20
Mai

Siedle begleitet Seminar an der Bauhaus-Universität Weimar

Nachrichten

 

Siedle, Spezialist für die Gebäudekommunikation Eberhard Meurer

Siedle, Spezialist für die Gebäudekommunikation, begleitet in diesem Wintersemester das neue Seminar »Schwellenräume« an der Architektur-Fakultät der Bauhaus-Universität Weimar. In der Lehrveranstaltung der Professur für Entwerfen und Raumgestaltung setzen sich die Studenten mit Prozessen des Empfangens und Ankommens auseinander.

Im Seminar suchen die Studenten nach einer Darstellung, die Übergangssituationen zwischen Räumen klärt und beschreibt. Sie sollen, so Till Böttger, Seminarleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter des Lehrstuhls, ihre Wahrnehmung für die Sequenz des räumlichen Übergangs schärfen und neue Szenarien entwerfen.

Siedle unterstützt das Seminar nicht nur als Sponsor, sondern auch inhaltlich mit einem Workshop zu gestalterischen und technischen Entwicklungen an der »Schwelle«. Siedle hat das Betreten eines Gebäudes und die Bedeutung des Eingangs zu einem Kernthema gemacht und unter dem Oberbegriff der »Schwelle« zusammen gefaßt.

Im Rahmen einer mehrtägigen Exkursion besuchten 25 angehende Architekten das Unternehmen. In einem praktischen Teil setzten sie Sprechanlagen zusammen, programmierten sie und testeten die mobile Übertragung von Live-Videobildern. Daran schloss sich ein Planungsworkshop an, der anhand realer Projekte auslotete, wie weit die Siedle-Systeme baulichen und planerischen Anforderungen entgegenkommen.

Die Auseinandersetzung mit den technischen Prozessen an der Schwelle mündete in einen konstruktiven Dialog zwischen den Studenten und den Experten im Unternehmen. Besonders die künftige Interaktion von Architektur und Technik beschäftigt die nachwachsende Generation. Werden Digitalisierung und Vernetzung die etablierten Prozesse auflösen? Wie wird sich das Spannungsfeld zwischen stetig zunehmender Transparenz einerseits und dem ebenfalls wachsenden Bedürfnis nach Sicherheit, nach Abschottung, entwickeln? Können Schwellenräume der Architektur vorgelagert werden, und muss es dann überhaupt noch punktuelle Technikinstallationen geben? Solche und ähnliche Fragen führten schnell zu Ideen und Visionen jenseits der Produktrealität.

In einem nächsten Schritt sollen die Seminarteilnehmer neue Ideen gestalten. Die »Sinnesorgane des Gebäudes«, wie die Kommunikationstechnik in der Diskussion bezeichnet wurde, geben den Impuls für die inhaltliche Vertiefung. In einer Entwurfsübung werden zukunftsweisende Wege gesucht, sich mit dem Phänomen des »Dazwischen« auseinanderzusetzen. Dabei entstehen Modelle und Zeichnungen, die sich mit dem Verhältnis der Räume zueinander, aber auch mit den »Schwellenraum-Apparaturen« befassen.


Um den Baukörper zu gliedern, entschieden sich die Architekten für eine versetzte Anordnung der beiden Hallen. Diese erheben sich oberhalb eines Sockelbandes aus Beton und lassen aufgrund ihrer versetzten Anordnung zwei geschützte Freibereiche entstehen: den Eingangshof und den Vereinshof mit integrierter Sportgaststätte. Foto: Marcus Ebener

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