26
Jan

Rathaus der Zukunft mg+ von slapa oberholz pszczulny sop architekten

Rathaus der Zukunft mg+ von slapa oberholz pszczulny sop architekten

Projekte (d)

 

Mit ihrem Entwurf für das Rathaus der Zukunft mg+ in Mönchengladbach setzen sich slapa oberholz pszczulny | sop architekten in einem zweistufigen, internationalen Planungswettbewerb durch.

Leitidee des neuen Gebäudekomplexes ist ein gläserner Rathaus Boulevard, der drei Verwaltungstrakte miteinander verbindet, einen Ort der Begegnung zwischen städtischen Mitarbeitern und der Bevölkerung entstehen lässt und gleichzeitig sinnbildlich für eine transparente und zukunftsorientierte Form der Verwaltung steht.

rathaus der zukunft sop architekten 02

Der transparente Baukörper erstreckt sich über die gesamte Nordseite des zu bebauenden Grundstücks und fasst die unterschiedlichen, zum Projekt gehörenden Gebäude zu einem Ensemble zusammen, aus dem das historische Rathaus Rheydt und das ehemalige, königliche Bezirkskommando deutlich sichtbar hervortreten.

Im Inneren des Boulevards werden die zahlreichen Funktionen der Verwaltung zusammengeführt und das Aufeinandertreffen von Bürgern und Verwaltungsmitarbeitern organisiert. Dabei sind auch Flächen für Gastronomie, kulturelle Einrichtungen und Einzelhandel vorgesehen. Integrierte Treppen, Galerien, offene Plätze und Lufträume bieten ein abwechslungsreiches, plastisches Raumgefüge und sorgen für spannende Ein- und Ausblicke ins Gebäude und auf den Vorplatz.

rathaus der zukunft sop architekten 03

Das neue Rathaus soll in nachhaltiger Holzhybridbauweise und nach dem Cradle to Cradle Prinzip geplant werden. Photovoltaik auf der Dachfläche und Erdwärmetauscher sorgen dabei für ein nahezu CO2 neutrales Gebäude, dessen bereits von außen sichtbare Grünwände nicht nur optisch, sondern auch klimatisch die grüne Lunge des Rathauses bilden.

rathaus der zukunft sop architekten 04

Regenwasser und Grauwasser werden im Wasserkreislauf aufgefangen, gereinigt und als Nutzwasser zurückgeführt. Eine natürlich belichtete und belüftete Tiefgarage mit entsprechender Ladeinfrastruktur für Fahrzeuge, Fahrräder und neue Formen des ÖPNV runden das nachhaltige Gebäudekonzept ab.

„Der Siegerentwurf überzeugt mit seiner klar umrissenen Architektur, seiner Offenheit und seinem nachhaltigen Ansatz. Das Rathaus der Zukunft ist ein Plus für alle Bürger, ein Plus für die Mitarbeiter der Verwaltung und ein deutliches Plus für die Umwelt“, so Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach. Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Mönchengladbachs, ergänzt: „Mit dem Siegerentwurf haben wir ein Ergebnis, welches stark zum positiven Image der Stadt beitragen wird.“

rathaus der zukunft sop architekten 05

Projektdaten
Standort Mönchengladbach
Wettbewerb: zweistufiger Planungswettbewerb
Wettbewerbs-Team slapa oberholz pszczulny | sop architekten, IPJ Ingenieurbüro P. Jung, kraft.raum, Cree Holz-Hybrid-Bau, Lindschulte Ingenieurgesellschaft, insa4

Team sop architekten:
Jurek M. Slapa, Wolfgang Marcour, Sebastian Reinehr, Jörg Wurmbach, Frank Adams, Florian Baumgartner, Margarethe Engelhardt, Viet Hoang, Hyunje Joo, Jan Nosewicz, Ryszard Rzadki, Marco Urbatzka


Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Meitan-Shiqian Expressway in der Guizhou Provinz. Bild mit freundlicher Genehmigung von Chongqing Traffic Planning, Survey and Design Institute

Planung

Bei Shiftline Matrix ist der Name Programm: Die Profile lassen sich nicht nur linear, sondern zu unterschiedlichsten strukturgebenden Winkelkombinationen koppeln.

Beleuchtung

Dem Wohnraum schließen sich links das Esszimmer mit intergrierter Küche und ein Fitnessbereich an. Über die gesamte Längsachse beleuchten vom Bauherrn programmierte iN 30-Linearleuchten und Laser Blade-Downlights die ineinander fließenden Bereiche. Foto: David Franck, Stuttgart

Advertorials

Über drei verflieste Stufen erreichen die Bewohner des umgebauten Hauses in Leverkusen-Hitdorf bequem die neue Dachterrasse, um den wunderschönen Ausblick auf den Rhein zu genießen. Foto: LiDEKO, Daniel Lüdeke

Advertorials

Die Fertigteile für die Balkone wurden mit selbstverdichtendem Beton produziert. Foto: egbertdeboer.com

Fassade

Domäne Mehrgeschoss-Wohnung: Kalksandstein ist aufgrund optimaler bauphysikalischer Eigenschaften – Statik, Brandschutz, Schallschutz – prädestiniert für den Wohnungsbau. Mit modularen Systemen lassen sich Bauprojekte besonders schnell und ökonomisch realisieren. Bild: KS-ORIGINAL / Guido Erbring

Premium-Advertorial

Die Hochschule Offenburg besitzt seit 1983 eine campuseigene Mensa. Gut 30 Jahre steigenden Zulaufs später, waren die Kapazitäten des Mensagebäudes so weit ausgelastet, dass die Hochschule eine weitreichende Erweiterung und Sanierung der Räumlichkeiten veranlasste. In diesem Zuge wurde auch ein komplett neues Heizdeckensystem von Zehnder installiert. Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Bildnachweis: Schüco International KG

Türen+Tore

Testo Know-how-Reihe: Feuchtigkeit, die unterschätzte Messgröße

Fachliteratur

Bild: Lignotrend / Foto: Brigida Gonzalez, Stuttgart

Hochbau

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen