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Jul

Textilakademie NRW von slapa oberholz pszczulny architekten

Bildurheber: sop architekten, Foto: Thomas Mayer

Projekte (d)

 

Die Textilakademie NRW in Mönchengladbach ist eine neue Bildungsstätte für die Textil- und Bekleidungsindustrie im deutschsprachigen Raum. In Kooperation mit der Hochschule Niederrhein konzentrieren die Verbände der Rheinischen und Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie damit die Berufsausbildung und Weiterbildung an einem Standort.

Das von slapa oberholz pszczulny architekten realisierte Aus- und Weiterbildungszentrum verleiht der Akademie eine angemessene Präsenz auf dem Campus der Hochschule Niederrhein. Der freigestellte, kubische Baukörper befindet sich auf einem Eckgrundstück und nimmt nicht nur städtebaulich eine zentrale Position ein.

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Bildurheber: sop architekten, Foto: Thomas Mayer

Die Architektur des Baukörpers transportiert die Lehrinhalte der Akademie nach außen und macht den vielfältigen Einsatz von Textilien bereits aus der Ferne erlebbar. Das 3-geschossige Gebäude wird von einer textilen Fassade umspannt. Wie der Faltenwurf eines Vorhangs legt sich das silbrig schimmernde Gewebe wellenförmig um den kantigen Betonwürfel. Die leicht transparente, beweglich anmutende Membran bildet dabei den größtmöglichen Kontrast zu der strengen Geometrie des dahinterliegenden Kubus.

Erscheint das Lehrgebäude bei Tageslicht als stoffartiges Gebilde, wird seine Wirkung in der Dunkelheit umso interessanter. Die hell erleuchteten Fenster scheinen dann durch das Gewebe und machen die dahinterliegende Gebäudestruktur erkennbar. Die unterschiedlich großen Fensterflächen verteilen sich unregelmäßig über die Fassade und erzeugen so eine zusätzliche Spannung. Der Eingangsbereich, der von dem umliegenden Gewebe ausgespart wird, ist durch eine großzügige Glasfassade gekennzeichnet.

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Bildurheber: sop architekten, Foto: Thomas Mayer

Im Inneren des lichtdurchfluteten Gebäudes befinden sich flexibel aufteilbare Lehrräume, ein zentrales Atrium, eine Aula und die Verwaltung der Akademie. Passend zum dominierenden Sichtbeton entwickelten die Innenarchitekten von slapa oberholz pszczulny ein zurückgenommenes Konzept. So sind Einbauten und Möbel überwiegend in kontrastierendem Schwarz oder geweißter Eiche gehalten. Die mobilen, im ganzen Gebäude verteilten Sitzmöbel dagegen – ebenfalls von sop architekten entworfen – heben sich in ihrer hellen, variierenden Farbigkeit bewusst davon ab.

Die Textilakademie NRW wurde 2018 fertiggestellt.

www.sop-architekten.de

Projekt
Standort: Mönchengladbach
Bauherr: Textilakademie NRW gGmbH
Team: Zbigniew Pszczulny, Sascha Rullkötter, Lisa Holst, Michael Dix, Gregor Mikolaschek, Seung A Oh, Jochen Pankoke, Agnieszka Pszczulny, Rohaja Saaba, Sabrina Schlömer, Eva Tauer, Silke Wanders
BGF: 2.827 m² o.i., 3.100 m² u.i.
Fertigstellung: 2018
Architektur Leistungsphase 1-8 (5-8 in Teilleistung)
Innenarchitektur: Lose Möblierung, Aula, Lehrerzimmer, Empfang


Pion gibt es in Kombinationen aus Schwarz, Weiß und goldfarben eloxiert. Foto: Delta Light

Beleuchtung

Dieses Schließsystem lässt sich nicht mit einem 3D-Drucker überlisten.

Gebäudetechnik

Foto: SDE19 / ÉMI Non profit Ltd.

Nachrichten

Büro- und Markenwelt der BSH Hausgeräte GmbH, Entwurf und Planung CSMM. Foto: BSH Hausgeräte GmbH

Unternehmen

Foto: Zürrer Fotografie

Fassade

Foto: sop architekten, Helge Mundt Fotografie

Projekte (d)

Den Bürotrakt trennt eine in warmem hellem Holz gehaltene Rezeption dezent von dem halböffentlichen Showroom, der eine Kombination aus Ausstellungs- und Eventfläche, Co-Working-Bereich und Espresso-Lounge darstellt. Bild: Lukas Palik

Advertorials

Bildnachweis: 4a Architekten

Projekte (d)

Im historischen Kern der badischen Stadt Lahr, idyllisch zwischen Weinbergen und Schwarzwald gelegen, befindet sich ein typisches Beispiel für Industriearchitektur des ausgehenden 19. Jahrhunderts: die vom Architekten Carl Meurer entworfene, im Jahr 1896 erbaute und heute unter Denkmalschutz stehende Tonofenfabrik. Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Wesentlicher Teil des Energie- und Nachhaltigkeitskonzepts ist die „lebendige“ Fassade aus Glas und Aluminium. Quelle: HUECK

Fassade

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