18
Sep

Friedhofskapelle von Ofis Arhitekti

Projekte (d)

Die kleine Friedhofskapelle, die Ofis Arhitekti 2009 fertig stellten, steht in einem slowenischen Dorf in der Nähe von Ljubljana. Das sehr schön detaillierte Gebäude ist das Ergebnis eines eingeladenen Wettbewerbs, den die Architekten 2005 gewannen.

Der eingeschossige Bau mit der dominant begleitenden Rampe wurde in die Hanglage des Friedhofs eingeschnitten und zeichnet mit seiner geschwungenen Fassade die ehemaligen Höhenlinien des Geländes nach.

Das bescheidene Raumprogramm der kleinen Kapelle, bestehend aus einem Andachtsraum und den daran anschließenden winzigen Nebenräumen, wird von drei sorgfältig betonierten Wänden definiert. Die großflächige Verglasung inszeniert den Außenraum und lässt ihn mit dem Innenraum zusammenfließen. Geeignete Witterungsbedingungen vorausgesetzt, lässt sich über die großflächige Öffnung der gläsernen Fassade und dem Einbezug der Terrassenfläche das Raumprogramm vergrößern.

Ofis Arhitekti wählten für ihren Entwurf aus nur wenigen Materialien. Mit poliertem Beton, Lärchenholz und Glas komponierten sie die solide wirkende Haptik der Oberflächen.


 
Die christliche Symbolik des Kreuzes integrierte das slowenische Büro auffällig in die Deckenfläche. Eingeschnitten in ein extensiv begrüntes Dach dient das hinterleuchtete Kreuz nicht nur der Innenraumbeleuchtung, sondern wirkt auch im Außenraum.

Ein Kompliment darf dem Fotografen Tomaz Gregoric gewidmet werden. Die wenig elegante Rampe mit ihrer stupiden Geradlinigkeit, stört zwar vor Ort den klaren Entwurf der Kapelle , auf den Bildern ist sie jedoch kaum wahrnehmbar.





















Kosten: 180.000 EUR

Ofis Arhitekti, www.ofis-a.si

Mitarbeiter: Rok Oman, Spela Videcnik, Andrej Gregoric, Janez martincic, Magdalena Lacka, Katja Aljaz, Martina Lipicer

Fotos: Tomaz Gregoric








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Fast jede Verglasung ist ein Unikat.

Fassade

Einzigartige Architektur und große Kunstwerke strahlen jetzt noch mehr durch die neue Innenbeleuchtung im Petersdom.

Beleuchtung

Fotos: Joachim Grothus für blocher partners

Projekte (d)

Helle, horizontale Bänder heben die Geschossdecken hervor und trennen die 22 Etagen optisch voneinander. Die Glasfassade tritt in den Hintergrund. Bild: Solarlux GmbH

Fassade

Cambridge Mosque. Foto: Blumer-Lehmann AG

Termine

Bild: Georg Aerni und schindlersalmerón

Einrichtung

Wirkt in jedem Umfeld großzügig und komfortabel: der High table des Programms 9500/9550 von Kusch-Co. In dieser Ausführung mit der neuen, samtigen Oberfläche (FENIX®) mit Anti-Fingerprint-Eigenschaften. Foto: Kusch+Co.

Einrichtung

Glänzender Effekt: Im geschliffenen Betonboden spiegeln sich die Lichtquellen. Foto: HG Esch

Hochbau

Bildrechte: C.Konrad + St.Schneider Minidommarchiv 1991

Termine

Mit dabei in der Wienerberger Designkollektion „Urban“: Der stranggepresste „Dresden“ in Anthrazit. Der Fassade des „Auditorium Maximum“ in Krakau verleiht er eine moderne, stilsichere Optik. Für den Gebäudekomplex von 4.200 m² Fläche kamen 150.000 Klinker zum Einsatz. Bild: Wienerberger

Fachliteratur

Bild: Westfalenhallen Unternehmensgruppe

Fachartikel

Mit Motivdruck lassen sich raumhohe WC-Trennwandsysteme aus Sandwichelementen individualisieren. Foto: Schäfer Trennwandsysteme

Innenausbau

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