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Apr

Bürogebäude in München von David Chipperfield Architects Berlin

Projekte (d)

 

David Chipperfield Architects Berlin hat gemeinsam mit den Landschaftsarchitekten Atelier Loidl den Wettbewerb für eine neue Zentrale der Bayerischen Versorgungskammer im Münchner Stadtteil Bogenhausen gewonnen. Das Gebäude soll auf dem ehemaligen Siemens-Gelände in der Richard-Strauss-Straße 76 entstehen. Der Entwurf konnte sich gegen elf weitere Einreichungen durchsetzen. Die Jury überzeugte die klare Formensprache sowie die hochflexiblen Grundrisse. Auch die städtebauliche und landschaftlich gelungene Einbindung des Gebäudes in seine Umgebung war ausschlaggebend für die Entscheidung.

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Der Siegerentwurf sieht ein skulpturales Ensemble vor, das sich aus drei großen Volumen zusammensetzt. Ein hoher Turm an der Richard-Strauss-Straße wird von einem Gebäuderiegel und einem niedrigeren Turm ergänzt. Während der Turm straßenseitig die vertikale Reihung der dortigen Hochhäuser ergänzt, schafft das Ensemble durch sein offen gestaltetes Erdgeschoss einen fließenden Übergang zum angrenzenden Park. Das filigrane Tragwerk scheint durch die Glasfassade des Gebäudes und erzeugt damit eine spannungsvolle Tiefe.

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Projektbeschreibung

Im Münchner Stadtteil Bogenhausen soll auf dem ehemaligen Siemens-Gelände eine neue Zentrale für die Bayerische Versorgungskammer entstehen. Der Entwurf von David Chipperfield Architects Berlin mit Atelier Loidl sieht ein skulpturales Ensemble vor, das sich aus drei großen Volumen zusammensetzt. Ein hoher Turm wird von einem Gebäuderiegel und einem niedrigeren Turm ergänzt. Während der Turm straßenseitig die vertikale Reihung der dortigen Hochhäuser ergänzt, schafft das Ensemble durch sein offen gestaltetes Erdgeschoss einen fließenden Übergang zum angrenzenden Park. Das filigrane Tragwerk scheint durch die Glasfassade des Gebäudes und erzeugt damit eine spannungsvolle Tiefe.

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Ein überdachter Außenraum unter dem langgestreckten Gebäuderiegel dient als Zugangsebene und ermöglicht den Bezug vom Stadtraum zum Denninger Anger, einem Park im Osten des Grundstücks. Zwei öffentliche Plätze strukturieren das weitläufige Grundstück und erinnern in ihrer Gestaltung an die Lichtungen der benachbarten Parkanlage. Der städtische, straßenseitige Platz fungiert als repräsentativer Eingangsbereich, während der begrünte Platz mit umlaufender Sitzkante, der direkt an den Park angrenzt, für verschiedene Aktivitäten und Events genutzt werden kann.

Das moderne Tragwerk, das sich über dem Betonsockel erhebt, rhythmisiert mit seinen schlanken Stützen die Innenräume. Die dichte Stellung der Stützen ermöglicht eine flexible Nutzung der Grundrisse. Während die Etagen in den beiden Türmen als Büroflächen dienen, befinden sich in den großzügigen, hohen Räumen im Verbindungsriegel Konferenzräume. Auf Park- und Straßenebene sind öffentliche Nutzungen, wie ein Restaurant, ein Kundenzentrum und eine Kindertagesstätte, untergebracht. Die Dachgärten des Ensembles bieten weite Ausblicke auf die bayerische Metropole und die Alpen.

Wettbewerb 2019
BGF 112.000 m2
Bauherr: Bayerische Versorgungskammer

Projektentwicklung und Auslobung: Strabag Real Estate GmbH, München
Architekt: David Chipperfield Architects Berlin, www.davidchipperfield.com

Partner: David Chipperfield, Christoph Felger, Harald Müller, Martin Reichert, Eva Schad, Alexander Schwarz
Projektleitung: Wiebke Ahues
Wettbewerbsteam: Jana Bolten, Ivan Dimitrov, Marius Helten, Enise Kocaman, Nicolas Kulemeyer, Maximilian Lohmann, Katharina Loges, Rebecca Odewole, André Silva Oliveira, Julia Schenke, Kawalpreet Singh;
Grafik, Visualisierung: Konrad Basan, Dalia Liksaite, Simon Wiesmaier, Ute Zscharnt

In Zusammenarbeit mit
Landschaftsarchitekt Atelier Loidl, Berlin
Ingenieurleistungen Arup Deutschland GmbH, Berlin

 

 


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Zwei rampenartige, überdurchschnittlich groß dimensionierte geschwungene Treppenaufgänge erschließen die drei Geschosse vom Erdgeschoss bis zur erhaben Bibliothek. Foto: Reflexion AG

Projekte (d)

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Die Fassade des Hochhauses ist über feine Lisenen vertikal gegliedert.

Projekte (d)

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Unternehmen

Bild 1: In Versuchsreihen mit Glasfliesen konnte das Österreichische Forschungsinstitut in Wien nachweisen, dass unter Fliesen eingedrungenes Wasser weder in Richtung eines Gefälles abfließt, noch sich über eine zweite Entwässerungsebene entsorgen lässt. Bild: OFI

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Bild: Lignotrend / Foto: Foto&Design, Waldshut-Tiengen

Hochbau

Putzoberfläche an historischem Gebäude. Foto: Architekturzeitung

Wärmedämmung

Einsatz von Vakuum-Isolierglas im Neubau. Quelle: Schwarz Architekten/GlassX

Fachartikel

Die kleinen Keramikelemente sind auch aus größerer Entfernung anhand der flirrenden Spiegelungen erkennbar. Bildquelle: AGROB BUCHTAL GmbH / Jochen Stüber, Hamburg

Fassade

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