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Kunst im Park des Hotels Saratz

Termine

 

Vom 5. Juli bis Ende Oktober 2019 stellen acht Kunstschaffende unter dem Motto Natur und Farbe ihre Werke im Hotel Saratz und dem hauseigenen Park in Pontresina aus. Zu den ausstellenden Künstlern zählen: Elisabeth Moers, Susan Kopp, Andrea Röthlin, Markus Graf, Reto Grond, Pe Horber, Gabriel Mazzenauer und Michael Scherer. Die Vernissage findet am 5. Juli, um 18 Uhr statt.

Nie gefällig, immer spannend: Kunst nimmt im Hotel Saratz einen wichtigen Stellenwert ein. Und dies in verschiedenen Formen. Saisonausstellungen von Kunstschaffenden - bekannt oder noch zu entdecken - beleben abwechslungsreich die schönen Räumlichkeiten des Saratz. Die allgegenwärtige, immer von Saison zu Saison wechselnde Kunst, ist eine Bereicherung für den Aufenthalt von Gästen und gleichzeitig eine geschätzte Plattform für Künstlerinnen und Künstler. Im Hotel kann der Gast in eine kreative Welt aus den unterschiedlichsten Formen, Farben, Techniken und Materialien eintauchen.

Aktuelle Ausstellung

Zum Thema Natur und Farbe zu sehen ist Malerei, Zeichnung, Druckgrafik und Fotografie in kleinen und großen Formaten. Im großen hoteleigenen Park begegnen einem Skulpturen und Installationen aus den verschiedensten Materialien wie Holz, Stein, Eisen oder zum Beispiel Stahlblech. Einige der Kunstschaffenden sind mit Skulpturen und Bildern vertreten, es ist spannend zu sehen, wie die Zwei- und Drei- Dimensionale Kunst sich zum Teil gleicht und doch auch unterscheidet. Im Titel der Ausstellung Natur und Farbe sind alle Farben, die in der Natur vorkommen und verschiedenste Kontraste bilden, enthalten. Die Kunstwerke können während der Öffnungszeiten des Hotels und Restaurants jederzeit besucht werden. Auf Wunsch finden auch private Führungen durch die Ausstellung statt.

Zu den Künstlern

hotel saratz kunst markus graf

Markus Graf ist Eisenplastiker und ebenso ein Beobachter und Sammler. Das Meer ist seine Inspirationsquelle. Das Zusammenwirken von Material und Form in den Skulpturen, in größter Präzision aus Metallplatten heraus gearbeitet, wird durch verschiedene Oberflächenstrukturen, der Dimension und der Kompositionen immer wieder neu sichtbar und erlebbar gemacht.

Reto Grond befasst sich als Einheimischer mit den Naturmaterialien Holz und Eis. In den Wintermonaten sind Eisskulpturen sein Thema: Lichtspiel, Vergänglichkeit sowie die Zeitdimensionen sind allgegenwärtig. Das Holz ist im Sommer seine große Passion. Die Schönheit des Holzes spiegelt sich in seinen Werken stets wider; sei es in einer Art großer Puzzleskulptur oder im Zusammenspiel mit den Engadiner Traditionen. Das Engadin hat alle Eigenschaften für neue Inspirationen.

Pe Horber ist ein figürlich schaffender Künstler. Er arbeitet in vielen verschiedenen Techniken, zwei- und dreidimensional, wie Zeichnung, Tiefdruck, Holzschnitt, Acrylmalerei und räumlichen Figuren in Holz, Gips, Bronze, Papier, Kunststoff und Stein. Im Zentrum seines Schaffens steht die Freude am Gestalten. Menschen, Tiere und Berge sind die häufigsten Motive seiner Werke.

Susan Kopp ist Malerin und Bildhauerin. Sie lebt und arbeitet im Schweizerischen Thurgau. Die aktuellen Bilder zum Thema Natur und Farbe sind in den drei Grundfarben lasierend in Öl gemalt. Die Werke basieren auf selbst erlebten Momenten. Die Landschaften erzählen eine persönliche Geschichte, Betrachtende können mit eigenen Gedanken in die Bildwelten eintauchen.


 hotel saratz kunst gabriel mazzenauer

Gabriel Mazenauer schafft eine Kunst, die mit Bedacht erwogen und in Ruhe realisiert wird. Genau wissend um die Möglichkeiten der Materialien wie Metall, Holz und Stein, spielt er mit den Formen und Bewegungen. Mazenauer erfindet und inszeniert. Die vollendete und spannende Einfachheit als Reduktion auf das Wesentliche erhält ihre formale Schönheit.

Elisabeth Moers interessiert das Sehen mit der Kamera, aber auch das innere Sehen, das die Natur in ihrer Bedeutung und Energie wahrnimmt. Zum realistischen Bildteil fügt sie die wahrgenommenen Farben als Farbfelder oder -flächen dazu, um sie erneut zu zeigen und leuchten zu lassen. Besonders faszinieren sie Teiche, mit den an der Oberfläche schwimmenden Wasserpflanzen und den Spiegelungen der umgebenden Natur.


hotel saratz kunst andrea roehtlin 

Andrea Röthlin experimentiert mit ganz unterschiedlichen Drucktechniken und verbindet dabei alte mit neuen Techniken. Sie bringt Materialien wie Wasser, Öle und Farben zusammen, die sich eigentlich abstoßen. So entstehen ganz neue Verbindungen. Röthlin arbeitet sorgsam mit wertvollen handgeschöpften Japanpapieren und verwendet Blattgold. Die Wörter aus gerostetem Stahlblech und Wegzeichen sind Ausblicke, setzen Bezugspunkte und spielen mit der eindrücklichen Landschaft.


hotel saratz kunst michael scherer

Michael Scherers fotografische Reihe „Sideways“ ist gänzlich im Bündnerland entstanden. Seine Bilder kennzeichnen eine große Sensibilität für die, zwischen Natur und Kultur, oszillierenden Motive sowie für die Art und Weise, wie diese in Szene gesetzt werden. Die sorgfältigen Kompositionen lassen dabei einen subtilen Gestaltungswillen erahnen, in denen sich stets Details finden, die dem Betrachter ins Auge springen und ihn berühren.

Belle Époque trifft auf moderne Architektur

Die Familien Saratz waren die eigentlichen Gründer von Pontresina. Ihre Wurzeln sollen auf die Sarazenen zurückgehen, ein arabisches Volk, das bereits 932 n. Chr. aus dem Raum Nordafrika über Spanien in die Alpen gelangte und sich in der Gegend niederließ. Der Ortsname Pontresina ist auf diese Einwanderer zurückzuführen. Die spektakuläre Schlucht, außerhalb des Hotel Saratz, wird durch eine alte Brücke überwunden, die ursprünglich den Namen "Pontem Sarasinam", später "Ponte Saracino", trug, woraus sich im Laufe der Jahrhunderte der heutige romanische Name Puntraschigna, bzw. Pontresina bildete.

1865 als traditionelles Engadiner Bauernhaus von der Familie zur Pension Saratz ausgebaut und in der Belle Époque 1875 zu einem glanzvollen Erste-Klasse-Hotel erweitert, konnte sich das Hotel Saratz im letzten Jahrhundert unter die besten Hotels der Schweiz einreihen. Unter der Leitung von vier Generationen der Besitzerfamilie Saratz hat es als Mitglied der "Hotels de tout Premier Rang Suisses" (heute "Swiss Deluxe Hotels") glorreiche Zeiten erlebt. Zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Politik und Diplomatie aus der Schweiz, aber auch aus allen Ländern Europas und Übersee haben als Stammgäste im Hotel Saratz den Engadiner Bergsommer verbracht. Mangels Nachfolge in der Familie wurde das Hotel 1973 zum ersten Mal verpachtet. Das wunderschöne, vom Charme der Jahrhundertwende geprägte, und stimmungsvolle Haus wurde im Verlauf der nächsten 21 Jahre unter dem Namen “Atlas” als 3-Sterne-Hotel nach veränderten Grundsätzen geführt und für den Winterbetrieb ausgebaut.

Aufbruch in die Moderne: Architektonische Handschrift von Hans-Jörg Ruch

In den 90er Jahren hat die 5. Generation der Familien Saratz das Schicksal ihres Hotels wieder in die eigenen Hände genommen, um dieses in alter Würde und Klasse aufleben zu lassen. Seither sind rund 50 Mio. Franken (ca. 45 Mio. Euro) für die Totalsanierung investiert worden. Diese komplette Renovierung der bestehenden Substanz des Hauses sowie die Erweiterung mit einem stimmungsvollen Neubau, ist mit dem bekannten Architekten Hans-Jürg Ruch aus St. Moritz und Pia Schmid aus Zürich geplant und realisiert worden. Von den Geschichten um verstaubte Herbergen mit großem Ruf und Vergangenheit, die auf wundersame Weise zu neuem Leben erwachten, ist jene des Hotels Saratz vielleicht die märchenhafteste.

Weitere Informationen: www.saratz.ch


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Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

Regionaltechniker Daniel Fecke

Unternehmen

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

Einrichtung

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