21
Jan

Mit Hanf rauschfrei dämmen

Hochbau

Hanf ist eine tolle Pflanze. Einzelne, ökologisch engagierte Politiker züchten sie bereits erfolgreich in ihrem Bundestagsbüro. Richtig so! Denn Hanf ist Natur pur. 

Die Pflanze entzieht der Atmosphäre deutlich mehr Kohlendioxid, als im Zuge ihres Anbaus, der Ernte, der Verarbeitung und auf dem Transportweg freigesetzt wird. Leider werden immer noch vielfach Hanfpflanzen getrocknet und sinnlos angezündet, nur um ihre Verbrennungsrückstände zu inhalieren.

Eine sinnvolle Alternative ist das »Capatect« Hanf-Fassadendämmsystem, das erstmals auf der BAU vorgestellt wurde. Die neue Fassadendämmplatte von Caparol besteht zu 88 Pozent aus natürlichen Hanffasern und zu 12 Prozent aus reißfestem Stützgewebe. Nimmt man die Neuentwicklung in die Hand, fühlt sie sich biegbar, oberflächenfest und formstabil an.

Auf punktuellen Druck reagiert sie flexibel und stellt die Fasern an der gedrückten Stelle unverzüglich wieder auf. Die Hanfplatte wird von Caparol mit stumpfem Kantenprofil im Format B = 80 und H = 62,5 Zentimeter angeboten. Die max. Dämmdicke beträgt 20 cm, wobei die 2 Zentimeter dicken Lamellen objektspezifische Abstufungen von 2 bis 20 Zentimeter ermöglichen. Die Fasern der fertigen Naturdämmplatten brauchen keinen chemischen Schutz vor Schädlingsbefall und Fäulnis. Gegen Feuchtigkeit und ihre Folgen wirkt das gute Rücktrocknungsvermögen der Hanffasern, deren kapillare Struktur proaktiv für eine ausleitende Verteilung und kurzfristige Verdunstung sorgt.

Caparol Farben Lacke Bautenschutz, www.caparol.de

 


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