Nach Plänen der Architekten Rübsamen + Partner, Bochum, wurde in Köln der Neubau der Stadtbahnhaltestelle Zoo/Flora realisiert und ein seit Jahren gestalterisch wie verkehrstechnisch unbefriedigender Zustand beendet. Obwohl der Zoo nach dem Dom zweitgrößter Besuchermagnet der Stadt ist, war die Haltestelle für Zoo und Botanischen Garten - überirdisch gelegen vor dem Abtauchen der U-Bahn Richtung Dom - zuvor nicht einmal barrierefrei ausgebaut, die bauliche Substanz darüber hinaus veraltet.
Mehrzweck-Sporthalle von L3P Architekten
Das bestehende Zentrum Eichi besticht durch die Komposition und das schnörkellose Zusammenspiel der einfachen verputzten Kuben. Die Mehrzweck-Sporthallen GFK-Fassade hat im Gegensatz zum groben Verputz eine Struktur im Material selbst, beide Materialien reagieren sehr stark auf die Lichtverhältnisse. Mit einem neuen Farbton wird das bestehende Farbkonzept mit den warmen Tönen in Richtung orange-rötlich des ganzen Zentrums Eichi weitergeführt und ergänzt.
HPP Architekten gewinnen Wettbewerb für den Clariant Innovations-Center
HPP Architekten haben den Wettbewerb für das neue »Clariant Innovation Center« gewonnnen. Das 29.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassende Forschungs- und Entwicklungszentrum soll bis Ende 2012 auf dem Gelände des Industriepark Höchst in Frankfurt am Main entstehen und 500 Arbeitsplätze bieten. formTL: Messestand der Superlative für Liebherr
Unter Regie der Stuttgarter Architekten Kauffmann Theilig & Partner und der Radolfzeller Tragwerksplaner formTL entstand mit 13.800 Quadratmeter Ausstellungsfläche einer der weltgrößten Messestände: Er besteht aus zwei großen langgestreckten Quadern, einem verbindenden taghellen Atrium und einem überdimensionalen aufgeständerten Zaun, der das Ensemble aus Gebäuden und die Freifläche samt der riesigen Baumaschinen von Liebherr einfaßt. Erster Preis für gerner gerner plus im Wettbewerb Weinkompetenzzentrum Brackenheim
Der schwäbische Ort Brackenheim in der Nähe von Heilbronn ist die größte Weinbaugemeinde Württembergs und gleichzeitig größte Rotweingemeinde Deutschlands. Die Stadt hatte zwölf Architekturbüros aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Architektenwettbewerb Weinkompetenzzentrum geladen und zwei Entwürfe mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Sturmfeste Folienfassade an der Unilever Zentrale
Die Unilever Zentrale für Deutschland, Schweiz und Österreich in der Hamburger Hafencity hat bereits zahlreiche Architekturpreise erhalten. Der RIBA-Award und ganz aktuell der Preis des BDA Hamburg, erweitern nun die Erfolgsliste dieser herausragenden Architektur. Die spektakuläre, transparente Windschutzfassade des von Behnisch Architekten entworfenen Gebäudes wurde von den Radolfzeller Ingenieuren der formTL GmbH geplant. Klare Kiste: Wohnhaus in Mülheim an der Ruhr
Der weiße Bau mit der strengen Kubatur steht in deutlichem Kontrast zur Einfamilienhaus-Satteldachidylle der Nachbarschaft. In dem ruhigen Wohnviertel, das in den Fünfzigerjahren am Rande der nordrhein-westfälischen Stadt Mülheim an der Ruhr entstand, fand ein junges Paar nach langer Suche sein Wunschgrundstück. Angelehnt an die klare Formensprache der Bauhaus-Zeit entwarf das Architekturbüro Wolfdieter Albrecht aus Ratingen hierfür einen kubischen Baukörper mit fließenden Raumübergängen im Inneren.
Gerber Architekten: Neubau der Volksbank Lippstadt
Bei dem Wettbewerb für den Neubau der Volksbank Lippstadt konnte sich das Büro Gerber Architekten Dortmund/Hamburg mit seinem Entwurf durchsetzen. Insgesamt werden der Volksbank zukünftig 3600 Quadratmeter Nutzfläche für etwa 140 Mitarbeiter sowie eine Tiefgarage mit 65 Stellplätzen zur Verfügung stehen - Baubeginn wird voraussichtlich 2012 sein. Bereits 2001 bauten Gerber Architekten die Volksbank Dortmund. Ebenfalls nach einem gewonnenen Wettbewerb ist zurzeit die neue Volksbank Krefeld in Planung. Klare Kante in Stuttgart
Die Stadt Weilimdorf hat in den letzten Jahren den Wandel von einem Industriestandort zum größten Dienstleistungs- und Gewerbezentrum im Stuttgarter Westen vollzogen. Sie ist Sitz des international tätigen Klima- und Lüftungsanlagenherstellers Siegle+Epple mit mehr als 500 Mitarbeitern in Niederlassungen in Europa und Asien. Die neue Firmenzentrale ist Teil eines Masterplans für das insgesamt ca. 23.000 Quadratmeter große Firmengelände und soll nicht nur das neue Ingenieurszentrum beherbergen, sondern auch das Selbstbild des Technologieunternehmens repräsentieren. Die Fassade spielt dabei eine tragende Rolle. kister scheithauer gross erreichen 2. Platz beim Wettbewerb zum Galileum Solingen
kister scheithauer gross (ksg) gewinnen im Rahmen des begrenzten Wettbewerbs »Galileum Solingen« den zweiten Platz. Der Entwurf zum Umbau des Kugelglasbehälters der Stadtwerke Solingen sieht ein Planetarium mit angeschlossener Sternwarte vor. Dabei beinhaltet die Kugel des Gasbehälters das Planetarium und wird von ksg um einem zweiten »Planeten« ergänzt: die Sternwarte. Die beiden kosmischen Objekte scheinen die Schwerkraft aufzuheben. Corporate Architecture trifft Gemütlichkeit
1955 gründete Friedrich Jahn in München sein Wienerwald-Restaurant, aus dem in den folgenden Jahrzehnten die gleichnamige Kette mit Filialen in 18 Ländern entstand. Das Unternehmen wurde in Folge des Zusammenbruchs des Konzerns durch verschiedene Eigentümer geführt, bis 2007 die Enkel der Gründerfamilie die Rechte an der Marke zurückerwarben. Ihr Ziel ist es, die lange Tradition des Unternehmens, die Stärke der Marke und Einmaligkeit des systemgastronomischen Konzepts weiter auszubauen. Die Ippolito Fleitz Group erhielt den Auftrag, eine neue Corporate Architecture zu entwickeln, die mittlerweile in zwei Münchner Filialen umgesetzt wurde. Franken Architekten entwickeln ein Boutiquehotel in Frankfurt am Main
Im Auftrag eines vietnamesischen Investors plant das Frankfurter Büro Franken Architekten zurzeit ein Hotel mit 34 Zimmern im Bankenviertel Westend. Hierfür wird ein alter Gründerzeitbau bis auf das Treppenhaus, Untergeschoss und die historische Fassade entkernt und umgebaut. Ein neues, skulpturales Dach, das in seiner Form die Giebeldächer und Gauben der Nachbargebäude interpretiert, soll schon von außen auf die Gestaltungsidee im Inneren hinweisen: die kontrastierende Gegenüberstellung von Tradition und Moderne.