20
Jan

Deutscher Lichtdesign-Preis 2013

Nachrichten

Nominiert für den Deutschen Lichtdesign-Preis 2013: Porsche Pavillon, Autostadt in Wolfsburg; Lichtplanung: Kardorff Ingenieure Lichtplanung GmbH; Foto: Autostadt GmbH, Herr Nils Hendrik Müller 

Der Deutsche Lichtdesign-Preis 2013 geht in die letzte Runde. Am 16. Mai werden bei einer Gala in Frankfurt die Gewinner bekanntgegeben. Die Szene ist extrem gespannt, denn die fünfköpfige Jury ließ jetzt verlauten, dass die Entscheidung in diesem Jahr aufgrund der in der Breite nochmals gestiegenen Qualität besonders schwer fiel. Bei vielen Entscheidungen war der Unterschied zwischen den Projekten nur marginal. Deshalb wurden in drei der 13 Kategorien sogar vier statt drei Beleuchtungskonzepte nominiert. Zudem waren für die bevorstehende Preisverleihung 20 Prozent mehr Projekt-Einreichungen als im vergangenen Jahr eingegangen. Die Jury war gut beschäftigt, denn jedes Projekt aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Benelux, das nach der Erst-Begutachtung im November anhand von Fotos, Videos, Zeichnungen und ausführlichen Beschreibungen in die Vorauswahl gefallen war, wurde im Anschluss vor Ort in Augenschein genommen.

In der Kategorie Kulturbauten haben es in diesem Jahr drei Gotteshäuser an die Spitze geschafft. Weiterhin sind in der Kategorie Shopbeleuchtung die Shoppingmall Sevens in Düsseldorf (Kardoff Ingenieure), die FC Bayern Erlebniswelt in München (Ulrike Brandi Licht) und das A10 Center in Wildau (Lichtvision Design & Engineering) nominiert. Im Bereich Bildung stehen die Bücherhallen Hamburg (Peter Andres Lichtplanung), die O.A.S.E. Fachbibliothek Medizin in Düsseldorf (ag Licht) und das Veranstaltungszentrum Volksbank Hamm (Lunalicht) im finalen Wettbewerb. Ganz besondere Aufmerksamkeit wird dem Jurypreis Tageslicht zuteil, der zwischen dem Städel Museum in Frankfurt am Main (Licht Kunst Licht), der Philip F. Reemtsma Stiftung in Hamburg (Licht01 Lighting Design) und der Kirche am Meer »Sankt Marien« in Schillig (Königs Architekten, A. Hartung) entschieden wird. Alle weiteren Nominierungen sind auf der Internetseite www.lichtdesign-preis.de zu finden. Mit größter Spannung wird die Entscheidung für den Lichtdesigner des Jahres erwartet.

2010 ins Leben gerufen und 2011 erstmals vergeben, hat sich der Deutsche Lichtdesign-Preis als geschätzter und spannender Jahres-Event etabliert. Mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis wollen die Veranstalter der professionellen Lichtplanung – als ein wesentliches Modul für die Qualität der gebauten Umwelt – öffentliche Wertschätzung verleihen. Im europäischen Raum findet der in den USA und Großbritannien seit langem etablierte Beruf des Lichtdesigners, erst seit wenigen Jahren weitreichende Anerkennung. Unabhängig von der Größe des Bauvorhabens, setzen Architekten bei ihren Beleuchtungskonzepten heute zunehmend auf die Unterstützung von Lichtdesignern, die ihr technisches, wahrnehmungspsychologisches und gestalterisches Wissen in die Beleuchtungsaufgabe einbringen. Auch in der künstlerischen Umsetzung von Konzepten gewinnt Licht als Medium eine immer größere Bedeutung.

