20
Jan

Schweizer Jugendherbergen erhalten Energiepreis Watt d’Or

Projekte (d)

Die beiden jüngsten Häuser der Schweizer Jugendherbergen, das wellnessHostel4000 in Saas-Fee und die Jugendherberge Gstaad-Saanenland, wurden vom Bundesamt für Energie BFE mit dem Watt d’Or ausgezeichnet. Beide Bau-Projekte zeichnen sich dadurch aus, dass die Nachhaltigkeitsphilosophie der Schweizer Jugendherbergen in der gesamten Planungs- und Bauphase stringent umgesetzt wurde. Es sind zwei weitere Jugendherbergen entstanden, die nicht nur im Bau nachhaltig waren, sondern es auch im Betrieb sind. Die Jugendherberge Gstaad Saanenland und das wellnessHostel4000 in Saas-Fee wurden von der Watt d’Or-Jury aus 65 Bewerbungen für den renommierten Energiepreis in der Kategorie «Gebäude und Raum» ausgewählt.

Jugendherberge Gstaad-Saanenland von der Berner Bürgi Schärer Architektur und Planung

Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland
Jugendherberge Gstaad-Saanenland

 Zweite Jugendherberge mit MINERGIE-P-ECO-Standard
Die neue Jugendherberge Gstaad Saanenland von der Berner Bürgi Schärer Architektur und Planung AG interpretiert das klassische Saanenländer Chalet neu und zeigt wie Nachhaltigkeit als zentrale Vorgabe der SSST als Bauherrin auf allen Ebenen konkret umgesetzt wird. Sie ist neben der 2012 erbauten Jugendherberge Interlaken der einzige Beherbergungsbetrieb der Schweiz, der den strengen MINERGIE-P-ECO-Standard erfüllt. Um ihm gerecht zu werden, wurde auf eine optimierte Gebäudehülle und Passivsolarnutzung gesetzt, ergänzt mit erneuerbarer Energie des holzbefeuerten Fernwärmenetzes, einer Komfortlüftung sowie Wärmerückgewinnung.

wellnessHostel4000 mit dem angegliederten Aqua Allalin von der Basler Steinmann & Schmid Architekten

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Erster fünfgeschossiger Beherbergungsholzbau der Schweiz
Das wellnessHostel4000 mit dem angegliederten Aqua Allalin von der Basler Steinmann & Schmid Architekten AG BSA SIA ist als erstes Hostel mit eigenem Wellness- und Fitnessbereich eine Weltneuheit. Möglich wurde das Projekt durch eine in den Alpen seltene Public/Private-Partnerschaft mit der Burgergemeinde Saas-Fee. Das neue Hostel vereint Aspekte der Nachhaltigkeit und des alpinen Bauens. Als erster fünfgeschossiger Holzbau der Schweiz im Bereich Beherbergung setzt es neue Massstäbe und es erfüllt den MINERGIE-ECO-Standard. Die Deckung des Energiebedarfs der Anlage, inklusive Wellness und Schwimmbad, erfolgt über einen neu erstellten solarthermischen Nahwärmeverbund. Rund ein Drittel des Strombedarfs des Hostels wird über eine eigene Photovoltaik-Anlage produziert.

Das Bundesamt für Energie BFE verleiht dieses Jahr zum neunten Mal sein Gütesiegel für Energieeffizienz. Mit dem Watt d’Or zeichnet die Jury unter Leitung von Ständerätin Pascale Bruderer Wyss jährlich aussergewöhnliche Leistungen im Energiebereich aus.

Schweizer Jugendherbergen (SJH), www.youthhostel.ch

wellnessHostel4000


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Das Einfamilienhaus "Woodiy" kann mit dem Bausystem SimpliciDIY größtenteils in Eigenleistung gebaut werden. Grafik: Michael Lautwein und Max Salzberger/TH Köln

Projekte (d)

Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Fachartikel

Um bei der Umstrukturierung von fossilen auf regenerative Energien ein dauerhaft stabiles Netz zu gewährleisten, muss auch in effiziente Speicher investiert werden. Das Bauwerk von eins und THEE in Chemnitz gilt daher als bedeutender Baustein für die Energiewende. Foto: Simon Wegener

Fassade

An allen vier Seiten der Säulen sind Uplights mit einer von Studio DL entwickelten Spezialabdeckung montiert. Sie sorgt für Blendungsminimierung und lässt etwa 50 Prozent Direktlicht bis weit in das Gewölbe strahlen. Der Rest des Lichts ist diffus. Foto: Dirk-Andre Betz, Kaffee, Milch & Zucker

Beleuchtung

Selbstreinigend und besonders hell – Planibel Easy Clear. Foto: AGC Interpane

Fassade

Alle wesentlichen technischen Komponenten sind bei Geberit Quattro zu einem geprüften Komplettsystem für Installationsschächte und -wände zusammengeführt. Die komplette Sanitäreinheit wird industriell vorgefertigt just-in-time auf die Baustelle geliefert. Bild: Geberit

Gebäudetechnik

Mit seinem neuen Planer-Chat reagiert Geberit auf veränderte Suchgewohnheiten von Bauingenieuren und Architekten. Hinter dem Chat-Angebot steht u.a. Jürgen Greiner (nicht im Bild), der als Experte aus dem Bereich Sanitärtechnik anstehende Fragen von Planern beantwortet. Foto: Geberit

Fachartikel

GIS Profile lassen sich mit Profilverbindern einfach zu Rahmenkonstruktionen für die Vorwandinstallation zusammenfügen. Foto: Geberit

Fachartikel

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