19
Jan

Barrierefreiheit: Nicht zwingend teuer

Fachliteratur

 

Barrierefreies und inklusives Bauen muss nicht unbedingt teuer sein. Das zeigt das aktuelle Heft der vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) herausgegebenen Fachzeitschrift „Informationen zur Raumentwicklung“ (IzR). Vielmehr kommt es auf eine gute Konzeption und Planung an.

barrierefrei inklusiv bauen 02Stufen, Bordsteinkanten, fehlende visuelle Kontraste oder schlecht durchdachte Leitsysteme: Im öffentlichen Raum müssen sich Menschen damit täglich auseinandersetzen. Ähnlich sieht es in den eigenen vier Wänden aus. Hierzulande sind noch nicht ausreichend Wohnungen barrierefrei. Stufen und Schwellen im Eingangsbereich, nicht barrierefreie Zugänge zu Balkonen und Terrassen, zu schmale Türen sowie nicht altersgerechte Bäder sind die häufigsten Probleme für mobilitätseingeschränkte Menschen.

Warum gibt es überhaupt immer noch so viele Barrieren? Vorschnell wird barrierefreies und inklusives Planen und Bauen als zu teuer und unwirtschaftlich verurteilt. Die Autorinnen und Autoren zeigen hingegen, dass Barrierefreiheit häufig eben keine Frage der Kosten ist. Vielmehr kommt es auf Details und eine umfassende Planung an. Die Beiträge thematisieren unterschiedliche Ansätze, die sich sowohl auf die Wohnung und das Wohnumfeld als auch auf öffentliche Freiräume und Einrichtungen beziehen. Die vorausschauende und alle einbeziehende Arbeit lohnt sich, denn Barrierefreiheit und Inklusion werden angesichts einer alternden Gesellschaft immer wichtiger. Viele Planerinnen und Planer – das zeigt das Heft ebenfalls – haben das bereits verstanden: Sie sehen Barrierefreiheit als Qualitätsstandard, der Städten und Gemeinden einen Standortvorteil bringt.

„Inklusive Gesellschaft bedeutet, dass jeder Mensch gleichberechtigt daran teilnimmt. Das gilt in der Stadt wie auf dem Land, für unsere Infrastruktur und für das Wohnen“, so der Leiter des BBSR, Markus Eltges. „Um dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft näher zu kommen, müssen Politik und Planung weiter Barrieren abbauen.“

Das Heft mit dem Titel „Barrierefrei und inklusiv planen“ ist im Franz Steiner Verlag erschienen. Interessierte können die Print-Version oder das eJournal für 19 Euro bestellen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Das einzige Isolierglas, das es schusshemmend und gebogen gibt, ist sedak isosecure. Bild: sedak

Fassade

SWISS KRONO OSB/3 sensitiv EN300 für besonders sensible Bereiche wie Kitas oder Schulen. Bildnachweis: SWISS KRONO | Foto: Jan Meier

Hochbau

In den österreichischen L’Osteria-Restaurants spielt die Allgemeinbeleuchtung eine große Rolle, denn sie soll die Wohlfühlatmosphäre unterstützen. Für seine Spy-Stromschienenstrahler hat Delta Light daher eine Softdim-Variante entwickelt, die auf 1.800 K gedimmt werden kann. Bildquelle: L’Osteria Österreich

Design+Oberfläche

Die Hybrid-Leuchte Zoover von Delta Light, die auch für gute Raumakustik sorgt, erscheint aus verändertem Blickwinkel in einem anderen Licht. Je niedriger die Augenhöhe, umso mehr wird die diffuse Lichtscheibe zunächst als Sichel und schließlich in ihrer ganzen Form wahrgenommen. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Mit großer Sonnenterrasse aus Cedral Dielen lädt das Eventboot ‘Herz Ahoi‘ zu privaten Feiern und Firmenmeetings auf dem Wannsee ein. Foto: HGEsch Photography

Außenraum

Ilot Queyries verbindet selbstbewusste Präsenz mit facettenreicher Formensprache. Der Wohnkomplex bettet sich als neuer Orientierungspunkt in die Umgebung ein und interpretiert die Bautraditionen von Bordeaux auf zeitgenössische Art. Quelle: agrob-buchtal.de / Ossip Architectuurfotogr. Rotterdam

Projekte (d)

Ostansicht Ausfahrt Fahrzeughalle und Ausfahrt. Bild: MRP Studio, Michael Renner

Projekte (d)

„Das schwarze Loch reflektiert kein Licht, doch das Licht von Nime findet seinen Weg hinaus“, erläutert Dean Skira, der den Strahler für Delta Light entworfen hat. „Der materielle Teil verbirgt sich in ihrem Herzen, während der immaterielle Teil Objekte illuminiert.“ Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Das PUMA Headquarter in Herzogenaurach, die Heimat von PUMA

Innenausbau

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