24
Sep

Moderner Neubau auf denkmalgeschütztem Hofgut

Projekte (d)

 

DIA – Dittel Architekten

Das von DIA – Dittel Architekten realisierte Wohnhaus fügt sich in den Kontext eines historischen Hofguts aus dem Mittelalter ein. Das geschützte Baudenkmal liegt in einer ländlichen Umgebung in Süddeutschland, die von Natur und landwirtschaftlich genutzten Flächen geprägt ist.

Der Neubau wurde orthogonal zur historischen Scheune sowie zur Hofstraße positioniert, um sich in die bestehende Reihung der Hofgebäude einzufügen. Die Architekten orientierten sich zudem an der natürlichen Topografie und an der Allee- und Hofeinfahrt, die ebenfalls in diesem geometrischen Kontext steht.

DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten

Als moderner eigenständiger Bau realisiert, respektiert der Neubau zugleich die traditionelle Architektursprache der umliegenden Gebäude. Auf die Homogenität zwischen Alt und Neu wurde dabei explizit Rücksicht genommen. Dieser Dialog zeigt sich in der horizontalen Zweiteilung des Baukörpers, die neben einer unterschiedlichen Materialität durch eine Schattenfuge hervorgehoben wird. Hell verputzt bildet das moderne Sockelgeschoss das Fundament für den aufgesetzten Holzkubus, dessen Lamellenstruktur in moderner Übersetzung auf die nebenstehende Scheune verweist.

DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten

Durch die nahtlose Integration der Klappläden in die Holzverschalung und die überhanglose Satteldachkonstruktion präsentiert sich das Gebäude als moderner, ruhiger und geschlossener Monolith. Die halbtransparente Lamellenstruktur der Läden sorgt in der Dämmerung für eine atmosphärische Lichtstimmung und unterstützt an heißen Tagen das angenehme Raumklima ohne komplett abzudunkeln.

Der offene Grundriss erzeugt eine helle, freundliche Wohnsituation, die sich zur zweiseitig umliegenden Terrasse Richtung West und Nord öffnet. Panoramafenster geben die Sicht auf die umliegende Landschaft frei, sodass Außen und Innen, Natur und Wohnen fließend ineinander übergehen.

DITTEL ARCHITEKTEN GMBH, www.di-a.de

Fotograf: Martin Baitinger, www.martinbaitinger.net, DITTEL ARCHITEKTEN GMBH

DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten

DIA – Dittel Architekten


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Wann setzt man am besten ein WDVS mit Mineralwolle ein, wann Resol-Hartschaum oder Holzweichfaser? Auch bei den Oberflächen haben Bauherren die Qual der Wahl: Glaselemente, Klinkerriemchen oder doch lieber ein Edelkratzputz? Die neue WDVS-Übersicht von Saint-Gobain Weber gibt Orientierung. Foto: Saint-Gobain Weber

Fachliteratur

Fast jede Verglasung ist ein Unikat.

Fassade

Einzigartige Architektur und große Kunstwerke strahlen jetzt noch mehr durch die neue Innenbeleuchtung im Petersdom.

Beleuchtung

Fotos: Joachim Grothus für blocher partners

Projekte (d)

Helle, horizontale Bänder heben die Geschossdecken hervor und trennen die 22 Etagen optisch voneinander. Die Glasfassade tritt in den Hintergrund. Bild: Solarlux GmbH

Fassade

Cambridge Mosque. Foto: Blumer-Lehmann AG

Termine

Bild: Georg Aerni und schindlersalmerón

Einrichtung

Wirkt in jedem Umfeld großzügig und komfortabel: der High table des Programms 9500/9550 von Kusch-Co. In dieser Ausführung mit der neuen, samtigen Oberfläche (FENIX®) mit Anti-Fingerprint-Eigenschaften. Foto: Kusch+Co.

Einrichtung

Glänzender Effekt: Im geschliffenen Betonboden spiegeln sich die Lichtquellen. Foto: HG Esch

Hochbau

Bildrechte: C.Konrad + St.Schneider Minidommarchiv 1991

Termine

Mit dabei in der Wienerberger Designkollektion „Urban“: Der stranggepresste „Dresden“ in Anthrazit. Der Fassade des „Auditorium Maximum“ in Krakau verleiht er eine moderne, stilsichere Optik. Für den Gebäudekomplex von 4.200 m² Fläche kamen 150.000 Klinker zum Einsatz. Bild: Wienerberger

Fachliteratur

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