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Mo, Mai

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Deutsche Straßenbeleuchtung veraltet

Fachartikel
Jede zweite deutsche Kommune schätzt den Zustand ihrer Straßenbeleuchtung als veraltet ein. Das ergab eine Umfrage der Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter mehr als 1.000 deutschen Kommunen. Dabei könnten Kommunen in Deutschland durch moderne, energieeffiziente Straßenbeleuchtung große Einsparungen erzielen – mehr als 300 Millionen Euro [1] pro Jahr. Fehlende Finanzierungsmöglichkeiten sind nach Einschätzung der befragten Kommunen das größte Problem bei der Umsetzung von Modernisierungsprojekten. Die Initiative EnergieEffizienz unterstützt Kommunen mit einem Online-Angebot unter www.lotse-strassenbeleuchtung.de bei der Modernisierung der Straßenbeleuchtung und bei der Wahl passender Finanzierungsmodelle.

Der »Lotse energieeffiziente Straßenbeleuchtung« zeigt, wie eine veraltete Straßenbeleuchtung Schritt für Schritt saniert oder gegen eine neue Anlage ausgetauscht werden kann. Dabei werden für alle Teilaspekte – von der Bestandsaufnahme, über die Planung bis hin zu Ausschreibung, Vergabe und Wartung – umfangreiche Hintergrundinformationen, praktische Tipps und Tools angeboten.

Das Online-Angebot bietet auch einen Überblick über geeignete Finanzierungsmodelle, Fördermittel und die zinsvergünstigten Kredite der KfW, die Kommunen für die energetische Modernisierung der Straßenbeleuchtung in Anspruch nehmen können. Wie die Umfrage zeigt, besteht hier vor allem bei kleineren Kommunen noch großer Informationsbedarf.

Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der dena und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Der »Lotse energieeffiziente Straßenbeleuchtung« wird unterstützt durch den Deutschen Städte- und Gemeindebund e. V. (DStGB), die KfW Bankengruppe sowie den Zentralverband der Elektroindustrie e. V. (ZVEI).

[1] Annahme: Einsparpotenzial in Höhe von 2,2 TWh durch energetische Modernisierung, Strompreis: 14 ct/kWh. Quelle: Deutscher Städte- und Gemeindebund (DStGB).

 

 


Foto: Branko Srot – stock.adobe.com

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