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02
Apr

Sitzmöbel und Brandschutz

Besonderes Augenmerk richten Brandschützer auf gepolsterte Möbel – da der verwendete Polsterschaum trotz flammhemmender Additive enorme Mengen an toxischen Brandgasen freisetzen kann. Bis zu 25.000 Kubikmeter Rauch entstehen bei der Verbrennung von gerade mal zehn Kilogramm Schaum. Foto: Kusch+Co

Fachartikel

 

Brandschutz ist ein zentrales Planungsthema – nicht nur, aber vor allem bei öffentlichen Gebäuden. Die Strategie, Brandlasten soweit wie möglich auszuschließen, bedeutet keineswegs den Verzicht auf bequeme, gepolsterte Möbel. Kusch+Co ist als erstes Unternehmen seiner Branche dieses Thema angegangen und hat ein Konzept entwickelt, das die unabdingbaren Voraussetzungen des Brandschutzes erfüllt. Aufgrund seiner hervorragenden Expertise in diesem Bereich wird Kusch+Co bevorzugt in zahlreichen internationalen Referenzen eingesetzt.

Die Gefährlichkeit eines Feuers hängt vor allem davon ab, wie rasch sich ein Entstehungsbrand in einen Vollbrand verwandelt. Aktive Brandschutzmaßnahmen sollen den Brandherd daher schnell eindämmen und unter Kontrolle halten. Diese Strategie gelingt nur, wenn möglichst wenig brennbare Materialien vorhanden sind, aus denen das Feuer seine Energie beziehen kann. Foto: Kusch+Co
Die Gefährlichkeit eines Feuers hängt vor allem davon ab, wie rasch sich ein Entstehungsbrand in einen Vollbrand verwandelt. Aktive Brandschutzmaßnahmen sollen den Brandherd daher schnell eindämmen und unter Kontrolle halten. Diese Strategie gelingt nur, wenn möglichst wenig brennbare Materialien vorhanden sind, aus denen das Feuer seine Energie beziehen kann. Foto: Kusch+Co


Die Gefährlichkeit eines Feuers hängt vor allem davon ab, wie rasch sich ein Entstehungsbrand in einen Vollbrand verwandelt. Aktive Brandschutzmaßnahmen sollen den Brandherd daher schnell eindämmen und unter Kontrolle halten. Diese Strategie gelingt nur, wenn möglichst wenig brennbare Materialien vorhanden sind, aus denen das Feuer seine Energie beziehen kann. Dies betrifft nicht nur die Baumaterialien, sondern auch die Ausstattung eines Gebäudes samt Einrichtungsgegenständen. Besonderes Augenmerk richten Brandschützer auf gepolsterte Möbel – da der verwendete Polsterschaum trotz flammhemmender Additive enorme Mengen an toxischen Brandgasen freisetzen kann. Bis zu 25.000 Kubikmeter Rauch entstehen bei der Verbrennung von gerade mal zehn Kilogramm Schaum.

Die Gefährlichkeit eines Feuers hängt vor allem davon ab, wie rasch sich ein Entstehungsbrand in einen Vollbrand verwandelt. Aktive Brandschutzmaßnahmen sollen den Brandherd daher schnell eindämmen und unter Kontrolle halten. Diese Strategie gelingt nur, wenn möglichst wenig brennbare Materialien vorhanden sind, aus denen das Feuer seine Energie beziehen kann. Foto: Kusch+Co Effektiver und normgerechter Brandschutz bedeutet zwar den Ausschluss konventioneller Polstermöbel, nicht aber den gänzlichen Verzicht auf bequemes und ästhetisches Sitzen. Kusch+Co ist als erstes Unternehmen seiner Branche dieses Thema angegangen und widmet sich seit über 15 Jahren dieser Problematik. Foto: Kusch+Co

Expertise durch Erfahrung

Effektiver und normgerechter Brandschutz bedeutet zwar den Ausschluss konventioneller Polstermöbel, nicht aber den gänzlichen Verzicht auf bequemes und ästhetisches Sitzen. Kusch+Co ist nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen seiner Branche dieses Thema angegangen und widmet sich seit über 15 Jahren dieser Problematik. Seitdem ließ Kusch+Co über 60 produktbezogene, produktneutrale, objektneutrale oder objektbezogene Brandprüfungen durchführen. Dass dabei enorme Erfahrung über das Brandverhalten von Polsterverbünden gesammelt wurde, versteht sich von selbst. So führt Kusch+Co in verschiedenen Bundesländern offizielle Schulungen im Rahmen der Architektenfortbildung durch. Auch Versicherungsgruppen oder Feuerwehren gehören heute zu den Institutionen, die von der Expertise des Objekt-Möbelherstellers profitieren.

