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Aug

Zaha Hadids fließende Räume in Amman

Projekte (d)
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Die alte Felsenstadt Petra im heutigen Jordanien stand Pate für Zaha Hadids Entwurf des King Abdullah II House of Culture & Art in Amman. Die Pritzker-Preisträgerin lies sich vom ausgehöhlten und von Wind und Wetter glatt polierten Erscheinungsbild der antiken Stadt inspirieren.

Lobby des King Abdullah II House of Culture & Art'

Die gestalterische Wirkung von Wasser und Erosion nachzeichnend, ist das Foyer ein Raum, der das gesamte Gebäude durchfließt und über eine gewaltige Fassadenöffnung die optische Verbindung mit dem Außenraum sucht. Wobei zu hinterfragen wäre, ob die unmittelbar am Gebäude vorbeiführende Straßenverbindung die nötige Außenraumqualität vorweist um mit den Vorzügen des Innenraums konkurrieren zu können.

Im Inneren werden, wie man es von Hadid gewohnt ist, helle Oberflächen dominieren, die bis in den Außenbereich gezogen sind.

Lobby des King Abdullah II House of Culture & Art'

Der größere von zwei Konzertsälen ist am Ende des Foyer als Gebäudeabschluss angeordnet, der kleinere, zum öffentlichen Platz orientierte Konzertsaal, liegt diesem gegenüber. Dazwischen steht, als gebäudehohes Volumen, das Foyer und bietet auf verschiedenen Ebenen Platz für öffentliches Leben. Zaha Hadid wünscht ihn sich als Ammans zukünftigen, beliebtesten Ort zum Entspannen und Genießen.

Raumprogramm: Zwei Konzertsäle mit je 1600 beziehungsweise 400 Sitzen mit Bildungszentrum und Galerien
Bauherr: The Greater Amman Municipality
Architekten: Zaha Hadid Architects, www.zaha-hadid.com
Entwurf: Zaha Hadid and Patrik Schumacher
Projektleiter: Charles Walker
Projektarchitekt: Tariq Khayyat
Mitarbeiter: Maria Araya, Melike Altinisik, Dominiki Dadatsi, Renata Dantas,Sylvia Georgiadou,Britta Knobel, Rashiq Muhamadali, Bence Pap, Eleni Pavlidou, Daniel Santos, Daniel Widrig, Sevil Yazici.
Structural Consultants Dar Al-Handasah, Beirut-Cairo
Akustik: Artec Consultants Inc, New York
Fassadenplaner: Ramboll, London
Lichtplanung: OVI , New York

Ansicht des King Abdullah II House of Culture & Art'

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Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

Regionaltechniker Daniel Fecke

Unternehmen

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

Einrichtung

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