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Do, Mär

Umbau eines Versandlagers zu Büro- und Laborflächen

Projekte (d)

Ein Hersteller für medizinische Hilfsmittel benötigte nicht nur mehr Platz für Prüflabore, sondern vor allem flexible Flächen für kommunikatives und kreatives Arbeiten der Mitarbeiter. stereoraum Architekten bauten hierfür ein ehemaliges Versandlager im rheinland-pfälzischen Nieder-Olm in Büros und Werkstätten um.

Das Gebäude mit Baujahr 1992 ist seit 1998 im Besitz des Unternehmens Tracoe medical. Dem rasanten Wachstum der Firma geschuldet wurde 2009 ein neuer Produktionsstandort mit Hochregallager eingeweiht. Die frei gewordenen Flächen konnten nun für die Abteilungen Forschung und Entwicklung sowie Qualitätssicherung umgenutzt werden. Zielsetzung war es, offene Räume zu erhalten, die den unterschiedlichen Anforderungen an Team- und Entwicklungsarbeit, Modellbau und Prüflabore Rechnung tragen. Es entstanden helle, frische Räume mit Teamarbeitsplätzen, die die Zusammenarbeit zwischen den beiden Abteilungen fördern, aber auch Büros und Labore für zurückgezogenes, konzentriertes Arbeiten. Abgestimmt auf das räumliche Konzept entwarfen stereoraum Architekten zudem individuelle Möbel wie höhenverstellbare Schreibtische und auf die Produktpalette angepasste Lagermöbel, die eigens für das Projekt angefertigt wurden. Für die gute Akustik im Großraumbüro sorgt eine Lamellendecke.

Speziell entwickelte Trennwände sind das optische und funktionale Highlight im Gebäude. Sie sorgen dafür, dass die vom Bauherrn gewünschte Transparenz erreicht wird. stereoraum Architekten nahmen hierzu das Motiv der vom Kunden produzierten Kanülen auf und platzierten sie zwischen Glasplatten, die den Schallschutz und die Lösemittelbeständigkeit sicherstellen. Direkte Durchsicht ist nur frontseitig möglich, der seitliche Einblick bleibt verwehrt. Im Klemmprofil integrierte LED-Leuchtelemente setzen angenehme Lichtakzente. Diese transluzenten Trennwände zonieren den Raum, trennen die Labore von den Schreibplätzen und schaffen so Bereiche für ruhiges Arbeiten.


Der von dem israelischen Architekturbüro Kolker Kolker Epstein entworfene Bahnhof Elifelet ist nach oben offen und wird von weißen Membransegeln beschattet. Bildquelle: Thomas Schlijper

Projekte (d)

Neues Solarwatt-Halbzellen-Modul “SOLARWATT Panel vision GM 3.0 construct” mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZ). Bildquelle: Solarwatt GmbH

Außenraum

Für das Rohrrahmen-System stehen Oberlichter und Seitenteile zur Wahl, die Türen könne zudem mit Fluchttürstangen ausgerüstet werden. Bild: Schüco International KG/Teckentrup

Türen+Tore

Projekt von Edwards White Architekten, Neuseeland, mit in Reihe arrangierten T3 von Gantlights und eigens angefertigtem 80-Zentimeter-Baldachin aus Stahl. Bildquelle: Simon Wilson

Beleuchtung

Die ins Auge fallende Dachkonstruktion greift das Thema der lebendigen Dachlandschaft des Bestandsgebäudes auf und setzt sie auf eine ganz eigene Weise um. Foto: Studio Jil Bentz

Projekte (d)

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