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So, Jun

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Emser Thermenhotel von 4a Architekten

Bildnachweis: 4a Architekten

Projekte (d)

 

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Emser Therme, die bereits 2012 von 4a Architekten geplant und errichtet wurde, entsteht ein neues Thermenhotel am Ufer der Lahn. Das 4-Sterne-Hotel umfasst 84 Doppelzimmer und Seminarräume, ein Restaurant und als Highlight eine Rooftop-Bar im Dachgeschoss.

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Um das umfangreiche Raumprogramm auf dem schmalen Baugrundstück entlang der Lahn realisieren zu können, greift der viergeschossige Baukörper die langgestreckte Grundstücksform auf. Behutsam in die Umgebung eingebettet, folgt der Neubau in Form und Materialität den zentralen Gestaltungselementen der Emser Therme wie beispielsweise dem Flusskiesel.

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Im Erdgeschoss befinden sich Foyer, Restaurant und Bar sowie die Seminarräume, letztere sind nach Süden ausgerichtet. Die Nebenräume liegen auf der Straßenseite und bilden einen schützenden Rücken zur Viktoriaallee. Hier verleihen großflächige Verglasungen sowie Vor- und Rücksprünge in der Fassadengestaltung dem Neubau ein lockeres und transparentes Erscheinungsbild im Stadtraum. Bei der Grundrissgestaltung haben die Architekten besonderen Wert darauf gelegt, allen Hotelgästen Aussicht auf den Naturraum zu ermöglichen.

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Für maximale Aufenthaltsqualität sind sämtliche Zimmer auf allen vier Ebenen nach Süden ausgerichtet und geben mit großflächigen Verglasungen den Blick auf die Lahn frei. Im Dachgeschoss befindet sich eine Rooftop-Bar mit großem Außenbereich und fantastischem Ausblick auf die Kurstadt Bad Ems und das Lahntal. Damit bietet das Thermenhotel seinen Gästen ein Ambiente zum Wohlfühlen und Entspannen – über einen Bademantelgang im ersten Stock steht den Hotelgästen das gesamte Bäder- und Wellnessprogramm der benachbarten Emser Therme zur Verfügung.

Objektdaten

Standort: Viktoriaallee, Bad Ems

Bauherr: Emser Therme GmbH

Architekt: 4a Architekten GmbH, 4a-architekten.de

Planung: Jonas Straß (Projektleitung), Hyemee Kim

Tragwerksplanung: Fischer + Friedrich Ingenieurges. für Tragwerksplanung mbH, Fellbach

Bauphysik: Kurz und Fischer GmbH Beratende Ingenieure, Winnenden

HLS: Kannewischer Ingenieurgesellschaft mbH, Baden-Baden

Elektroplanung: BHP-FFM Ingenieurgesellschaft mbH, Frankfurt

Baubeginn: Mai 2020

Geplante Fertigstellung: Herbst 2021

BGF 7.070 m²

BRI 28.000 m³

Lph. HOAI 1 bis 9

Renderings/Pläne: 4a Architekten GmbH


Bislang wurden die zwei Gebäude des Mozarteums nur unzureichend miteinander verbunden. Foto: Andrew Phelp

Fassade

Erkennungsmerkmal gelber Deckel: Die neue, prämierte Kiesfang-Generation von Sita. Überraschend funktionelles Design für eine optimierte Ablaufleistung und eine schwerelose Wartung.

Gebäudetechnik

Tamara Goehringer, Leuchtturm: Llorando se fue or Hunting High or Low. Bildquelle: 2023, Tamara Goehringer / Kunstverein Friedrichshafen. Fotograf: Dominik Dresel

Termine

Im Falle des Quartiers „Buchholzer Grün“ in Hannover wurden von insgesamt 70.000 m2 gerade einmal 32.000 m2 bebaut – der Großteil der Gebäude in KS-Bauweise. Die daraus resultierende Lebensdauer der Gebäude von weit über 100 Jahren macht das Quartier nicht nur aus stadtplanerische, sondern auch aus konstruktiv-nachhaltiger Sicht zukunftsfähig. Olaf Mahlstedt / KS-Original

Premium-Advertorial

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

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Park Associati und Deltalight haben eine aufsehenerregende Leuchte entwickelt, die jedem Architekturprojekt bei all ihrer Einfachheit Dynamik verleiht. Nebbia vereint intuitives Design und Lichttechnologie in Spitzenqualität. Bildquelle: Delta Light

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