Materialverbund schafft Sicherheit

Kusch+Co hat ein Konzept entwickelt, das die vier unabdingbaren Voraussetzungen des Brandschutzes erfüllt: Möbel dürfen weder Entstehungsbrände fördern, noch eine Zündquelle darstellen, wenig Brandrauch produzieren und müssen selbstverlöschend sein. Der Schlüssel dazu ist ein spezieller Polsterverbund, bei dem sich zwischen dem flammgeschützten Schaum und dem Bezugsstoff ein nach DIN 4102 nicht brennbares Glasgewebe (A2) befindet. Diese Trennlage verhindert, dass der brennende Bezugsstoff innerhalb eines definierten
Zeitraumes auf den Polsterschaum übergreifen kann – zusätzliche, ökologisch kritische Flammschutzmittel werden übrigens nicht benötigt.

Der Schlüssel für einen effektiven Brandschutz ist ein spezieller Polsterverbund, bei dem sich zwischen dem flammgeschützten Schaum und dem Bezugsstoff ein nach DIN 4102 nicht brennbares Glasgewebe (A2) befindet. Diese Trennlage verhindert, dass der brennende Bezugsstoff innerhalb eines definierten Zeitraumes auf den Polsterschaum übergreifen kann – zusätzliche, ökologisch kritische Flammschutzmittel werden übrigens nicht benötigt. Foto: Kusch+CoDer Schlüssel für einen effektiven Brandschutz ist ein spezieller Polsterverbund, bei dem sich zwischen dem flammgeschützten Schaum und dem Bezugsstoff ein nach DIN 4102 nicht brennbares Glasgewebe (A2) befindet. Diese Trennlage verhindert, dass der brennende Bezugsstoff innerhalb eines definierten Zeitraumes auf den Polsterschaum übergreifen kann – zusätzliche, ökologisch kritische Flammschutzmittel werden übrigens nicht benötigt. Foto: Kusch+Co


Die Lösung ist dank der robusten Trennschicht langlebig, selbst ein verschmutzter Bezugsstoff verschlechtert das Eigenschaftsbild nicht. „Diese Materialkombinationen können wir praktisch für alle unsere Produkte umsetzen und damit auch repräsentative, dick gepolsterte Möbel mit einem Maximum an Brandsschutz ausstatten“, so Ingo Bandurski, Brandschutz-Experte von Kusch+Co. Holzbauteile wiederum schützt deren Beschichtung: Der UV-gehärtete und wasserbasierte Klarlack ist gemäß den Anforderungen der EN 13501 B s2d0 schwer entflammbar.

Partner für Planer und Bauherren

„Der Fokus wird nicht mehr auf das Brandverhalten von Einzelmaterialien gelegt, sondern der Polsterverbund als Ganzes beurteilt“, so Ingo Bandurski weiter. Verschiedene Landesbauordnungen folgen inzwischen dieser Betrachtungsweise und ermöglichen es so, dass trotz hoher Brandschutz-Anforderungen komfortable Sitzmöbel realisierbar sind – auch in den kritischen Bereichen Working, Seminar, Dining, Waiting und Travel „Geht es um Flughafen-Planung, dann zielt spätestens die zweite Frage auf die Brandschutzeigenschaften unserer Produkte“, berichtet Bandurski, „das gilt weltweit.“ Kusch+Co ist international bestens aufgestellt und liefert seine Möbel in alle Welt – sogar in US-amerikanische Schulen. Wobei die Möbel erst am Ende einer Kette stehen: „Wir erarbeiten zunächst gemeinsam mit den Brandschutzbeauftragten der Projekte Vorschläge und erstellen sogar Genehmigungsanfragen für bestimmte Produkte oder Polsterkomponenten“. Basis dafür ist die langjährige Erfahrung, unzählige Referenzen und eine große Zahl von „Zustimmungen im Einzelfall“, die Kusch+Co regelmäßig erreichen kann. Dies auch dank der Transparenz, die man kommuniziert: „Wir behaupten nicht, unbrennbare Polstermöbel herzustellen, aber wir setzen alles daran, die Brand-Sicherheit in öffentlichen Bereichen zu verbessern, das Leben von Menschen zu schützen, ihnen zugleich aber wertige sowie bequeme Möbel zu bieten“.



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Beleuchtung

Besonderes Augenmerk richten Brandschützer auf gepolsterte Möbel – da der verwendete Polsterschaum trotz flammhemmender Additive enorme Mengen an toxischen Brandgasen freisetzen kann. Bis zu 25.000 Kubikmeter Rauch entstehen bei der Verbrennung von gerade mal zehn Kilogramm Schaum. Foto: Kusch+Co

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Photo credit: Studio de Nooyer

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Der in der DIN EN 17037 geforderte Blendschutz lässt sich bei LiDEKO Dachschiebefenstern und Balkonausstiegsfenstern mittels verschiedener Markisen einfach umsetzen. Foto: LiDEKO

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Projekte (d)

Mit Gobos aus dichroitischem Glas, mit farbigen Gobos und mittels Dimmung generierten dynamischen Effekten richtete der Künstler Mario Arlati die Blicke von Passanten fokussiert auf Venedigs Markusturm. Foto: Christian Fattinnanzi

Außenraum

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