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Aug

Gerber Architekten bauen Kulturpark in Alzenau

Projekte (d)
»Kulturpark Alzenau«'

Den Architektenwettbewerb »Kulturpark« im unterfränkischen Alzenau haben Gerber Architekten Dortmund/Hamburg für sich entschieden. Die Bauaufgabe beinhaltet den Bau einer Stadthalle, einer Musikschule und die Gestaltung der Freiflächen. Es ist dies neben dem Umbau des Dortmunder Union-Brauereiturms zum Zentrum für Kunst und Kreativität und dem Bau der Nationalbibliothek im saudischen Riad ein weiterer Kulturbau aus der Ideenschmiede des Architekturprofessors Eckhard Gerber. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 13,5 Millionen Euro.

Der neue »Kulturpark Alzenau« vervollständigt das von Osten nach Westen verlaufende grüne Band der Stadt um einen weiteren wertvollen Freiraum. Nach dem Konzept der Architekten erreicht man das frei geformte Gebäude mit gestaffelter Dachlandschaft, von der Stadt kommend, über einen großzügigen und repräsentativen Vorplatz, der auch für Open-Air-Veranstaltungen genutzt werden kann.

Um Synergien zu nutzen, werden Stadthalle und Musikschule in einem Baukörper vereint. Die Räume der Musikschule befinden sich im Obergeschoss als eigenständiger Bereich des Neubaus. Der Konzertsaal kann dem großen Veranstaltungssaal als Galerie zugeschaltet werden. Durch großflächige Verglasungen zur Flußaue werden das Stadthallenfoyer und die Pausenloggien hell belichtet. Mittels geschosshoher Türen lässt sich der Veranstaltungssaal mit dem Foyer und dem Freiraum verbinden.

Opake und transparente Vertikalelemente – teilweise mit feststehenden Lamellen im Bereich der Foyerverglasung – bilden die Fassaden des Neubaus. Durch einen Erdkollektor, Fallschacht-Kühlelemente, adiabate Kühlung, eine bivalente Wärmepumpe und Bauteilaktivierung gelangt effiziente und umweltschonende Technik zum Einsatz.

Gerber Architekten, www.gerberarchitekten.de

Perspektive/Visualisierung: bloomimages, Hamburg
Modell: wup, Hamburg
 


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Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

Regionaltechniker Daniel Fecke

Unternehmen

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

Einrichtung

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