19
Mai

Bauarbeiten an Elbphilharmonie weitgehend eingestellt

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Die Elbphilharmonie in Hamburg im September 2011. Foto: AZ/Architekturzeitung

Wie das "Hamburger Abendblatt" meldet, wurden die Bauarbeiten an der von Herzog & de Meuron geplanten Elbphilharmonie in Hamburg weitgehend eingestellt. Nach heftigen Auseinandersetzungen um die Planung und Ausführung der Arbeiten wird jetzt an vier wichtigen Stellen nicht mehr weiter gearbeitet.

Das ausführende Bauunternehmen Hochtief hat zudem bezüglich der Statik des Daches des Großen Saals Sicherheitsbedenken geäußert. Prüfstatiker und Bauaufsichtsbehörde hatten die Planung freigegeben. Damit steht auch der geplante Eröffnungstermin im April 2014 erneut zur Debatte. Bereits dieser Termin bedeutet einen Verzug von zweieinhalb Jahren gegenüber der ursprünglichen Planung. Ursprünglich sollte das Haus schon 2010 eröffnet werden

Seit Jahren sorgt die Elbphilharmonie für erheblichen Ärger aufgrund der deutlichen Bauzeitverlängerung und einer erheblichen Steigerung der Kosten. Vor kurzem erst meldete "Die Welt", daß die Baukosten auf bis zu 500 Millionen steigen könnten. Die letzte offiziell genannte Kostenschätzung aus dem Jahr 2008 lag noch bei 323 Millionen Euro.

Aktuell schieben sich Stadt und Hochtief gegenseitig die Schuld für die aktuellen Probleme zu. Die Stadt Hamburg lässt zur Zeit juristisch prüfen, wer für die Verzögerung verantwortlich ist.


Um den Baukörper zu gliedern, entschieden sich die Architekten für eine versetzte Anordnung der beiden Hallen. Diese erheben sich oberhalb eines Sockelbandes aus Beton und lassen aufgrund ihrer versetzten Anordnung zwei geschützte Freibereiche entstehen: den Eingangshof und den Vereinshof mit integrierter Sportgaststätte. Foto: Marcus Ebener

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