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Nov

ECOLA Award zeichnet Fassaden aus

Sieger Kategorie Neubau: Meeting Centre in Grândola, Aires Mateus Architects, Lissabon. Foto: Nelson Garrido

Nachrichten

 

Die Jury des ECOLA Award 2019 hat unter dem Vorsitz von Manuelle Gautrand (Manuelle Gautrand Architecture, FR-Paris) am 17. Mai 2019 in Stühlingen vier Erste Preise vergeben. In der Kategorie Neubauten gewannen Aires Mateus Architects aus Lissabon mit dem „Meeting Centre in Grândola“ in Portugal und AIM Studio mit dem „Local Community Center Gošići“ in Tivat, Montenegro. Das Berliner Büro Bruno Fioretti Marquez konnte die Kategorie Sanieren/Renovieren/Umbauen mit der Umnutzung und Sanierung des Schloss Wittenberg für sich entscheiden, und auch die spanischen TEd’A arquitectes setzten sich mit dem Projekt „Can Picafort – 4 tourist apartments“ in dieser Kategorie durch. Der ECOLA Award (European Conference of Leading Architects – Award for the Use of Render in Architecture) wurde bereits zum neunten Mal vergeben.

Sieger Kategorie Sanieren/Renovieren/Umbauen: Can Picafort – 4 tourist apartments, TEd’A arquitectes, Palma. Foto: Luis Díaz Díaz
Sieger Kategorie Sanieren/Renovieren/Umbauen: Can Picafort – 4 tourist apartments, TEd’A arquitectes, Palma. Foto: Luis Díaz Díaz

 

Der von Sto und dem Bundesverband Ausbau und Fassade im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes ausgelobte ECOLA Award teilt sich in zwei Kategorien: Neubauten und Sanieren/Renovieren/Umbauen. Voraussetzung für das Auswahlverfahren war die Anwendung des Werkstoffes Putz als ein architekturprägendes Element. 30 Projekte konnten der Kategorie Sanieren/Renovieren/Umbauen zugeordnet werden, 81 entfielen auf die Kategorie Neubau. Veranstaltungsort der Jurysitzung am 17. Mai war in diesem Jahr der Hauptsitz der Sto SE & Co. KGaA in Stühlingen. Der internationalen Bewertungsjury gehörten an:

• Manuelle Gautrand, Manuelle Gautrand Architecture, Paris (Jury-Vorsitzende)
• Prof. Valentin Bearth, Bearth & Deplazes Architekten, Chur
• Andreas Cukrowicz, cukrowicz nachbaur architekten, Bregenz

Sieger Kategorie Sanieren/Reno-vieren/Umbauen: Schloss Wittenberg, Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin. Foto: Stefan Müller
Sieger Kategorie Sanieren/Reno-vieren/Umbauen: Schloss Wittenberg, Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin. Foto: Stefan Müller

 

Zu beurteilen waren 111 Arbeiten aus 27 europäischen Ländern, die von 19 Nominierungsjuroren vorausgewählt worden waren. Insgesamt vergab die Jury vier Preise.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der ECOLA-Konferenz vom 26. bis 28. September 2019 im estnischen Tallinn statt. Teilnehmer sind alle Preisträger sowie die Wettbewerbs- und Nominierungspreisrichter. In Vorträgen und Workshops bietet die Konferenz die Gelegenheit, sich intensiv mit dem Werkstoff Putz auseinanderzusetzen, sowohl in der praktischen Anwendung als auch in seiner technischen und gestalterischen Weiterentwicklung.

Sieger Kategorie Neubau: Local Community Center “Gošići”, AIM Studio, Podgorica. Foto: Relja Ivanić
Sieger Kategorie Neubau: Local Community Center “Gošići”, AIM Studio, Podgorica. Foto: Relja Ivanić

Die Preisträger des ECOLA Awards

Preisträger: Kategorie Sanieren/Renovieren/Umbauen

Umbau und Sanierung Schloss Wittenberg, Lutherstadt Wittenberg, Deutschland
Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin, Deutschland
bfm.berlin

Can Picafort – 4 tourist apartments, Can Picafort, Mallorca, Spanien
TEd’A arquitectes, Palma, Mallorca, Spanien
www.tedaarquitectes.com

 

Preisträger: Kategorie Neubauten

Meeting Centre in Grândola, Portugal
Aires Mateus e Associados, Lissabon, Portugal
https://www.airesmateus.com

Local Community Center “Gošići”, Tivat, Montenegro
AIM Studio, Podgorica, Montenegro
aim-studio.me

 

Weitere Infos und aktuelle News auf Website und in Social Media:
www.ecola-award.eu
https://www.facebook.com/ECOLAaward
https://twitter.com/AwardEcola

Die Jury (v.l.): Andreas Cukrowicz (cukrowicz nachbaur architekten, Bregenz); Manuelle Gautrand (Manuelle Gautrand Architecture, Paris); Prof. Valentin Bearth (Bearth & Deplazes Architekten, Chur). Foto: Martin Baitinger, Böblingen
Die Jury (v.l.): Andreas Cukrowicz (cukrowicz nachbaur architekten, Bregenz); Manuelle Gautrand (Manuelle Gautrand Architecture, Paris); Prof. Valentin Bearth (Bearth & Deplazes Architekten, Chur). Foto: Martin Baitinger, Böblingen


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