23
Mai

Fußbodentemperierung im Dorint Airport-Hotel Stuttgart

Gebäudetechnik

Außen korrespondiert das neue Dorint Airport Hotel in Stuttgart stark mit der Umgebung. Innen nimmt das Design Bezug auf die Flughafennähe. Die Inspirationen aus der Fliegerei sind im gesamten Neubau allgegenwärtig – in Lobby, Bar und Restaurant sowie in allen Zimmern und Suiten.

Der Name des neuen Dorint Airport-Hotel in Stuttgart, ein Business- und Themenhotel der Drei-Sterne-Plus-Kategorie, ist selbsterklärend: Durch die Nähe zum Stuttgarter Flughafen stand die Geschichte der Fliegerei bei diesem außergewöhnlichen Hotel-Konzept Pate. Das Interior-Design bereichert die Gestaltung von Boden, Wand und Decke um entsprechende Elemente und Materialen aus Cockpit, Passagier- und Frachtraum.

Schon die Eingangshalle wirkt wie ein Flughafenterminal. Monitore zeigen die aktuellen An- und Abflüge des Stuttgarter Flughafens an, die Aufzüge sind wie Flugzeugtüren gestaltet und die hochlehnigen Sitzgelegenheiten in der Lobby erinnern an Pilotensitze. Auffallend ist die »Cargo-Bar«, die dem Gast bereits am Empfang ins Auge fällt. Sie wurde wie der aufgeschnittene Rumpf eines Transportflugzeugs gestaltet, mit Blick ins davor liegende Cockpit. Die Möblierung – beispielsweise die im Stil alter Holzkisten ausgeführten Bartische, um die sich rote und cremeweiße Leder-Hocker gesellen – sowie viel Riffelblech, Lochstahl und markante Lichtbänder unterstreichen den Look eines bei Nacht beleuchteten Transportraums. Gleich nebenan befindet sich das Hotelrestaurant »Cabin«. Es ist nicht nur für Hotelgäste gedacht, sondern soll auch Flughafen- und Messebesucher anlocken. Deshalb prägt das Restaurant-Interieur die Thematik des Fliegens ganz besonders. Sitzbänke im Stil von Flugzeugsitzen, LED-hinterleuchtete Fensterluken entlang der Wände und die ausgefallene Deckenform lassen den Raum wie ein überdimensionales Langstreckenflugzeug wirken, aber mit Gemütlichkeit und entspannter Atmosphäre. Die Themenwelt des Fliegens setzt sich im gesamten Hotel fort: im 190 Quadratmeter großen Tagungsbereich, in Fluren, Zimmern und Superior-Zimmern bis hin zum Fitnessbereich im 6. Obergeschoss. Jede Etage greift dabei eine andere Epoche des Fliegens auf. Großflächige Bilder zeigen beispielsweise erste Motorflüge, Ballonfahrten oder die Gebrüder Montgolfier als Flugpioniere.

Im Hotelrestaurant dürfen sich die Gäste wie in einem Langstreckenflugzeug fühlen. Der Restaurantboden simuliert den Blick auf Äcker, Wiesen und Wälder und unterstreicht das Flug-Feeling.
Im Hotelrestaurant dürfen sich die Gäste wie in einem Langstreckenflugzeug fühlen. Der Restaurantboden simuliert den Blick auf Äcker, Wiesen und Wälder und unterstreicht das Flug-Feeling.

Insgesamt verfügt das Dorint Airport Hotel über 150 Zimmer und Superior-Zimmer – davon zwei behindertengerechte Zimmer –, die allesamt modern und komfortabel ausgestattet sind. In den Bädern sorgt die thermostatgeregelte Fußbodentemperierung »Thermo Boden« von AEG Haustechnik für einen angenehmen Wärmekomfort. Hierzu trägt auch das gute Raumklima bei, das unterstützt wird von den warmen Fußbodenfliesen: Wasserspritzer auf Fliesen und Fugen trocknen zügig, unangenehme Staufeuchte und Feuchteschäden wie Stockflecken oder Schimmel können somit gar nicht erst entstehen. Von den positiven Eigenschaften der Fußbodentemperierung profitiert auch das Pflegepersonal, weil sich der Aufwand bei der täglichen Reinigung reduziert.

