20
Jan

Werner Sobek Jahrbuch der Ingenieurbaukunst

Fachliteratur

Die jüngst erschienene Ausgabe 2018 des »Jahrbuchs der Ingenieurbaukunst« stellt die spektakulärsten aktuellen Bauprojekte »Made in Germany« vor. In der Ausgabe 2018 wurden gleich drei Beiträge des renommierten Ingenieurs und Architekten Werner Sobek publiziert. Foto: René Müller, Stuttgart
Die jüngst erschienene Ausgabe 2018 des »Jahrbuchs der Ingenieurbaukunst« stellt die spektakulärsten aktuellen Bauprojekte »Made in Germany« vor. In der Ausgabe 2018 wurden gleich drei Beiträge des renommierten Ingenieurs und Architekten Werner Sobek publiziert. Foto: René Müller, Stuttgart

Die jüngst erschienene Ausgabe 2018 des »Jahrbuch der Ingenieurbaukunst« stellt die spektakulärsten aktuellen Bauprojekte »Made in Germany« vor. Bei diesem von der Bundesingenieurkammer herausgegebenen Kompendium handelt es sich um die zentrale Leistungsschau des deutschen Ingenieurwesens. In der Ausgabe 2018 wurden gleich drei Beiträge von Werner Sobek publiziert. Thematisiert werden neben der Aktivhaus-Siedlung in Winnenden und dem Haus der Europäischen Geschichte in Brüssel auch »Adaptive Gebäude der Zukunft«. In allen Beiträgen erläutert Werner Sobek seine Vision einer nachhaltigen und emissionsfreien gebauten Umwelt.

Das von Werner Sobek entwickelte Aktivhaus für die AH Aktiv-Haus GmbH basiert auf dem Prinzip des Triple Zero: Zero Energy – Zero Emissions – Zero-Waste und ist in Holzrahmenbauweise gefertigt. Die Siedlung steht in Winnenden und bietet Unterkunft für ca. 200 Personen. Foto: Zooey Braun, Stuttgart
Das von Werner Sobek entwickelte Aktivhaus für die AH Aktiv-Haus GmbH basiert auf dem Prinzip des Triple Zero: Zero Energy – Zero Emissions – Zero-Waste und ist in Holzrahmenbauweise gefertigt. Die Siedlung steht in Winnenden und bietet Unterkunft für ca. 200 Personen. Foto: Zooey Braun, Stuttgart

Am Beispiel der Aktivhaussiedlung in Winnenden, bestehend aus modularen, energieeffizienten und in Holzrahmenbauweise gefertigten Gebäuden, stellt Werner Sobek das von ihm entwickelte Triple Zero-Konzept dar. Triple Zero definiert, welche Anforderungen ein Gebäude in energetischer und materieller Hinsicht erfüllen sollte, um wirklich nachhaltig zu sein. Der Architekt legt seinen Entwürfen und Planungen soweit wie möglich das Triple Zero-Konzept zugrunde und hat den Begriff markenrechtlich schützen lassen.

Auf dem Institutsgelände des ILEK der Universität Stuttgart wird ein 10-geschossiges Hochhaus errichtet, mithilfe dessen adaptive Fassaden und Tragwerke auf ihre praktische Anwendbarkeit überprüft werden sollen. Foto: Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren, ILEKA, Universität Stuttgart
Auf dem Institutsgelände des ILEK der Universität Stuttgart wird ein 10-geschossiges Hochhaus errichtet, mithilfe dessen adaptive Fassaden und Tragwerke auf ihre praktische Anwendbarkeit überprüft werden sollen. Foto: Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren, ILEKA, Universität Stuttgart

»Adaptive Gebäude der Zukunft«, ein weiterer Beitrag von Werner Sobek im aktuellen Jahrbuch, steht ebenfalls unter dem Leitgedanken, den Ressourcenverbrauch im Bauwesen signifikant zu verringern. Sobek nimmt Bezug auf die Forschungsschwerpunkte des von ihm initiierten und seit Anfang 2017 geleiteten Sonderforschungsbereichs SFB 1244 der Universität Stuttgart.

Im Mittelpunkt stehen anpassungsfähige Gebäudehüllen und Tragwerke, die aktiv und gezielt auf Veränderungen im Innen- und Außenraum reagieren können. Basierend auf den bereits vorliegenden Forschungsergebnissen geht Werner Sobek davon aus, dass der Ressourcenverbrauch im Bauwesen bereits in wenigen Jahren signifikant reduziert werden kann – vor allem im Hochhaus- und Brückenbau.

Der dritte Beitrag thematisiert die neue Gebäudehülle des im Mai 2017 eröffneten Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel. Ein Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren wurde durch eine sehr leichte und transparente Fassade erweitert und umgestaltet. Diese neue Gebäudehülle besteht aus einer durchlüfteten Glasschwertfassade und einer thermischen Hülle. So werden die Ausstellungsräume gezielt mit natürlichem Licht versorgt und gleichzeitig vor Überhitzung geschützt.

Der dritte Beitrag im »Jahrbuch der Ingenieurbaukunst« thematisiert die neue Gebäudehülle des im Mai 2017 eröffneten Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel. Ein Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren wurde von Werner Sobek durch eine sehr leichte und transparente Fassade erweitert und umgestaltet. Foto: Christian Fabris, Brüssel
Der dritte Beitrag im »Jahrbuch der Ingenieurbaukunst« thematisiert die neue Gebäudehülle des im Mai 2017 eröffneten Hauses der Europäischen Geschichte in Brüssel. Ein Bestandsgebäude aus den 1930er Jahren wurde von Werner Sobek durch eine sehr leichte und transparente Fassade erweitert und umgestaltet. Foto: Christian Fabris, Brüssel

Laut den die Autoren Werner Sobek und Lucio Blandini zeigt das Haus der Europäischen Geschichte eindrücklich, wie eine Glasfassade maximale Transparenz mit bestem Nutzerkomfort und hoher Energieeffizienz kombinieren kann. Der subtile Charakter des Entwurfs kann seine Wirkung nicht zuletzt durch die sorgfältige konstruktive Ausarbeitung und die sehr hohe Gestaltungsqualität der Details entfalten.

Die im Jahrbuch vorgestellten Projekte werden von einem wissenschaftlichen Beirat ausgewählt und stellen eine »Galerie der Spitzenleistungen deutscher Bauingenieure« dar, so der Berliner Verlag Ernst & Sohn, bei dem das Jahrbuch erscheint. Mit drei Beiträgen nimmt die Arbeit von Werner Sobek unter den deutschen Ingenieuren eine herausragende Stellung ein.

Das Buch kann über diesen Link bestellt werden: Amazon "Jahrbuch der Ingenieurbaukunst"

Die von Werner Sobek entwickelte Gebäudehülle des Hauses der Europäischen Geschichte besteht aus einer durchlüfteten Glasschwertfassade und einer thermischen Hülle. So werden die Ausstellungsräume gezielt mit natürlichem Licht versorgt und gleichzeitig vor Überhitzung geschützt. Foto: Christian Fabris, Brüssel
Die von Werner Sobek entwickelte Gebäudehülle des Hauses der Europäischen Geschichte besteht aus einer durchlüfteten Glasschwertfassade und einer thermischen Hülle. So werden die Ausstellungsräume gezielt mit natürlichem Licht versorgt und gleichzeitig vor Überhitzung geschützt. Foto: Christian Fabris, Brüssel


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