Nominiert für den Deutschen Lichtdesign-Preis 2013:

Jurypreis Tageslicht; Kirche am Meer »Sankt Marien«, Schillig; Lichtplanung: Königs Architekten; Lichtplanung: Anette Hartung; Foto: HG Esch für RSL
Kulturbauten; Kapelle Langenseifen; Lichtplanung: LichT.Leonard; Foto: Thomas Fuhrich
Kulturbauten; Kolumbarium im St. Marien-Dom, Hamburg; Lichtplanung: Peter Andres Lichtplanung; Foto: Peter Andres Lichtplanung
Lichtkunst; Lighting The Sails, Sydney; Lichtplanung: URBANSCREEN GmbH & Co. KG; Foto: URBANSCREEN
Öffentliche Bereiche / Innenraum; Museum Kunstpalast, Düsseldorf; Lichtplanung: Kardorff Ingenieure Lichtplanung GmbH; Foto: Linus Lintner
Museeen; Neue Galerie, Kassel; Lichtplanung: Licht Kunst Licht AG; Foto: Werner Huthmacher
Bildung; O.A.S.E., Fachbibliothek Medizin, Düsseldorf; Lichtplanung: ag Licht GbR; Foto: Jens Kirchner
Öffentliche Bereiche / Innenraum; Sanierung Ständehaus, Kassel; Lichtplanung: Licht Kunst Licht AG; Foto: Steffen Spitzner
Jurypreis Tageslicht; Städel Museum, Frankfurt am Main; Lichtplanung: Licht Kunst Licht AG; Foto: Norbert Miguletz
Internationales Projekt; Tianjin Grand Theatre, China; Lichtplanung: Conceptlicht GmbH; Foto: Christian Gahl
Museen; Tirol Panorama Innsbruck; Lichtplanung: conceptlicht at GmbH; Foto: Fotografie Brigida Gonzalez
Außenbeleuchtung / Öffentliche Bereiche; Universitätsplatz Fulda; Lichtplanung: ag Licht GbR; Foto: Claudia Dreysse

Foto: Martina Carantani - Francesca Brambilla Comunicazione / KEIMFARBEN

Unternehmen

Mit schlanken Pfahlkonstruktionen löst RPBW die gigantischen Volumina des Hotels Andaz und der Wohntürme, die sich bis zu 65 Meter oberhalb der Piloti erheben, optisch auf. Die mit iGuzzini realisierte Außenbeleuchtung von podpod design unterstützt diesen Effekt. Bildquelle: Friedrich Michael Jansenberger

Außenraum

Das einzige Isolierglas, das es schusshemmend und gebogen gibt, ist sedak isosecure. Bild: sedak

Fassade

SWISS KRONO OSB/3 sensitiv EN300 für besonders sensible Bereiche wie Kitas oder Schulen. Bildnachweis: SWISS KRONO | Foto: Jan Meier

Hochbau

In den österreichischen L’Osteria-Restaurants spielt die Allgemeinbeleuchtung eine große Rolle, denn sie soll die Wohlfühlatmosphäre unterstützen. Für seine Spy-Stromschienenstrahler hat Delta Light daher eine Softdim-Variante entwickelt, die auf 1.800 K gedimmt werden kann. Bildquelle: L’Osteria Österreich

Design+Oberfläche

Die Hybrid-Leuchte Zoover von Delta Light, die auch für gute Raumakustik sorgt, erscheint aus verändertem Blickwinkel in einem anderen Licht. Je niedriger die Augenhöhe, umso mehr wird die diffuse Lichtscheibe zunächst als Sichel und schließlich in ihrer ganzen Form wahrgenommen. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Mit großer Sonnenterrasse aus Cedral Dielen lädt das Eventboot ‘Herz Ahoi‘ zu privaten Feiern und Firmenmeetings auf dem Wannsee ein. Foto: HGEsch Photography

Außenraum

Ilot Queyries verbindet selbstbewusste Präsenz mit facettenreicher Formensprache. Der Wohnkomplex bettet sich als neuer Orientierungspunkt in die Umgebung ein und interpretiert die Bautraditionen von Bordeaux auf zeitgenössische Art. Quelle: agrob-buchtal.de / Ossip Architectuurfotogr. Rotterdam

Projekte (d)

Ostansicht Ausfahrt Fahrzeughalle und Ausfahrt. Bild: MRP Studio, Michael Renner

Projekte (d)

Courtesy: Flaka Haliti und Deborah Schamoni, Fotograf: Kilian Blees

Termine

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