Mit einer Heizleistung von 160 W/m² überzeugt der AEG »Thermo Boden« gleichermaßen durch seine kurze Reaktionszeit wie auch beim niedrigen Stromverbrauch. Durch die Wärmeanforderung nach Bedarf und die damit einhergehende temporäre Betriebsweise erfüllt diese elektrische Fußbodentemperierung alle Anforderungen. Die Regelung der Fußbodentemperatur kann jeder Gast nach seinen Ansprüchen bestimmen. Dabei erklärt sich die Funktion des schaltergroßen »AEG Fußbodentemperaturreglers FTE 900 SN« von selbst. Schon wenige Minuten nach dem Einschalten der Fußbodentemperierung ist die Wunschtemperatur erreicht. Der »FTE 900 SN« ist ausgestattet mit einem Schalter für die Ein-/Aus-Bedienung, mit einer Kontrollleuchte und einer integrierten Blockierung und Begrenzung des Wählbereichs.

Die »Cargobar« im Dorint Airport-Hotel in Stuttgart ist ein Teil des Reiseabenteuers. Ob am Tresen oder an den Bartischen: die Gäste fühlen sich wie in einem Transportflugzeug.

Heutzutage sind Fertigbäder hochwertig und attraktiv ausgestattet und von einem »normalen« Hotelbad nicht mehr zu unterscheiden. Im Dorint Airport-Hotel in Stuttgart entsprechen alle 148 Fertigbäder – ausgenommen zwei barrierefreie Bäder – einem einheitlichen, jedoch sehr exklusivem Design. Durch den Einsatz von vorgefertigten Gästebädern ließ sich die Gesamtbauzeit des Hotels um rund drei Monate reduzieren. Dabei erfolgte die komplette Herstellung und Koordination von 10 Gewerken durch einen Partner, der Firma Rasselstein Raumsysteme in Neuwied. Die modernen Fertigbäder bestehen aus stahlarmiertem Beton und erfüllen die hohen Brand- und Schallschutzanforderungen in einem Hotel. Gegenüber der konventionellen Bauweise bietet jedes Fertigbad als Raum-in-Raum-Lösung große schalltechnische Vorteile, da es auf speziellen Gummilagern platziert ist und Körperschall nicht durch anschließendes Mauerwerk oder Decken in den Nachbarraum übertragen werden kann. Bei der Konzeption wurde darauf geachtet, dass der Fertigbadfußboden mit dem integrierten »Thermo Boden« eben ist mit der Fußbodenhöhe im Schlafraum. Dies wird unterstützt durch die geringe Aufbauhöhe des Heizmattensystems von nur drei Millimetern und dem besonders geringen Fühlerrohrdurchmesser.

Die Fertigbäder verfügen über eine hochwertige Sanitärausstattung für Dusche, Waschplatz und WC. Dazu gehören auch eine Duschabtrennung aus Glas und eine helle Möblierung aus Holz. Werkseitig integriert ist weiterhin die komplette Haustechnik: die elektrischen Heizmatten zur Fußbodentemperierung samt Fußbodentemperaturregler, Einbauleuchten, Schalter und Steckdosen, die Zuleitungen für Kalt- und Warmwasser sowie die Rohre für Zuluft, Abluft und Abwasser. Die Fertigbäder kommen komplett konfektioniert auf die Baustelle. Das Einbringen der fertigen Bäder erfolgte stockwerkweise per Kran direkt vom LKW ins Gebäude. Mittels Nivelliergerät wurden sie millimetergenau auf die vorbereiteten Lagerpunkte und somit an Ort und Stelle gesetzt und waren sofort anschlussbereit.

Die Hotel-Zimmer sind modern, großzügig  und mit viel Liebe zum Detail gestaltet und auch die hellen Bäder entsprechen in allen Belangen dem Drei-Sterne-Plus-Komfort des Hauses.
Die Hotel-Zimmer sind modern, großzügig  und mit viel Liebe zum Detail gestaltet und auch die hellen Bäder entsprechen in allen Belangen dem Drei-Sterne-Plus-Komfort des Hauses.

