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Sep

Pichler & Traupmann Architekten: Freischwimmbad Eybesfeld Jöss/Lebring

Projekte (d)
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Der erste Entwurf der Architekten Pichler & Traupmann für das Freischwimmbad Schloss Eybesfeld sah vor, dem um einen Meter abgegrabenen Gebäude eine neue Basis und Integration in die Landschaft zu geben. Eine umlaufende »Schleife« in Sichtbeton  sollte Wohnfunktionen, Sekundärfunktionen sowie ein Hallenbad enthalten.

Aus diesem Projekt wurden letzlich zwei einzelne Objekte: eine Wohnlandschaft im Erdgeschoß des Schlosses aus leuchtenden Möbelkörpern und eine Badelandschaft. Die Wohnlandschaft tritt nach außen nur minimal in Erscheinung. Die Badelandschaft liegt wie eine gigantische Liege aus Polyester außerhalb der ehemaligen Schlossmauer am Eckturm zum Park.

Becken, Beckeneinstieg, Liegeterrasse, Spielplatz, Sitzrampe sowie Sonnendeck werden als Zonen einer einzigen Figur aufgefasst, die mit Polyester bzw. Polyurethan völlig homogen beschichtet im Rasen des Parks liegt. Wo sich diese Figur als Sitzrampe aus dem Rasen in die Höhe klappt, wird unter Niveau Platz für Umkleiden und Nebenräume freigegeben, die als Nurglaskonstruktion unter der frei tragenden Betonkonstruktion angeordnet sind. Beckeneinstieg und Sitzrampe sind an deren Oberfläche wellenförmig verformt, sodass anatomisch geformte Sitz- und Liegemulden entstehen.

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Pichler & Traupmann Architekten ZT GmbH, Wien, www.pxt.at

Nutzung: Schwimmbad in den Dimensionen 15,25 x 6,75 Meter

Bauherr: Christine und Bertrand Conrad-Eybesfeld

Projektmitarbeiter: Sandra Riess, Wolfgang Windt

Statik: Manfred Petschnigg, Graz

Landschaftsplanung: West 8, Rotterdam, www.west8.nl

Haustechnik/Schwimmbadtechnik: PKG Graz

Lichtplanung: Klaus Pokorny, Wien

Örtliche Bauaufsicht:
Arch. Gerhard Kordon, Graz
Josef Fritz, Graz

Planungsbeginn: 2003
Baubeginn: 2005
Fertigstellung: 2009

Fotos: Paul Ott, Graz, www.paul-ott.at

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Fast jede Verglasung ist ein Unikat.

Fassade

Einzigartige Architektur und große Kunstwerke strahlen jetzt noch mehr durch die neue Innenbeleuchtung im Petersdom.

Beleuchtung

Fotos: Joachim Grothus für blocher partners

Projekte (d)

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Fassade

Cambridge Mosque. Foto: Blumer-Lehmann AG

Termine

Bild: Georg Aerni und schindlersalmerón

Einrichtung

Wirkt in jedem Umfeld großzügig und komfortabel: der High table des Programms 9500/9550 von Kusch-Co. In dieser Ausführung mit der neuen, samtigen Oberfläche (FENIX®) mit Anti-Fingerprint-Eigenschaften. Foto: Kusch+Co.

Einrichtung

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Hochbau

Bildrechte: C.Konrad + St.Schneider Minidommarchiv 1991

Termine

Mit dabei in der Wienerberger Designkollektion „Urban“: Der stranggepresste „Dresden“ in Anthrazit. Der Fassade des „Auditorium Maximum“ in Krakau verleiht er eine moderne, stilsichere Optik. Für den Gebäudekomplex von 4.200 m² Fläche kamen 150.000 Klinker zum Einsatz. Bild: Wienerberger

Fachliteratur

Bild: Westfalenhallen Unternehmensgruppe

Fachartikel

Mit Motivdruck lassen sich raumhohe WC-Trennwandsysteme aus Sandwichelementen individualisieren. Foto: Schäfer Trennwandsysteme

Innenausbau

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