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Do, Feb

HPP gewinnt Fassadenwettbewerb

Projekte (d)
Ende 2007 zog die Lufthansa aus dem nach ihr benannten Gebäude am Kennedy-Ufer in Köln-Deutz aus. Lange war nicht klar, was der Eigentümer Dresdner Bank aus seiner Immobilie machen sollte. Die Umwandlung des 1969 errichteten und fast 100 Meter hohen exponierten Ensembles in einen Wohnkomplex wurde zwar geprüft, jedoch vom Eigentümer wie auch von der Stadt Köln verworfen.

maxCologne AußenperspektiveLetztendlich schien wohl nur noch der Verkauf des in der Kölner Bevölkerung nicht besonders angesehenen, auf der »schäl sick« stehenden Gebäudes an die Essener Hochtief AG sinnvoll.

Den Anfang des Jahres von der Hochtief Projektentwicklung GmbH ausgeschriebenen Wettbewerb für eine neue Fassade des in die Jahre gekommenen Lufthansa-Gebäudes gewannen die Düsseldorfer Architekten HPP Hentrich-Petschnigg & Partner und setzten sich damit gegen JSWD Architekten (2. Preis) und Petzinka Pink (3. Preis) durch.

Mit dem Ziel, das aus Hochhaus und Riegel bestehende Ensemble zu beruhigen und damit die Rheinpromenade architektonisch aufzuwerten, werden laut HPP der terrassenförmige Riegel und das Hochhaus durch eine beide Bauteile überspannende Glasfassade zusammengefügt. In der Begründung des Preisgerichts heißt es dazu: „Der Entwurf schafft es, den Baukörper insgesamt zu verklaren und dennoch seine Einheit zu belassen.“

Um heutigen Gebäude- und Nutzungsstandards zu entsprechen werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt und die Bürofläche um insgesamt 9.100 m2 erweitert. Mit der Neugestaltung der Fassade und den Sanierungsabreiten einher, geht die Umbenennung des Lufthansa-Gebäudes in »maxCologne«.



Projekt von Edwards White Architekten, Neuseeland, mit in Reihe arrangierten T3 von Gantlights und eigens angefertigtem 80-Zentimeter-Baldachin aus Stahl. Bildquelle: Simon Wilson

Beleuchtung

Die ins Auge fallende Dachkonstruktion greift das Thema der lebendigen Dachlandschaft des Bestandsgebäudes auf und setzt sie auf eine ganz eigene Weise um. Foto: Studio Jil Bentz

Projekte (d)

Solarfassade des neuen Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Gronau. Bildquelle: Mario Brand Werbefotografie

Fassade

In Beelen ließ sich Oliver Spiekermann unter anderem von münsterländer Höfen inspirieren, wie er im Video erzählt. Foto: Architekten Spiekermann / KS-Original

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Die 2800 m² große Fassade des Montblanc-Besucherzentrums ist mit einem geschichteten Relief ausgebildet, das hinterleuchtet ist und in den dunklen Stunden der Gebäudehülle ein noch spektakuläreres Erscheinungsbild verleiht. Bildquelle: Roland Halbe

Hochbau

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