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Apr

Fürst & Friedrich – Neubau von slapa oberholz pszczulny architekten

Projekte (d)

Mit dem geplanten Büro- und Geschäftshaus Fürst & Friedrich von slapa oberholz pszczulny | sop architekten entsteht ein markanter Neubau in der Düsseldorfer Innenstadt, der das Viertel rund um den beliebten Kirchplatz aufwerten wird.

Die klare, reduzierte Architektur gliedert das 115 Meter lange Gebäude in drei Abschnitte und rückt eine eingebundene, klassizistische Bestandsfassade in den Mittelpunkt des Bauwerks. Der Neubau öffnet sich an der Ecke Friedrichstraße / Fürstenwall mit großer Geste zum gegenüberliegenden Kirchplatz und macht eine kontrastreiche Verbindung von Alt und Neu erlebbar.

Die historische Natursteinfassade, die ein Relikt der preußischen Rheinprovinz darstellt und die Stadtwappen von Köln, Koblenz, Düsseldorf, Aachen und Trier zeigt, wird von einer Glasfassade umgeben und so als freigestellter Baukörper wahrgenommen. Eine massive Gebäudekante aus hellem Naturstein umrandet die transparente Fläche mit der opulenten Fassade wie ein Rahmen und verleiht ihr eine angemessene Präsenz im Straßenbild.

Die Höhe des geradlinigen, siebengeschossigen Gebäudes orientiert sich an den Bestandshöhen und führt zu einer Beruhigung der städtebaulichen Situation. Das Staffelgeschoss ist von den umliegenden Straßen durch eine vorgelagerte, ca. 4 Meter breite Dachterrasse kaum sichtbar.

Die Einbindung der Bestandsfassade bestimmt auch den Innenraum des Neubaus. Vor dem Mauerwerk, das durch eine vorgelagerte Betonwand gestützt wird, bildet sich ein über 17 Meter hoher Luftraum heraus. Der so entstehende Loftcharakter überträgt sich auf das großzügige Foyer im Erdgeschoss, auf die Empfangsbereiche und die transparenten, auskragenden Konferenzräume in den einzelnen Obergeschossen, zu denen eine gläserne Panoramaaufzugsgruppe führt.

Weitere Elemente des Bestandsgebäudes werden im innenarchitektonischen Konzept des Neubaus berücksichtigt, das vor allem die Materialen Naturstein, Holz und Beton vorsieht. So wird das schützenswerte Wandrelief in dem seitlichen Eingang am Fürstenwall positioniert und bleibt damit auch von außen weiterhin sichtbar.

Das über zwei Geschosse ausgebildete, rund 500m² große Foyer, in dem sich der Empfang, eine Bar und eine Lounge befinden, dient auch der Öffentlichkeit als Raum für Begegnungen. Eine Seating-Area steht Mietern und Gästen für informelle Meetings, als Erholungs- oder Arbeitszone zur Verfügung. Die Gastronomiefläche wird über einen separaten Eingang auf der Friedrichstraße erschlossen.

Die Bürogeschosse sind flexibel aufteilbar und ermöglichen diverse Einrichtungsformen von Open-Space-Flächen mit Besprechungsinseln und Rückzugsbereichen über Kombizonen mit transparenten Konferenzräumen bis hin zu Einzel- oder Gruppenbüros. Zusätzliche Aufenthaltszonen werden durch Außenterrassen geschaffen.

Das neue Büro- und Geschäftshaus am Kirchplatz, dessen Bauherr die Art-Invest Real Estate ist, wird voraussichtlich Mitte 2019 fertiggestellt.

www.sop-architekten.de

Standort Düsseldorf
Bauherr: Art-Invest Real Estate
Projektteam: Wolfgang Marcour, Birgit Brodhage, Dennis Siedenburg, Viet Hoang, Katharina Kirstein, Jan Nosewicz, Kresimir Radnic, Karina Schmidt, Iljana Slapa, Antoine Verbaere, Klaus Wolfert
BGF ca. 16.900 m² o.i.
Fertigstellung 2019
Leistungsphase 1-5, KOL 8


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Zwei rampenartige, überdurchschnittlich groß dimensionierte geschwungene Treppenaufgänge erschließen die drei Geschosse vom Erdgeschoss bis zur erhaben Bibliothek. Foto: Reflexion AG

Projekte (d)

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Die Fassade des Hochhauses ist über feine Lisenen vertikal gegliedert.

Projekte (d)

Ausgezeichneter Brandschutz komplett: alle Bauteile des SitaFireguards, hier z. B. für die Freispiegelentwässerung.

Unternehmen

Bild 1: In Versuchsreihen mit Glasfliesen konnte das Österreichische Forschungsinstitut in Wien nachweisen, dass unter Fliesen eingedrungenes Wasser weder in Richtung eines Gefälles abfließt, noch sich über eine zweite Entwässerungsebene entsorgen lässt. Bild: OFI

Fachartikel

Bild: Lignotrend / Foto: Foto&Design, Waldshut-Tiengen

Hochbau

Putzoberfläche an historischem Gebäude. Foto: Architekturzeitung

Wärmedämmung

Einsatz von Vakuum-Isolierglas im Neubau. Quelle: Schwarz Architekten/GlassX

Fachartikel

Die kleinen Keramikelemente sind auch aus größerer Entfernung anhand der flirrenden Spiegelungen erkennbar. Bildquelle: AGROB BUCHTAL GmbH / Jochen Stüber, Hamburg

Fassade

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