22
Jan

Schweizer Jugendherbergen erhalten Energiepreis Watt d’Or

Projekte (d)

Die beiden jüngsten Häuser der Schweizer Jugendherbergen, das wellnessHostel4000 in Saas-Fee und die Jugendherberge Gstaad-Saanenland, wurden vom Bundesamt für Energie BFE mit dem Watt d’Or ausgezeichnet. Beide Bau-Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass die Nachhaltigkeitsphilosophie der Schweizer Jugendherbergen in der gesamten Planungs- und Bauphase stringent umgesetzt wurde. Es sind zwei weitere Jugendherbergen entstanden, die nicht nur im Bau nachhaltig waren, sondern es auch im Betrieb sind. Die Jugendherberge Gstaad Saanenland und das wellnessHostel4000 in Saas-Fee wurden von der Watt d’Or-Jury aus 65 Bewerbungen für den renommierten Energiepreis in der Kategorie «Gebäude und Raum» ausgewählt.

Jugendherberge Gstaad-Saanenland von der Berner Bürgi Schärer Architektur und Planung

Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland

 Zweite Jugendherberge mit MINERGIE-P-ECO-Standard
Die neue Jugendherberge Gstaad Saanenland von der Berner Bürgi Schärer Architektur und Planung AG interpretiert das klassische Saanenländer Chalet neu und zeigt wie Nachhaltigkeit als zentrale Vorgabe der SSST als Bauherrin auf allen Ebenen konkret umgesetzt wird. Sie ist neben der 2012 erbauten Jugendherberge Interlaken der einzige Beherbergungsbetrieb der Schweiz, der den strengen MINERGIE-P-ECO-Standard erfüllt. Um ihm gerecht zu werden, wurde auf eine optimierte Gebäudehülle und Passivsolarnutzung gesetzt, ergänzt mit erneuerbarer Energie des holzbefeuerten Fernwärmenetzes, einer Komfortlüftung sowie Wärmerückgewinnung.

wellnessHostel4000 mit dem angegliederten Aqua Allalin von der Basler Steinmann & Schmid Architekten

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Erster fünfgeschossiger Beherbergungsholzbau der Schweiz
Das wellnessHostel4000 mit dem angegliederten Aqua Allalin von der Basler Steinmann & Schmid Architekten AG BSA SIA ist als erstes Hostel mit eigenem Wellness- und Fitnessbereich eine Weltneuheit. Möglich wurde das Projekt durch eine in den Alpen seltene Public/Private-Partnerschaft mit der Burgergemeinde Saas-Fee. Das neue Hostel vereint Aspekte der Nachhaltigkeit und des alpinen Bauens. Als erster fünfgeschossiger Holzbau der Schweiz im Bereich Beherbergung setzt es neue Massstäbe und es erfüllt den MINERGIE-ECO-Standard. Die Deckung des Energiebedarfs der Anlage, inklusive Wellness und Schwimmbad, erfolgt über einen neu erstellten solarthermischen Nahwärmeverbund. Rund ein Drittel des Strombedarfs des Hostels wird über eine eigene Photovoltaik-Anlage produziert.

Das Bundesamt für Energie BFE verleiht dieses Jahr zum neunten Mal sein Gütesiegel für Energieeffizienz. Mit dem Watt d’Or zeichnet die Jury unter Leitung von Ständerätin Pascale Bruderer Wyss jährlich aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich aus.

Schweizer Jugendherbergen (SJH), www.youthhostel.ch

wellnessHostel4000


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Bei Shiftline Matrix ist der Name Programm: Die Profile lassen sich nicht nur linear, sondern zu unterschiedlichsten strukturgebenden Winkelkombinationen koppeln.

Beleuchtung

Dem Wohnraum schließen sich links das Esszimmer mit intergrierter Küche und ein Fitnessbereich an. Über die gesamte Längsachse beleuchten vom Bauherrn programmierte iN 30-Linearleuchten und Laser Blade-Downlights die ineinander fließenden Bereiche. Foto: David Franck, Stuttgart

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Über drei verflieste Stufen erreichen die Bewohner des umgebauten Hauses in Leverkusen-Hitdorf bequem die neue Dachterrasse, um den wunderschönen Ausblick auf den Rhein zu genießen. Foto: LiDEKO, Daniel Lüdeke

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Domäne Mehrgeschoss-Wohnung: Kalksandstein ist aufgrund optimaler bauphysikalischer Eigenschaften – Statik, Brandschutz, Schallschutz – prädestiniert für den Wohnungsbau. Mit modularen Systemen lassen sich Bauprojekte besonders schnell und ökonomisch realisieren. Bild: KS-ORIGINAL / Guido Erbring

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Die Hochschule Offenburg besitzt seit 1983 eine campuseigene Mensa. Gut 30 Jahre steigenden Zulaufs später, waren die Kapazitäten des Mensagebäudes so weit ausgelastet, dass die Hochschule eine weitreichende Erweiterung und Sanierung der Räumlichkeiten veranlasste. In diesem Zuge wurde auch ein komplett neues Heizdeckensystem von Zehnder installiert. Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Bildnachweis: Schüco International KG

Türen+Tore

Testo Know-how-Reihe: Feuchtigkeit, die unterschätzte Messgröße

Fachliteratur

Bild: Lignotrend / Foto: Brigida Gonzalez, Stuttgart

Hochbau

Auf den quadratischen Stützen der Hochkolonnaden ruht das filigrane, ebenfalls aus Architekturbeton gefertigte Dach. Foto: Dreßler Bau GmbH

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