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Sa, Apr

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Umbau Anwaltskanzlei Falkestraße, Wien

Projekte (d)
In den Räumen einer Rechtsanwaltskanzlei in der Wiener Innenstadt sollten die vorhandenen Räumlichkeiten erweitert und dadurch die bestehenden Flächen von 230 Quadratmetern mit weiteren 58 Quadratmetern Büroräumen und 70 Quadratmeter Konferenzräumen ergänzt werden.

Bedingt durch die Dimensionen der internen Haupterschließungsachse mit 2,80 Meter Breite und 18 Meter Länge gingen die Architekten nicht mehr nur von einer reinen Flurfläche oder einem ausschließlichen Eingangsbereich aus, sondern definierten diesen Raum als Serie von »Mikroversammlungsorten« mit verschiedenen Funktionen.

»Das Projekt instrumentalisiert die Wand als das ursprünglichste territoriale Element architektonischer Negotiation unterschiedlichster Raumkonditionierungen«, erklären die Architekten in Ihrer Beschreibung.

Die parallel verlaufenden Wände wurden über eine Höhe von 2,80 Meter, eine Tiefe von 60 Zentimeter und eine Länge von jeweils 15 Meter so gegenüber gestellt, dass ein gestalterisch differenzielles »Raumklima«, den angrenzenden Raumfunktionen entsprechend, hergestellt werden konnte. »Vororte« für Verhandlungen, eine Bar als Versammlungsmöglichkeit nach Besprechungen, Wartebereiche für Büros und Sekretariat vermengen sich mit dem alltäglich durchquerten Raum.

Die Erschließungsachse ist an ihren Längsseiten an vier Stellen unterbrochen und wird mit insgesamt 543 verschieden gefrästen Einzelteilen dreidimensional gegliedert. Jeglicher kostenaufwändige Materialverschnitt wurde durch die Einzelanfertigung der Bauteile und die schuppenartige Montage vermieden, so dass hochwertige mineralische Baustoffe und Edelholzfurniere verwendet werden konnten.

Um die Materialität der Wände als wichtiges gestalterisches Instrument zu betonen, wurden einander entgegengesetzte Materialien, Glanzgrade und Oberflächeneffekte eingesetzt.

Eine 31 Quadratmeter große, durchgehende und gleichmäßig ausleuchtende Lichtdecke verbindet die einzelnen Funktionssegmente des Raumes ebenso wie der durchgefärbte Boden auf Quarzsandbasis.

Alle angrenzenden Türen sind farblich auf den Bodenbelag abgestimmt. 

Geräte, Schränke und Abstellnischen wurden konsequent in die Wände integriert und werden über Schranktüren mit aufwändigen Mechaniken erschlossen.

Architekten: P S A, www.p-s-a.org
Bauherr: Partnerschaft Schuppich Sporn & Winischhofer, www.falke.at
Fotos: Hertha Hurnaus, www.hurnaus.com

Bodenbelag: Ardex GmbH, www.pandomo.at
Beleuchtung/Lichtdecke: Trevision, www.trevision.at
W
andverkleidung: DuPont, www.corian.at
 




Startschuss für die molekulare Biologie: Einer der Entwürfe, der bereits aus dem Architekturwettbewerb als Sieger hervorgegangen ist, wird nun zu einer baureifen Planung weiterentwickelt. Urheber: Fritsch + Tschaidse Architekten

Projekte (d)

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Fassade

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