wärmedämmung schließt Schöck mit seiner neuen Produktfamilie Schöck Sconnex die letzte große Wärmebrücke an Gebäuden. Foto: Schöck Bauteile GmbH

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Die mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnete neue Produktfamilie Oono von Delta Light zeigt sich extrem vielseitig. Die unterschiedlichen Leuchtentypen für innen und außen erlauben durchgängige Gestaltungskonzepte. Die Oono Wandleuchte wird grundsätzlich in der Ausführung IP54 geliefert. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Das modulare System Disc`n Dots ist in der Planung unkompliziert, kann ohne Aufwand in bestehendes Interior Design integriert werden und bringt eine individuelle Note in Innenräume. Abbildung: DesignRaum GmbH

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