21
Mai

Wohngebäude Goethestrasse in Darmstadt

Projekte (d)
Auf einem rund 7.000 Quadratmeter großen Grundstück in bester Citylage im Darmstädter Stadtteil Bessungen, wurde das neue Wohnquartier »Goethestraße« mit insgesamt 121 Wohneinheiten realisiert. Die Wohnanlage mit fünf 5-geschossigen Baukörpern inklusive Kellergeschoss und gemeinsamer Tiefgarage wurde von zwei Architekturbüros geplant.

Das Gebäude Goethestraße 69/71 mit 46 Wohneinheiten, liegt unmittelbar am stark befahrenen Donnersbergring und wurde als Mietobjekt mit vorwiegend kleinen Wohnungen konzipiert.

Da der 13,50 Meter tiefe Baukörper auf der Westseite an einer stark frequentierten Straße liegt, war es wichtig dem Bewohner ein Schutzgefühl zu bieten, aber gleichzeitig eine optimale großzügige Belichtung der Ost/West ausgerichteten Wohnungen zu ermöglichen. Die Architekten suchten nicht nur eine rein bautechnische Lösung - sondern eine spezielle Gebäudestruktur, die beide Anforderungen zu lösen vermag. Die Konzeption des Gebäudes sieht hierzu vor, dass keine reinen Westwohnungen zum stark befahrenen Donnersbergring entstanden, sondern jede Wohnung, vor allem der Schlafbereich, auch zur ruhigen Ostseite orientiert ist. Die Erschließung des Gebäudes, zwei Treppenhäuser mit Aufzügen und einem System aus Stichfluren in den Obergeschossen, erzeugt durchbindende Ost-West-Maisonettewohnungen sowie nach Osten ausgerichtete Geschosswohnungen. Für die allgemeinen Bereiche, Treppenhäuser und Flure, wurde ein in Blau- und Grüntönen gehaltenes Farbkonzept entwickelt.

Das Wohnungsangebot reicht von großzügigen 1-Zimmer-Appartements über 2- bis 4-Zimmer-Wohnungen (Maisonetten, Lofts), zwischen 40-100 Quadratmeter Größe, teilweise mit Gartenanteilen. Die Penthousewohnungen verfügen über Dachterrassen mit Blick über die Stadt bis hin zum Odenwald bzw. zur Bergstraße. Abwechslungsreiche und großzügige Grundrisse machen jede der Wohnungen zu einem Unikat. Das Achsmaß von 3,80 Meter Breite ermöglicht eine sehr hohe Grundrissflexibiltät und -variabilität.

Die großzügigen Öffnungen in der sandfarbenen Putz-Fassade wurden funktional von den Grundrissen abgeleitet und erzeugen durch ihre spielerische Anordnung ein sehr spannungsreiches Fassadenbild.
Die Fenster werden zudem mit kupferfarbenen Falt-Schiebe-Elementen als Sicht- und Sonnenschutz versehen - um dem individuellen Bedürfnissen der Nutzer nachzukommen und diese Lebendigkeit in der Fassade ablesbar zu machen. Hierfür wurde zudem ein selbst entwickeltes Perforierungsmuster entwickelt, welches ein sehr atmosphärisches Licht- und Schattenspiel erzeugt. Das Gebäude erhält hierdurch einen sehr individuellen Charakter - von Innen wie von Außen.




























Architekten
Gordan Dubokovic, Lothar Greulich (Projekt-Arge greulich.dubokovic)

Beteiligte Mitarbeiter 
Beate Bach (Projektleitung), Martin Bach, Kirsten Braun, Udo Gleim, Magnus Jakob, Susanne Kasper, Matthias Schrimpf

Auftraggeber
bauverein AG - Darmstadt

Beteiligte Fachplaner / Ingenieure 
Statik: Fährmann.Jack.Pieler, Seeheim-Jugenheim
HLS: Ingenieurbüro Herbert, Darmstadt
ELT: INS Ingenieure, Bensheim
Bodengutachter: HPC, Harburg
Schallgutachten: ITA, Wiesbaden
Freiflächenplanung: Büro Wittich, Frankfurt
Künstlerische Farbgestaltung: Julia Philipps, Mühltal

Projektdaten
Fertigstellung 2008
BRI Gesamt: 17.276 m³
BGF oberirdisch: 4.200 m²
BGF unterirdisch: 1.555 m²
Wohnfläche: 2.970 m² 
Wohneinheiten: 46

Fotos
Thomas Eicken, Mühltal
Gordan Dubokovic, Mühltal

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Um die Exponate vor schädlichem Licht zu schützen, haben die Architekten die Zahl der Fenster eingeschränkt. Umso identitätsstiftender ist daher das große Fenster zum Dom, das von außen einen gezielten Einblick ins Innere des Museums bietet und umgekehrt von Innen am Ende des Rundgangs einen Blick in die historische Altstadt von Regensburg. Foto: Alexander Bernhard

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