20
Jan

Baukultursymposium: Venedig schrumpft – wandelt sich das Weltkulturerbe zur Touristenkulisse?

Nachrichten

Stadtpanorama von Venedig zur Zeit der Bienale 2012

Seit 1987 ist Venedig UNESCO Weltkulturerbe, trotzdem verlassen jährlich etwa 1.000 Venezianer die »schönste Stadt der Welt«. Ca. 59.000 Einwohnern stehen jährlich 20 bis 30 Millionen Touristen gegenüber. Mit einem internationalen Baukultursymposium thematisiert die Bundesstiftung Baukultur am 26. und 27. Juni die Entwicklung Venedigs.

»Eine Stadt ist nur dann eine Stadt, wenn sie von Menschen bewohnt wird«, lautet das Postulat des venezianischen Architekten, Stadtplaner und Professor Sergio Pascolo. In 60 Jahren ist die Zahl der Einwohner Venedigs um 66 Prozent gesunken während die Zahl der Touristen um 530 Prozent gestiegen ist. Massentourismus, überteuerte Miet- und Lebensmittelpreise, Müllberge und riesige Kreuzfahrtdampfer vertreiben die Einheimischen.

Die Bedürfnisse der Touristen werden bedient, die Lebensqualität der Einwohner kommt in der touristischen Monokultur abhanden. Anlässlich der 14. Internationalen Architekturbiennale 2014 veranstaltet die Bundesstiftung Baukultur am 26. und 27. Juni erstmals ein internationales Baukultursymposium in Kooperation mit dem Deutschen Studienzentrum in Venedig. Die zweitägige Veranstaltung geht auf das Fallbeispiel Venedig ein und gibt mit einer Tour einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der Biennale. Dabei spielen die Tourismuswirtschaft, Globalisierung und Gentrifizierung historischer Städte ebenso eine Rolle wie Siedlungsmodelle sowie innovative Infrastruktur- und Mobilitätskonzepte.

Internationales Baukultur-Symposium
ABITANDO VENEZIA – LIVING VENICE – VENEDIG BELEBEN
26. Juni 2014 Symposium / 27. Juni Führung Biennale
Deutsches Studienzentrum, Venedig

Am 26. Juni sprechen u.a. Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender Bundesstiftung Baukultur; Clemens f. Kusch, cfk Archtitetti; Andreas Kipar LAND, Landscape, Architecture, Nature and Development und Sergio Pascolo, Sergio Pascolo Architects.

Am 27. Juni bietet die Bundesstiftung einen Biennale-Besuch an mit Führung durch Kristien Ring und Thomas Krüger.

Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bis zum 18. Juni 2014. Die Bundesstiftung finanziert den organisatorischen Rahmen der Veranstaltung. Die Teilnehmer organisieren Ihre Reise und Unterkunft selbst und tragen diese Kosten. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Informationen unter www.bundesstiftung-baukultur.de 

 


Foto: Martina Carantani - Francesca Brambilla Comunicazione / KEIMFARBEN

Unternehmen

Mit schlanken Pfahlkonstruktionen löst RPBW die gigantischen Volumina des Hotels Andaz und der Wohntürme, die sich bis zu 65 Meter oberhalb der Piloti erheben, optisch auf. Die mit iGuzzini realisierte Außenbeleuchtung von podpod design unterstützt diesen Effekt. Bildquelle: Friedrich Michael Jansenberger

Außenraum

Das einzige Isolierglas, das es schusshemmend und gebogen gibt, ist sedak isosecure. Bild: sedak

Fassade

SWISS KRONO OSB/3 sensitiv EN300 für besonders sensible Bereiche wie Kitas oder Schulen. Bildnachweis: SWISS KRONO | Foto: Jan Meier

Hochbau

In den österreichischen L’Osteria-Restaurants spielt die Allgemeinbeleuchtung eine große Rolle, denn sie soll die Wohlfühlatmosphäre unterstützen. Für seine Spy-Stromschienenstrahler hat Delta Light daher eine Softdim-Variante entwickelt, die auf 1.800 K gedimmt werden kann. Bildquelle: L’Osteria Österreich

Design+Oberfläche

Die Hybrid-Leuchte Zoover von Delta Light, die auch für gute Raumakustik sorgt, erscheint aus verändertem Blickwinkel in einem anderen Licht. Je niedriger die Augenhöhe, umso mehr wird die diffuse Lichtscheibe zunächst als Sichel und schließlich in ihrer ganzen Form wahrgenommen. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Mit großer Sonnenterrasse aus Cedral Dielen lädt das Eventboot ‘Herz Ahoi‘ zu privaten Feiern und Firmenmeetings auf dem Wannsee ein. Foto: HGEsch Photography

Außenraum

Ilot Queyries verbindet selbstbewusste Präsenz mit facettenreicher Formensprache. Der Wohnkomplex bettet sich als neuer Orientierungspunkt in die Umgebung ein und interpretiert die Bautraditionen von Bordeaux auf zeitgenössische Art. Quelle: agrob-buchtal.de / Ossip Architectuurfotogr. Rotterdam

Projekte (d)

Ostansicht Ausfahrt Fahrzeughalle und Ausfahrt. Bild: MRP Studio, Michael Renner

Projekte (d)

Courtesy: Flaka Haliti und Deborah Schamoni, Fotograf: Kilian Blees

Termine

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