20
Mai

Wohnungen und Gebäude für Flüchtlinge: Die Schnelligkeit hat ihren Preis

Unternehmen

Überall in Deutschland wurde bereits begonnen, neue Flüchtlingswohnungen zu bauen. Notunterkünfte in alten Schulen, Turnhallen oder ungenutzten Kasernen sollen schließlich keine Dauerlösung für die bislang schätzungsweise 400.000 Flüchtlinge sein, die 2015 kamen und dauerhaft in Deutschland bleiben werden.

Aber wie sehen diese langfristigen Wohnlösungen aus? In einer aktuell vorgelegten Studie über neu gebaute Wohnungen für Flüchtlinge und Asylbewerber deutet erstmals alles daraufhin, dass der enorme Zeitdruck und die damit einhergehenden Lockerungen im Vergaberecht zu deutlich kürzeren Bauzeiten, aber auch zu höheren Baukosten führt. Und das, obwohl zugleich die Wohnqualität zum Teil eingeschränkt ist.

Die Heinze Marktforschung hat dafür mehr als 100 Architekten intensiv befragt, die bereits mit einem solchen Bauvorhaben beauftragt wurden. In den rund 20-minütigen Telefoninterviews wurden verschiedenste Merkmale in der Bauweise und der Ausstattung der Mehrfamilienhäuser, Wohnheime und Container-/Modulbauten untersucht.

Von der Gebäude- und Wohnungsgröße über die Zahl der Vollgeschosse bis hin zur Bauweise, zum Beispiel Holz- oder Fertigteilbau, konnten markante Unterschiede zur bisherigen Praxis aufgedeckt werden.

Aber die Informationen gehen noch tiefer: Wie sehen die Standards in Wärmedämmung und Schallschutz aus? Aus welchen Materialien sind Dach und Wand? Verfügen die Wohnungen über vollwertige Küchen, Sonnenschutz oder Internet-Anschluss?

Die erhobenen Daten erlauben einen ersten tiefergehenden Einblick in die künftige Wohnsituation der Flüchtlinge in Deutschland und geben zugleich Aufschluss, welche Produkte in den kommenden Jahren verstärkt nachgefragt werden.

Die Studie ist ab sofort für 495 Euro zzgl. MwSt. bei der Heinze Marktforschung zu beziehen. Interessierte können sich bei Thomas Wagner melden.

Telefon: 05141-50127 / Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Um den Baukörper zu gliedern, entschieden sich die Architekten für eine versetzte Anordnung der beiden Hallen. Diese erheben sich oberhalb eines Sockelbandes aus Beton und lassen aufgrund ihrer versetzten Anordnung zwei geschützte Freibereiche entstehen: den Eingangshof und den Vereinshof mit integrierter Sportgaststätte. Foto: Marcus Ebener

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