Das gesamte Gebäude ist in eine aufwändige Haustechnik eingebunden. Sie entspricht der Zielsetzung des Investors, den Energieverbrauch der Nutzung anzupassen und zu senken sowie die eingesetzte Restenergie wiederzuverwenden. Die wichtigsten Bestandteile des haustechnischen Anlagenkonzepts im Dorint Airport-Hotel sind eine Warmluftheizung, unterstützt durch Gasbrennwerttechnik. Das Luftverteilsystem verläuft in abgehängten Decken und gewinnt bis zu 95 Prozent der Wärme aus der verbrauchten Abluft – vor allem aus der Hotelküche und den Gästebädern – und setzt die zurückgewonnene Energie erneut ein. Luftqualität, Raumtemperatur und Raumklima sind das ganze Jahr hindurch im Hotel optimal – auch bei geschlossenen Fenstern. Die Gasbrennwertanlage übernimmt die Warmwasserbereitung. Zudem versorgt sie die ausschließlich im Foyer installierte wassergeführte Fußbodenheizung mit Wärme und muss nur an sehr kalten Tagen den Heizkreislauf der Warmluftheizung unterstützen. In den Bädern sorgt die Fußbodentemperierung für warme Füße der Gäste. Somit sind im gesamten Hotel keine Heizkörper verbaut, die den optischen Eindruck stören.

Mit dem selbsterklärenden »AEG Bedienregler FTE 900 SN« kann jeder Gast die Fußbodentemperatur individuell einregulieren.

Insgesamt spart das Energiekonzept konkret Heizkosten und minimiert den Verbrauch fossiler Energie. Die effiziente Haustechnik wird von Mathias Imrich, Elektroinstallateur und Haustechniker im Dorint Airport-Hotel Stuttgart, zentral gesteuert und überwacht. Über ein EIB Gebäudeleitsystem via Internet und Laptop hat der Fachmann alle Funktionalitäten und Wartungsintervalle im Blick und kann sinnvolle Anpassungen an veränderte Betriebszustände jederzeit vornehmen.

Die AEG Hotelbroschüre kann kostenlos per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

AEG / EHT Haustechnik GmbH, www.aeg-haustechnik.de

 

 


Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Smart Cities und smart Citizens: Im Fallbeispiel „Herrenberg“ werden unterschiedliche Modelle, Datenebenen, Analysen und Simulationen zu einem „digitalen Zwilling“ miteinander verknüpft und in VR-Umgebungen visualisiert um z.B. Planung und Entscheidungsfindung bei städtebaulichen Prozessen zu unterstützen. Einen Eindruck davon kann man beim Symposium gewinnen.

Termine

Bis zu 1,20 Meter große Ringleuchten durchbrechen als Hingucker die Linearität des Store-Designs; rechteckige Profilleuchten unterschiedlicher Formate hingegen nehmen die übergeordnete Formensprache anwendungsbezogen auf. Foto: schwalenberg-fotografie

Beleuchtung

Mit der Übertragung des Lotus-Effekts auf eine Fassadenfarbe wurde vor 20 Jahren ein neues Kapitel bei den Bautenbeschichtungen aufgeschlagen. Foto: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

Um die Exponate vor schädlichem Licht zu schützen, haben die Architekten die Zahl der Fenster eingeschränkt. Umso identitätsstiftender ist daher das große Fenster zum Dom, das von außen einen gezielten Einblick ins Innere des Museums bietet und umgekehrt von Innen am Ende des Rundgangs einen Blick in die historische Altstadt von Regensburg. Foto: Alexander Bernhard

Fassade

Flachdachentwässerung von A wie Attikaentwässerung bis S wie Sanierung. Umfangreiche Information und Praxisunterstützung in allen Einsatzbereichen.

Unternehmen

In Bad Homburg vor der Höhe entstand auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs ein modernes Bürogebäude in außergewöhnlichem Erscheinungsbild samt einer Fassade mit Wiedererkennungswert. Foto: Hopermann Fotografie/FREYLER

Fassade

Ein Spacer aus Glas: Mit „sedak isopure“ entstehen Isoliergläser, die Transparenz bis zur Fuge bieten. Foto: sedak GmbH & Co. KG | René

Fassade

Im Profilglas kommt die transluzente Wärmedämmung TIMax GL-PlusF und die Sonnenschutzeinlage TIMax Mesh in schwarz zum Einsatz. Fotograf: Meike Hansen, Hamburg

Fassade

Am von der Sto-Stiftung geförderten Praxis-Workshop nahmen 2018 Studierende aus insgesamt 10 Nationen teil und lernten den Umgang mit modernen Wärmedämmverbundsystemen. Foto: Sto-Stiftung / Christoph Große

Unternehmen

Schallschutz-Broschüre zur DIN 4109

Premium-Advertorial

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen