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Aug

Schlemmers Triadisches Ballett und die Golden Twenties

Bildquelle: TMBW, Gregor Lengler

Termine

 

2022 gilt es in Stuttgart in Erinnerungen zu schwelgen. Hier entdecken Besucher einiges, das in den 1920er Jahren entstand und heute noch präsent ist oder wiederauflebt. So zum Beispiel das Triadische Ballett, dem die Staatsgalerie Stuttgart eine Sonderausstellung widmet.

Vom Plattenspieler dröhnt Jazzmusik von Bix Beiderbecke, in den Zeitungen wird die Uraufführung des „Triadischen Balletts“ des Stuttgarter Künstlers Oskar Schlemmer diskutiert – die Rezensionen schwanken zwischen Euphorie und Entsetzen: Willkommen in den 20er Jahren in Stuttgart. Heute, 100 Jahre später, leben diese wieder auf. Genau wie das Triadische Ballett in der Staatsgalerie, das vom 10. April bis 9. Oktober 2022 im Rahmen der Sonderausstellung „Moved by Schlemmer. 100 Jahre Triadisches Ballett“ von drei Künstlerinnen aus der Gegenwart heraus betrachtet wird.

In den 1920er Jahren entstand in Stuttgart Wegweisendes: Architektonisch zeugt die Weissenhofsiedlung von den visionären Bewegungen der Goldenen Zwanziger, seit 2016 tragen die beiden Häuser von Le Corbusier den Titel „UNESCO-Weltkulturerbe“. Auch der Stuttgarter Hauptbahnhof stammt aus dieser Zeit – der InfoTurmStuttgart bietet spannende Einblicke in Europas spektakulärstes Infrastrukturprojekt und spannende Ausblicke von der Dachterrasse. Nahezu im Originalzustand des Eröffnungsjahres 1929 befindet sich der „Erbschleicher-Express“ – Stuttgarts charmante Standseilbahn, die ihre Fahrgäste Tag für Tag mit viel Teakholz, Messing und Emaille in die Zeit der 1920er Jahre zurückversetzt. Sie führt vom Stuttgarter Süden zum etwa 100 Meter höher liegenden Waldfriedhof, auf dem große Stuttgarter Namen wie Oskar Schlemmer, Fritz Leonhardt oder Theodor Heuss begraben sind.

Back to the Twenties heißt es 2022 auch im StadtPalais – Museum für Stuttgart: Wer wissen will, wie eine Hotelbar, eine Küche oder ein Atelier in den 20er Jahren aussah, taucht bei der Ausstellung „Stuttgart Twenties“ vom 30. April bis zum 18. September 2022 in sechs nachgebauten Räumen in das vergangene Jahrhundert ein. 20er-Jahre-Feeling kommt auch bei einem Besuch in einer der Speakeasy-Bars auf: hinter unscheinbaren Fassaden werden ausgewählte Cocktails serviert. Rein kommt nur, wer klingelt oder die geheime Parole kennt. Einen Moment der Ruhe zwischen all den Erlebnissen genießen Stuttgart-Gäste auf einem der unzähligen Aussichtspunkte, die die im Kessel gelegene Innenstadt umgeben. Von hier kann man den Blick über die Stadt und das Umland mit den zahlreichen Weinbergen schweifen lassen.

www.stuttgart-tourist.de/schlemmer


Das Beleuchtungskonzept haben die Studierenden völlig eigenständig entwickelt. Lediglich bei der aufwändig gestalteten Fassade brachten die Lichtexperten bei Delta Light ein zusätzliches Element ins Spiel. In den Fensterstürzen montierte kleine Kix-Spots geben dem Gebäude bei minimalem Energieverbrauch ein unverwechselbares nächtliches Erscheinungsbild, das sich innerhalb der großen Wettbewerbs-Konkurrenz behaupten kann. Bildquelle: Marvin Schwienheer für Delta Light

Unternehmen

Der Elisenhof München wurde 1984 nach Plänen des Münchner Architekten Herbert Kochta erbaut. Für die Deckengestaltung wurde eine Metalldecke gewählt, diese wurde vom Büro Office Group geplant, Architekt und Bauleiter war Carsten A. Jung. Bildquelle: Taim

Fachartikel

Ruderzentrum Rotsee: Mithilfe einer NOEplast-Matrize wurde ein Schriftzug im Beton realisiert. So kann jeder sofort die Funktion des Gebäudes an der Fassade ablesen.

Fassade

Die neue Leuchtenfamilie Entero von Delta Light ist universell einsetzbar. Projekte mit unterschiedlichsten Beleuchtungsanforderungen können in durchgängigem Design gestaltet werden. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Beispiel einer Solarmodul-Analyse. Bildquelle: Spacemaker

Fachartikel

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Dach

Bildquelle: Steelcase

Einrichtung

Besondere Merkmale von eyrise s350 Sonnenschutzglas sind die sehr kurzen Schaltzeiten und die neutrale Farbe. Bild: eyrise

Fassade

Die Form des langen, schmalen giebelständigen Bauwerks ist von den langen Reihenhäusern der historischen Fuggerei inspiriert. Anstelle eines einzelnen geraden Blocks ist ein Ende des Fuggerei NEXT500-Pavillons gekrümmt und angehoben. Bildquelle: Saskia Wehler

Projekte (d)

Ran an die Materialien und losgebaut: Am 26. Juni können sich Kinder und Eltern als Architekten versuchen. Foto: Sven Helle

Menschen

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