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Okt

Kunstakademie Stuttgart: Mark Blaschitz neuer Professor

Nachrichten
Mark Blaschitz (links) im Gespräch mit Rektor Ludger Hünnekens

Der Grazer Architekt und Autor Mark Blaschitz ist neuer Professor auf dem Lehrstuhl für Wohnbau und Grundlagen des Entwerfens in der Fachgruppe Architektur der Kunstakademie Stuttgart. In dieser Funktion leitet er sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang Architektur je eine Baukunstklasse im Entwurf und Wohnbau. Mit »bedingungsloser Lust« - so lautete der Titel seines Berufungsvortrages im Sommer 2009 - überzeugte Blaschitz sowohl die Mitglieder von Berufungskommission und Rektorat als auch die Studierenden der Hochschule.

Professor Blaschitz ist Teil der Formation SPLITTERWERK, die er 1988 als »Marke für Bildende Kunst: Malerei, Installation, Architektur und Neue Medien« in Graz mitbegründete und diese heute gemeinsam mit Edith Hemmrich, Hannes Freißmuth, Josef Roschitz und Nikolaos Zachariadis leitet. Aktuell auf Platz 38 der Weltrangliste des Architektennetzwerks »Baunetz«, entwickelt SPLITTERWERK mit Büros in Graz und Delft in wechselnden Forschungs- und Ausführungsteams Konzepte im Spannungsfeld zwischen Ingenieurwesen und Bildender Kunst. In exemplarischer Weise realisiert SPLITTERWERK Projekte, die die zunehmende Verschränkung von gebauten und medialen Räumen thematisieren und umsetzen.

Mark Blaschitz, geboren 1965, studierte an der Technischen Universität (TU) Graz Architektur und Städtebau sowie an den Universitäten Graz, Klagenfurt und Wien Philosophie. Er lehrte an der Fachhochschule Joanneum und der TU Graz sowie als Gastprofessor an der Freien Universität Sarajevo. Vor seiner Ernennung zum Professor übernahm er im noch laufenden Wintersemester 2009/2010 bereits die Vertretung des Lehrstuhls für Vorgänger Professor Peter Aribert Herms, der in Ruhestand getreten ist.

Biografie Mark Blaschitz
geboren am 18. Juni 1965 in Graz, Österreich. Lebt und arbeitet in Graz und Stuttgart.

Ausbildung, Stipendien
1994 Diplom für Architektur und Städtebau an der Technischen Universität (TU) Graz
1994 -1996 Studium der Philosophie in Graz, Klagenfurt und Wien
1995 Fritz-Schumacher-Reisestipendium für Paris
1995 Forum Alpbach, Medialisierung des Städtebaus
1995 Wiener Architektursommer, der öffentliche Raum, Dagmar Richter
1995 Arbeitsstipendium des Internationalen Forums für Gestaltung Ulm

Lehrtätigkeit
Professur für Wohnbau und Grundlagen des Entwerfens an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

2009 Vertretungsprofessor für Grundlagen des Entwerfens Architektur, an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
seit 2008 Lehrauftrag für Gestalten am Studiengang für Industrial Design an der Fachhochschule
Joanneum Graz
2004 Lehrauftrag für Architektur und Wohnen an der TU Graz
seit 2001 Lehrauftrag für Entwerfen an der TU Graz
1997 Gastprofessur für Städtebau und Wohnbau an der Freien Universität Sarajevo
seit 1996 Lehrauftrag für Wohnbau an der TU Graz
1995-1997 Lehrauftrag für Grundlagen der Gestaltung an der TU Graz
1995-1998 Assistent am Institut für Städtebau und Wohnbau an der TU Graz

Ausstellungen (Auswahl)
2013 Internationale Bauausstellung (IBA) Hamburg
2008 Biennale Venedig
2007 documenta kassel/documenta urbana
2005 Biennale Sao Paulo
2004 Biennale Venedig
2002 Secession Wien
1999 Ars Electronica Zentrum Linz
1988 Steirischer Herbst Graz

Preise (Auswahl)
2009 contractworld award
2004 Best of Europe
1998 Österreichischer Staatspreis für MultiMediaArt
1991 Österreichischer Stahlbaupreis

gebaute Projekte (Auswahl)
2005-2008 Froschkönig, Landesverwaltungsakademie, Graz
2003-2007 Frog Queen, Headquarters Prisma Engineering, Graz
1998-2005 Orangerie d’Or, Graz
1998-2004 Grüner Laubfrosch, Ferienhaus bei Graz
1998-2004 Schwarzer Laubfrosch, Geförderter Geschosswohnungsbau in Bad Waltersdorf
2002-2003 Science Vision Filmstudios, bei Graz
1993-1997 Roter Laubfrosch, Geförderter Geschosswohnungsbau bei Salzburg
1993-1994 Wohnstück ‹belbach, Geschosswohnungsbau bei Graz
1991-1992 Recorder Studios, Musikstudios bei Graz
1991-1992 Fallschirm, Bar in Hallein

Splitterwerk, www.splitterwerk.at

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