11
Do, Jun

Erster Platz für CO2-reduzierten Kalksandstein beim Umwelttechnikpreis

Der Recycling-Stein hat die Druckfestigkeitsklasse 12 und erreicht alle gängigen Schutzziele. Bild: E. Bayer Baustoffwerke GmbH + Co. KG

Premium-Advertorial

Die Klimaziele hängen hoch, besonders für die Bauwirtschaft. Doch ein mittelständisches Unternehmen aus Blaustein bei Ulm zeigt, dass auch traditionsreiche Baustoffe wie Kalksandstein mit frischem Denken überzeugende Antworten liefern können. Die E. Bayer Baustoffwerke GmbH + Co. KG hat mit ihrem KS*ReCO eine Variante des klassischen Mauersteins entwickelt, die rund 40 Prozent weniger CO₂ freisetzt – und damit nicht nur die Umwelt entlastet, sondern auch die Jury des Umwelttechnikpreises Baden-Württemberg überzeugte.

Für die Herstellung des KS*ReCo-Steins kommt erstmalig ein Beton-Recycling-Sand zum Einsatz.  Bild: E. Bayer Baustoffwerke GmbH + Co. KG

Für die Herstellung des KS*ReCo-Steins kommt erstmalig ein Beton-Recycling-Sand zum Einsatz. Bild: E. Bayer Baustoffwerke GmbH + Co. KG


Am 11. November 2025 wurde das Unternehmen in der Kategorie „Zirkuläres Wirtschaften und Vermeidung von Umweltbelastungen“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Für Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann ist der neue Stein ein Paradebeispiel dafür, wie ressourcenschonendes Wirtschaften und CO₂-arme Produktion sich nicht ausschließen, sondern ergänzen können. Seit 2009 wird der Preis im Zweijahresrhythmus vom Landesumweltministerium vergeben. Prämiert werden dabei Lösungen, die das Zeug haben, ökologisch wirklich etwas zu verändern.

Was macht den KS*ReCO so besonders? Die Idee liegt auf der Hand, wurde bisher aber kaum umgesetzt: Recyclingmaterial kommt zum Einsatz, genauer gesagt Beton-Recyclingsand. Dieser ersetzt einen Teil des herkömmlichen Sandes und Kalks – letzterer gilt als Hauptverursacher der CO₂-Emissionen bei der Steinherstellung. Zugleich erlaubt die Wahl einer Steindruckfestigkeitsklasse 12, den Energiebedarf beim Pressen zu senken, ohne an Qualität einzubüßen. So entsteht ein Stein, der nicht nur stabil ist, sondern auch ein deutlich kleineres ökologisches Fußabdruckchen hinterlässt.

Am 11. November erhielt die E. Bayer Baustoffwerke GmbH + Co. KG, Mitglied des Markenverbunds KS-Original, den Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg.Im Bild zu sehen (v.l.n.r.): Jörg Bayer, Michael Hallwachs, Jochen Bayer, Dr. Andre Baumann. Bild: bmf Armin Burkhardt
Am 11. November erhielt die E. Bayer Baustoffwerke GmbH + Co. KG, Mitglied des Markenverbunds KS-Original, den Umwelttechnikpreis Baden-Württemberg.Im Bild zu sehen (v.l.n.r.): Jörg Bayer, Michael Hallwachs, Jochen Bayer, Dr. Andre Baumann. Bild: bmf Armin Burkhardt


Dr. Baumann, der als Jurymitglied mitentschied, sprach von einem „wegweisenden Beitrag zur Ressourceneffizienz im Bauwesen“. Ein Urteil, das Gewicht hat in einer Branche, in der nachhaltige Lösungen häufig noch an wirtschaftlichen Realitäten scheitern.

Für Jörg Bayer, den Geschäftsführer des Familienunternehmens, ist die Auszeichnung kein Schlusspunkt, sondern eher ein Startschuss. Der Preis sei eine besondere Anerkennung für die bisherige Arbeit, aber zugleich Antrieb für das, was noch komme. Bereits in Planung: eine neue Produktlinie für nichttragende Innenwände, die ebenfalls mit weniger CO₂ auskommen soll.

Das Beispiel zeigt: Auch in einer Branche, die oft als CO₂-Schwergewicht gilt, kann mit dem richtigen Mix aus Pragmatismus, Mut und technologischem Gespür ein echter Fortschritt gelingen. Vielleicht braucht es dafür nicht immer gleich eine Revolution – manchmal reicht schon ein neuer Stein.

eb-bayer.de/ks-reco


Mit dem neuen Forschungsbau „Der Simulierte Mensch“ in Berlin hat Telluride Architektur ein Gebäude geschaffen, das zukunftsweisende Maßstäbe setzt. Foto: Werner Huthmacher

Projekte (d)

Erfolg ist bei Sita immer Teamleistung: In den letzten 50 Jahren wuchs das Unternehmen auf 127 Mitarbeiter/innen. Bild: Sita Bauelemente GmbH

Unternehmen

Velux Rollladen Neue Generation 2026 Außenansicht auf Ziegeldach

Dach

SPY II 39 als Pendelleuchten-Ensemble über dem Esstisch: Warme Metalltöne und Schwarz setzen im Hospitality-Interieur präzise Akzente, während zusätzliche Strahler entlang der Glasflächen den Übergang zum Außenraum betonen. Foto: Deltalight

Beleuchtung

Die historische Mühle im Mittelrheintal wird zum kfW-40-Haus: Neben der klassischen Fußbodenheizung im Erdgeschoss hat Schütz Energy Systems auch Wandheizungsmodule montiert, was nicht nur eine flexible Raumgestaltung ermöglicht, sondern dank der sanften Strahlungswärme auch für Komfort und Behaglichkeit sorgt. Bilder: Schütz GmbH & Co. KgaA

Advertorials

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8