21
Jan

Studentenwettbewerb zu einem Naturhotel für den höchsten Berg in Berlin entschieden

Nachrichten

Vor Kurzem fand die Preisverleihung zum interdisziplinären Studentenwettbewerb »Wohnmodule für die Naturhotel-Anlage im Naturerlebnispark Arkenberge«, hoch im Berliner Norden, statt. Der Wettbewerb wurde für Studierende des – erst im Sommersemester 2015 ins Leben gerufenen - Masterstudiengangs »Planung nachhaltiger Gebäude« an der Beuth Hochschule Berlin ausgelobt. Auslober ist Firma Heim als Betreiberin der ehemaligen Bauschuttdeponie Arkenberge, die seit 2 Jahren den Teufelsberg als höchsten Berg der Stadt abgelöst hat und nun zu einem Naturerlebnispark entwickelt werden soll. Hier soll Natur im Wortsinn »erlebt« werden – neben einzelnen, in die Parklandschaft eingebetteten und topografiebezogenen Attraktionen wie Sommerrodelbahn, Flying Fox (Stahlseilrutsche) und Gastronomie am Badesee hat sich Firma Heim auch einen Bildungsauftrag für dieses neue städtische Naherholungsgebiet auferlegt. So sollen z.B. überall im Park Informationstafeln am Wegesrand die Zusammenhänge einer nachhaltigen Entwicklung erläutern, in einem Seminargebäude am ebenfalls zum Park gehörenden Biotop sollen umweltbezogene Workshops stattfinden und Schulklassen zu Umweltbildungstagen empfangen werden und schließlich können auch die Bauschuttberge selbst durchaus als überaus präsentes Mahnmal der Verschwendung »grauer« Energie verstanden werden.

Die Naturhotel-Anlage am Südhang soll ebenfalls einen solchen didaktischen Schwerpunkt erhalten und durch den geplanten Dauertourismus nebenbei auch zur Finanzierung der Anlage beitragen. Der Wettbewerb wurde durch die Studierenden in interdisziplinären Teams im Rahmen des Semesterentwurfes bearbeitet, den der Architekt Andreas Gehrke als Entwurfsbetreuer begleitete. Die einzelnen Teams bestanden dabei jeweils aus Architekten, Gebäudetechnikern, Tragwerksplanern, Facility Managern und Landschaftsarchitekten. So sind die Weichen für eine ganzheitliche Projektbearbeitung schon im Prozess gestellt, was eines der zentralen Elemente der Lehre im Studiengang »Planung nachhaltiger Gebäude« darstellt.

Allen Wettbewerbsbeiträgen gemein ist die Betrachtung der verwendeten Baumaterialien als Teil des natürlichen Stoffkreislaufs bzw. die Wiederverwendung von Elementen, die Ermöglichung relativ unkomplizierter baulicher Veränderungen zur Anpassung an geänderte Bedürfnisse und die Sensibilisierung der Naturhotel-Gäste im Sinne des Suffizienzgedankens - mit dem Hintergedanken, diese einzelne Ideen und Ansätze auch in den Alltag tragen zu lassen.

Die 9-köpfige Jury, der neben den Gründern des Studiengangs Prof. Dr. Patrick Jochum und Prof. Dr. Behne auch die im Studiengang Lehrenden, der Konzeptentwickler für den Park, Bernd Hartmann, der Vizepräsident der Beuth Hochschule, Prof. Dr.-Ing. Michael Kramp und mit Dr. Torsten Kühne ein hochrangiger Vertreter der Pankower Bezirkspolitik angehörten, prämierte mit dem ersten Preis die Arbeit »Die besten Aussichten«. Diese Arbeit zeichnet sich laut Begründung der Jury durch ein reduziertes, stilisiertes Hüttenmotiv aus, das sich behutsam in die Topografie einfügt und auch im Innenraum atmosphärisch stimmig durchgearbeitet wurde. Verfasser dieser Arbeit sind die Studierenden Regina Christ, Mario Pohling, Stefanie Segbers, Alexander Schentke, Robert Kühnlenz, Max Goslicki und Sebastian Friebel. Die Studierenden können sich über ein von Firma Heim bereitgestelltes Preisgeld in Höhe von insgesamt 900,- Euro freuen und Firma Heim hat zudem sogar die Möglichkeit der Realisierung in Aussicht gestellt.


Das Nürnberger Rathaus wurde zwischen 1616 und 1622 errichtet. Allerdings erlitt es während des Zweiten Weltkriegs starke Beschädigungen. Heute beherbergt es eine Touristenattraktion. Bildquelle: Hoba

Türen+Tore

Foto: Martina Carantani - Francesca Brambilla Comunicazione / KEIMFARBEN

Unternehmen

Mit schlanken Pfahlkonstruktionen löst RPBW die gigantischen Volumina des Hotels Andaz und der Wohntürme, die sich bis zu 65 Meter oberhalb der Piloti erheben, optisch auf. Die mit iGuzzini realisierte Außenbeleuchtung von podpod design unterstützt diesen Effekt. Bildquelle: Friedrich Michael Jansenberger

Außenraum

Das einzige Isolierglas, das es schusshemmend und gebogen gibt, ist sedak isosecure. Bild: sedak

Fassade

SWISS KRONO OSB/3 sensitiv EN300 für besonders sensible Bereiche wie Kitas oder Schulen. Bildnachweis: SWISS KRONO | Foto: Jan Meier

Hochbau

In den österreichischen L’Osteria-Restaurants spielt die Allgemeinbeleuchtung eine große Rolle, denn sie soll die Wohlfühlatmosphäre unterstützen. Für seine Spy-Stromschienenstrahler hat Delta Light daher eine Softdim-Variante entwickelt, die auf 1.800 K gedimmt werden kann. Bildquelle: L’Osteria Österreich

Design+Oberfläche

Die Hybrid-Leuchte Zoover von Delta Light, die auch für gute Raumakustik sorgt, erscheint aus verändertem Blickwinkel in einem anderen Licht. Je niedriger die Augenhöhe, umso mehr wird die diffuse Lichtscheibe zunächst als Sichel und schließlich in ihrer ganzen Form wahrgenommen. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Mit großer Sonnenterrasse aus Cedral Dielen lädt das Eventboot ‘Herz Ahoi‘ zu privaten Feiern und Firmenmeetings auf dem Wannsee ein. Foto: HGEsch Photography

Außenraum

Ilot Queyries verbindet selbstbewusste Präsenz mit facettenreicher Formensprache. Der Wohnkomplex bettet sich als neuer Orientierungspunkt in die Umgebung ein und interpretiert die Bautraditionen von Bordeaux auf zeitgenössische Art. Quelle: agrob-buchtal.de / Ossip Architectuurfotogr. Rotterdam

Projekte (d)

Ostansicht Ausfahrt Fahrzeughalle und Ausfahrt. Bild: MRP Studio, Michael Renner

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