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So, Nov

Erweiterung der Erich-Kästner-Schule von dasch zürn + partner

Bildquelle: dasch zürn + partner | Fotografie: Henrik Schipper Photography, Henrik Schipper

Projekte (d)

 

Der Erweiterungsbau von dasch zürn + partner fügt sich als eingeschossiger „Teppich“ in die parkartige Situation ein. Lediglich die Technikzentrale im Obergeschoss stellt einen punktuellen Hochpunkt dar.

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Es gibt Freibereiche mit ganz unterschiedlichen Qualitäten: Neben dem zentrale Pausenhof gibt es dezentrale, den Nutzungsbereichen direkt vorgelagerte Freibereiche. Die Freianlagen sind als Bewegungs- und Rückzugsräume mit altersgemäß und pädagogisch orientierter Gestaltung konzipiert. Es entstehen Bereiche für großräumige Bewegungen, kleine Rückzugszonen und modellierte Aktivzonen. Die Oberflächen sind so gestaltet, dass das Niederschlagswasser auf dem Grundstück versickern kann und nicht in die Kanalisation eingeleitet werden muss. Überschüssiges Niederschlagswasser kann in den Erich-Kästner-See eingeleitet werden.

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Um das zentrale Foyer lagern sich drei Nutzungsbereiche: Die Klassenräume mit dazwischen liegenden Differenzierungsräumen gruppieren sich um einen offenen Lern- und Aufenthaltsbereich. Der Lehrer- und Verwaltungsbereich ist zum umgebenden Grün orientiert. Die Mensa lässt sich großzügig zum Foyer öffnen.

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Neben dem Haupteingang, der dem Pausenhof und den Bestandsgebäuden zugewandt ist, gibt es einen separaten Zugang für die externe Nutzung des Mensabereichs. Daneben verknüpfen zusätzliche Außentüren die Innenräume mit den direkt vorgelagerten Freibereichen.

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Der Erweiterungsbau stellt sich als flacher, langgestreckter Baukörper dar, dessen Erscheinungsbild durch den Wechsel von großflächigen Verglasungen mit außenliegendem Sonnenschutz und geschlossenen Außenwandflächen mit hinterlüfteter Bekleidung bestimmt wird. Das Dach als „fünfte Fassade“ ist als Regenwasserpuffer und zum Schutz der Dachhaut begrünt.

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Ein ganz wesentliches Gestaltungskriterium stellt die richtige Materialwahl im Innen- und Außenraum dar: Mit seiner hell lasierten Holzbekleidung fügt sich der Erweiterungsbau ganz selbstverständlich in seine Umgebung ein und lädt mit seinem freundlichen Erscheinungsbild Nutzer und Besucher zum Betreten ein.

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Auch im Inneren wurden bewusst natürliche und langlebige Materialien eingesetzt, die wenige Ausbesserungsarbeiten, z. B. Anstricharbeiten erforderlich machen: mit Ausnahme des Nebenraumblockes sind alle Wände mit hellen Holzpaneelen bekleidet. Die stark beanspruchten Fußböden der Eingangshalle und Mensa sind mit Sichtestrich belegt, die Unterrichts-, Verwaltungs- und Lehrerbereiche mit Linoleum.

Die gewünschte Raumakustik mit kurzer Nachhallzeit wird durch vollflächig abgehängte gelochte Akustikdecken gewährleistet.

www.dzpa.de

Baudaten
Wettbewerb: 2015, 1. Preis
Bauherr: Eigenbetrieb Immobilienmanagement Darmstadt
Standort: Wickopweg 2, 64289 Darmstadt-Kranichstein
Fertigstellung: 2022
Leistungsumfang: 1 – 9
BGF: 2.470 m²
BRI: 10.790 m³
Projektteam: Joachim Zürn, Bianca Schuh, Astrid Chwoika, Marcello Raff
Fotografie: Henrik Schipper Photography, Henrik Schipper

Bildquelle: dasch zürn + partner | Fotografie: Henrik Schipper Photography, Henrik Schipper

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Die Zeroline function Zarge von Schörghuber ist für den Einsatz in nahezu allen Bereichen des Objektbaus geeignet. Das System hat die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für T30 Brandschutz und erfüllt daneben auch Rauch- und Schallschutz sowie Einbruchhemmung und ist feuchtraumgeeignet. Foto: Schörghuber

Design+Oberfläche

Modell des neuen Mainova-Campus mit dem revitalisierten Bestand, gerahmt von zwei Neubauten im Osten und Westen. Quelle: KÖLLING ARCHITEKTEN BDA und DGJ Architektur

Projekte (d)

Das Begegnungszentrum Westhouse in Augsburg vereint Arbeit, Freizeit und Begegnung unter einem Dach. Von außen überzeugt eine edle silbergraue Holzfassade. Bildquelle: 4Wände Management GmbH

Fassade

Bei der Bewehrung des Notgehweges im Autobahntunnel Tutting setzt die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Südbayern auch auf Schöck Combar, die Betonbewehrung aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Hochbau

Als Spezialist für tragende Wärmedämmung schließt Schöck mit seiner neuen Produktfamilie Schöck Sconnex die letzte große Wärmebrücke an Gebäuden. Foto: Schöck Bauteile GmbH

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Die mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnete neue Produktfamilie Oono von Delta Light zeigt sich extrem vielseitig. Die unterschiedlichen Leuchtentypen für innen und außen erlauben durchgängige Gestaltungskonzepte. Die Oono Wandleuchte wird grundsätzlich in der Ausführung IP54 geliefert. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Das modulare System Disc`n Dots ist in der Planung unkompliziert, kann ohne Aufwand in bestehendes Interior Design integriert werden und bringt eine individuelle Note in Innenräume. Abbildung: DesignRaum GmbH

Design+Oberfläche

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