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Sep

Fortbildungsreihe: Architekt, Planer in der Denkmalpflege

Termine

Mehr als die Hälfte aller Bauvorhaben in Deutschland liegen im Bereich der Altbausanierung oder Denkmalpflege. Aus Sicht der Architekten ist eine Spezialisierung wünschenswert. Die notwendigen Grundlagen für einen angemessenen Umgang mit schützenswertem Baubestand werden nicht im erforderlichen Umfang und in ihrer Komplexität in der universitären Ausbildung vermittelt. Aus dem Bedarf heraus, unter den Architekten für das Bestandsmanagement kompetente Partner im Umgang mit dem Denkmal zu finden, wurde vor zwanzig Jahren die Fortbildung »Architekt, Planer in der Denkmalpflege« konzipiert und kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Lehre beruht auf der engen Vernetzung und guten Zusammenarbeit des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen und der Propstei Johannesberg gGmbH. Die Planung und stetige Anpassung der Seminareinheiten obliegen einem unabhängigen Kreis von freien Architekten und Architektinnen, Kunsthistorikern und Denkmalpflegern, somit ist die Orientierung an der Praxis garantiert.

Die nunmehr 20. Reihe der Fortbildung beginnt am 6. März 2017 in der Propstei Johannesberg. Die zwölf Wochen der Seminarreihe werden verteilt über drei Jahre durchgeführt, wobei pro Jahr vier Seminarwochen stattfinden. Der Architekt wird hierdurch auf seine zentrale und koordinierende Funktion bei allen Bauaufgaben von der Planung bis zur Bauleitung am Altbau und Kulturdenkmal vorbereitet. Die Theorieteile werden durch Übungen und Exkursionen ergänzt.

Mitglieder der AK Hessen, gegebenenfalls auch Mitglieder anderer Kammern, erhalten Fortbildungspunkte entsprechend der jeweiligen Kammerregelung. Die Kosten pro Wochenblock betragen 538 Euro einschließlich Mittagessen, Getränke und Seminarunterlagen, Mitglieder der AK Hessen erhalten 10 Prozent Ermäßigung.

Weitere Informationen zur Fortbildung, zur Anerkennung von Fortbildungspunkten und zur möglichen Eintragung in die Liste als »Energieberater/in für Baudenkmale« nach Abschluss der Seminarreihe unter www.propstei-johannesberg.de

 


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Wann setzt man am besten ein WDVS mit Mineralwolle ein, wann Resol-Hartschaum oder Holzweichfaser? Auch bei den Oberflächen haben Bauherren die Qual der Wahl: Glaselemente, Klinkerriemchen oder doch lieber ein Edelkratzputz? Die neue WDVS-Übersicht von Saint-Gobain Weber gibt Orientierung. Foto: Saint-Gobain Weber

Fachliteratur

Fast jede Verglasung ist ein Unikat.

Fassade

Einzigartige Architektur und große Kunstwerke strahlen jetzt noch mehr durch die neue Innenbeleuchtung im Petersdom.

Beleuchtung

Fotos: Joachim Grothus für blocher partners

Projekte (d)

Helle, horizontale Bänder heben die Geschossdecken hervor und trennen die 22 Etagen optisch voneinander. Die Glasfassade tritt in den Hintergrund. Bild: Solarlux GmbH

Fassade

Cambridge Mosque. Foto: Blumer-Lehmann AG

Termine

Bild: Georg Aerni und schindlersalmerón

Einrichtung

Wirkt in jedem Umfeld großzügig und komfortabel: der High table des Programms 9500/9550 von Kusch-Co. In dieser Ausführung mit der neuen, samtigen Oberfläche (FENIX®) mit Anti-Fingerprint-Eigenschaften. Foto: Kusch+Co.

Einrichtung

Glänzender Effekt: Im geschliffenen Betonboden spiegeln sich die Lichtquellen. Foto: HG Esch

Hochbau

Bildrechte: C.Konrad + St.Schneider Minidommarchiv 1991

Termine

Mit dabei in der Wienerberger Designkollektion „Urban“: Der stranggepresste „Dresden“ in Anthrazit. Der Fassade des „Auditorium Maximum“ in Krakau verleiht er eine moderne, stilsichere Optik. Für den Gebäudekomplex von 4.200 m² Fläche kamen 150.000 Klinker zum Einsatz. Bild: Wienerberger

Fachliteratur

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