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Aug

Textilakademie NRW von slapa oberholz pszczulny architekten

Projekte (d)

Mit der Textilakademie NRW entsteht in Mönchengladbach eine neue Bildungsstätte für die Textil- und Bekleidungsindustrie im deutschsprachigen Raum. Gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein konzentrieren die Verbände der Rheinischen und Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie damit die Berufsausbildung an einem Standort.

Das von slapa oberholz pszczulny architekten geplante Ausbildungszentrum verleiht der Akademie eine angemessene Präsenz auf dem Campus der Hochschule Niederrhein. Der freigestellte, kubische Baukörper befindet sich auf einem Eckgrundstück und nimmt nicht nur städtebaulich eine zentrale Position ein.

Die Architektur des Baukörpers transportiert die Lehrinhalte der Akademie nach außen und macht den vielfältigen Einsatz von Textilien bereits aus der Ferne erlebbar. Das 3-geschossige Gebäude wird von einer textilen Fassade umspannt. Wie der Faltenwurf eines Vorhangs legt sich das silbrig schimmernde Gewebe wellenförmig um den kantigen Betonwürfel. Die leicht transparente, beweglich anmutende Membran bildet dabei den größtmöglichen Kontrast zu der strengen Geometrie des dahinterliegenden Kubus.

Erscheint das Lehrgebäude bei Tageslicht als stoffartiges Gebilde, wird seine Wirkung in der Dunkelheit umso interessanter. Die hell erleuchteten Fenster scheinen dann durch das Gewebe und machen die dahinterliegende Gebäudestruktur erkennbar. Die unterschiedlich großen Fensterflächen verteilen sich unregelmäßig über die Fassade und erzeugen so eine zusätzliche Spannung.

Der Eingangsbereich, der von dem umliegenden Gewebe ausgespart wird, ist durch eine großzügige Glasfassade gekennzeichnet. Im Inneren des Gebäudes befinden sich flexibel aufteilbare Lehrräume, ein zentrales Atrium, eine Aula und die Verwaltung der Akademie.

Die Textilakademie NRW soll 2018 fertiggestellt werden.

slapa oberholz pszczulny I architekten, www.sop-architekten.de

 


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Mit Motivdruck lassen sich raumhohe WC-Trennwandsysteme aus Sandwichelementen individualisieren. Foto: Schäfer Trennwandsysteme

Innenausbau

Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

Einrichtung

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